Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Matratzen für das Kinderbett
                              ©
                              Shutterstock

                              Die rich­ti­ge Ma­trat­ze für das Ba­by­bett


                              Wie weich soll eine Ba­by­bett-Ma­trat­ze sein?


                              Das Kno­chen­ge­rüst ei­nes Klein­kin­des ist sehr emp­find­lich, eine fal­sche Ma­trat­ze kann blei­ben­de Schä­den an der Wir­bel­säu­le ver­ur­sa­chen. Eine Ba­by­bett-Ma­trat­ze soll­te dar­um so fest sein, dass das Baby nicht ein­sinkt und über­all gleich­mäs­sig auf­liegt. Als Rich­ti­li­nie gilt, dass das Baby nicht mehr als zwei Zen­ti­me­ter ein­sinkt.

                              Wel­ches Ma­te­ri­al für die Ba­by­bett-Ma­trat­ze


                              Beim Ma­te­ri­al der Ma­trat­ze ha­ben Sie eine gros­se Aus­wahl. Be­son­der ge­eig­net sind Ma­trat­zen aus Na­tur­ma­te­ria­len, weil die­se kei­ne Schad­stof­fe auf­wei­sen. Sie be­stehen häu­fig aus Schaf­wol­le, Ko­kos­fa­sern, Ross­haar, Hanf oder ver­schie­de­nen Kom­bi­na­tio­ne­ne die­ser Ma­te­ria­len. Die­se Ma­trat­zen ab­sor­bie­ren die Feuch­tig­keit be­son­ders gut, müs­sen dar­um aber auch re­gel­mäs­sig gut ge­lüf­tet wer­den und sind meist et­was teu­rer als an­de­re Ma­trat­zen­ar­ten.

                              Ein wei­te­res ge­eig­ne­tes Ma­te­ri­al ist La­tex, es gilt als be­son­ders hy­gie­nisch, ist feuch­tig­keits­ab­wei­send, je nach Per­fo­ra­ti­on luft­durch­läs­sig und dar­um sehr pfle­ge­leicht. Rei­ne La­tex­ma­trat­zen sind für Ba­bys al­ler­dings zu weich, dar­um wer­den Ba­by­ma­trat­zen aus la­te­xier­tem Ko­kos emp­foh­len.

                              Sehr häu­fig trifft man auf Ba­by­ma­trat­zen aus so­ge­nann­tem Kalt­schaum, sie ge­hö­ren zu den am meis­ten ge­nutz­ten Ma­trat­zen über­haupt. Sie sind güns­tig, lan­ge halt­bar, luft­durch­läs­sig und leicht zu rei­ni­gen. Ach­ten Sie beim Kauf ei­ner Kalt­schaum­ma­trat­ze un­be­dingt dar­auf, dass sie schad­stoff­frei und der Be­zug luft­durch­läs­sig ist.

                              Ba­by­bett-Ma­trat­zen und All­er­gi­en


                              Wenn Ihr Baby un­ter ei­ner All­er­gie lei­det oder auf­grund der All­er­gie ei­nes El­tern­teils all­er­gie­ge­fähr­det ist, las­sen Sie sich beim Ma­trat­zen­kauf un­be­dingt be­ra­ten. Auf Na­tur­ma­te­ria­li­en wie zum Bei­spiel La­tex soll­ten Sie dann auf je­den Fall ver­zich­ten, denn emp­find­li­che Kin­der re­agie­ren auf die Kom­bi­na­ti­on von La­tex mit Milch­pro­duk­ten all­er­gisch. Wenn die El­tern oder ein El­tern­teil All­er­gi­ker sind, ist auch Ross­haar nicht emp­feh­lens­wert. In die­sem Fall be­steht die Ge­fahr, dass der frü­he Kon­takt mit die­sem po­ten­ti­el­len All­er­gen das All­er­gie­ri­si­ko fürs Baby er­heb­lich ver­grös­sern.

                              So ist die Ma­trat­ze fürs Ba­by­bett si­cher


                              Ach­ten Sie beim Kauf der Ma­trat­ze dar­auf, dass sie ge­nau ins Ba­by­bett passt und kei­ne Lü­cken aum Kopf- oder Fus­sen­de so­wie an den Sei­ten ent­ste­hen. Vie­le Her­stel­ler bie­ten Ma­trat­zen mit ei­nem so­ge­nann­ten Tritt­rah­men an. Die­se fes­te Kan­te ver­hin­dert, dass das Baby sei­nen Fuss zwi­schen der Ma­trat­ze und dem Bett­rah­men oder den Git­ter­stä­ben ein­klem­men kann.

                              Die Ma­trat­ze soll­te nicht di­cker als 10 Zen­ti­me­ter sein und mög­lichst ei­nen ab­nehm- und wasch­ba­ren Be­zug ha­ben.

                              Lüf­ten Sie neu ge­kauf­te Ba­by­bett­ma­trat­zen min­des­tens 24 Stun­den aus, be­vor Sie sie be­zie­hen und ins Ba­by­bett le­gen.

                              Ba­by­bett­ma­trat­zen soll­ten Sie nicht Se­cond Hand er­wer­ben. Da­durch, dass sie schon ge­braucht sind, könn­ten sie Kei­me und Pilz­spo­ren ent­hal­ten.

                              Bei Ma­trat­zen neu­es­ter Ge­nera­ti­on wird ne­ben der mi­ni­ma­len Schad­stoff­be­las­tung auch auf All­er­gie­prä­ven­ti­on und die Ver­min­de­rung der Rü­ck­at­mung des Ba­bys ge­ach­tet. Ex­per­ten ge­hen da­von aus, dass die Rü­ck­at­mung un­ter an­de­rem ein Ri­si­ko­fak­tor für den plötz­li­chen Kinds­tod ist. Die Rü­ck­at­mung ist vor al­lem in Bauch­la­ge des Ba­bys ge­fähr­lich. Das Kind at­met so sei­ne aus­ge­at­me­te Luft wie­der ein, die CO2-Kon­zen­tra­ti­on im Blut des Ba­bys steigt an und kann in ex­tre­men Fäl­len zum Tod füh­ren. De­cken Sie die Ba­by­ma­trat­ze zum Schutz vor Feuch­tig­keit des­halb auch nicht mit ei­ner un­durch­läs­si­gen Auf­la­ge ab.

                              Letzte Aktualisierung: 04.10.2019, BH/KM

                              Mehr zum The­ma

                              Ak­tu­el­les

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              11/28/2021
                              Mutter und Baby unter blauem Himmel

                              Schwan­ger­schafts­dia­be­tes

                              Etwa jede zehn­te Schwan­ge­re er­hält die Dia­gno­se Ge­sta­ti­ons­dia­be­tes. Ist das Kind auf der Welt, nor­ma­li­sie­ren sich …

                              Auch in­ter­es­sant

                              Neu­es­te Ar­ti­kel

                              Unsere Partner

                              Anzeige
                              Anzeige