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Was ist der Un­ter­schied zwi­schen adul­ten und em­bryo­na­len Stamm­zel­len?

Em­bryo­na­le Stamm­zel­len kön­nen sich noch in ganz un­ter­schied­li­che Ge­we­be ent­wi­ckeln, da sie noch auf ei­ner sehr frü­hen Ent­wick­lungs­stu­fe ste­hen. Sie sind fast end­los tei­lungs­fä­hig. Die­se Zel­len wer­den aus Em­bryo­nen, die z.B. nach künst­li­cher Be­fruch­tung nicht wie­der ein­ge­pflanzt wur­den, ge­won­nen. In der Schweiz ist die­se For­schung mög­lich, wird aber streng kon­trol­liert. 

Adul­te (er­wach­se­ne) Stamm­zel­len da­ge­gen sind sehr tei­lungs­fä­hi­ge Zel­len, die in ei­ni­gen Or­ga­nen des Kör­pers (z.B. im Kno­chen­mark, in der Le­ber) so­wie in der Pla­zen­ta und im Na­bel­schnur­blut von Neu­ge­bo­re­nen ge­fun­den wer­den. Sie kön­nen sich noch in die ver­schie­de­nen Zel­len des Blu­tes bzw. ih­res spe­zi­el­len Or­gans ent­wi­ckeln und ha­ben eine wich­ti­ge re­ge­ne­ra­ti­ve Funk­ti­on. Das wird bei der so­ge­nann­ten Stamm­zell­the­ra­pie ge­nutzt.

Stamm­zel­len aus der Na­bel­schnur ste­hen in der Ent­wick­lung zwi­schen den adul­ten und em­bryo­na­len Stamm­zel­len. Sie kön­nen nicht mehr ohne wei­te­res je­des Ge­we­be bil­den, aber sie sind an­de­rer­seits noch be­son­ders vi­tal und fle­xi­bel, mehr als z.B. die Stamm­zel­len des er­wach­se­nen Kno­chen­marks.

Letzte Aktualisierung: 11.06.2021, swissmom-Redaktion

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