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Die „Früh­am­nio­zen­te­se“ er­scheint mir we­ni­ger be­las­tend. Hat sie Nach­tei­le ge­gen­über der Am­nio­zen­te­se in der 16. Wo­che?

Die so­ge­nann­te "Früh­am­nio­zen­te­se" zwi­schen der 12. und 14. SSW kann eine Al­ter­na­ti­ve zur üb­li­chen Am­nio­zen­te­se oder zur Cho­ri­on­bi­op­sie sein, wenn der Un­ter­su­cher ent­spre­chend viel Er­fah­rung da­mit hat. Die ge­won­ne­ne Frucht­was­ser­men­ge darf aber höchs­tens halb so gross sein wie nach der 14. Wo­che, da sonst das Fehl­ge­burts­ri­si­ko an­steigt. Da­durch ist die An­züch­tung der Frucht­was­ser­zel­len aber auch ent­spre­chend schwie­ri­ger.

Eine 1998 in der re­nom­mier­ten Zeit­schrift Lan­cet pu­bli­zier­te ka­na­di­sche Stu­die hat aus­ser­dem eine leicht er­höh­te Rate an Fuss­fehl­bil­dun­gen (z.B. Klump­fuss) bei den nach Früh­am­nio­zen­te­se ge­bo­re­nen Kin­dern ge­fun­den. Ins­ge­samt ge­se­hen scheint es auf­grund der vor­lie­gen­den Er­fah­run­gen sinn­vol­ler zu sein, die Frucht­was­ser­ent­nah­me frü­hes­tens in der 13. SSW durch­zu­füh­ren.

Letzte Aktualisierung: 28.10.2019, BH

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