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                              Gynäkologische Untersuchung

                              Dia­gno­sen bei der Frau 


                              Die fol­gen­den Be­grif­fe wer­den häu­fig zur Dia­gno­se von Frucht­bar­keits­stö­run­gen bei der Frau ver­wen­det:

                              • Tu­ba­re In­fer­ti­li­tät: Mit Ul­tra­schall, bei der Hyste­ro­sal­pingo­gra­phie oder auch mit Hil­fe ei­ner Bauch­spie­ge­lung wur­de ein Ver­schluss oder eine Ver­än­de­rung an min­des­tens ei­nem Ei­lei­ter ge­zeigt. Das kann z.B. auch ein klei­nes Ge­bär­mut­ter­myom sein, das auf den Ei­lei­ter drückt.

                              • Gelb­kör­per­schwä­che (Lu­te­al­in­suf­fi­zi­enz): Die Hüll­zel­len des ge­sprun­ge­nen Ei­bläs­chens bil­den in der zwei­ten Zy­klus­hälf­te nicht ge­nü­gend Gelb­kör­per­hor­mon (Pro­ges­te­ron). Sym­pto­me die­ser Stö­rung sind eine ver­kürz­te zwei­te Zy­klus­hälf­te bei re­gel­mäs­si­gem Ei­sprung.

                              • Über­pro­duk­ti­on männ­li­cher Hor­mo­ne (Hy­per­an­dro­gen­ämie): Es fin­det kein Ei­sprung statt, Akne und ver­stärk­te Be­haa­rung (Hirs­utis­mus), oft auch Über­ge­wicht sind die äus­se­ren Sym­pto­me.

                              • Über­pro­duk­ti­on von Pro­lak­tin (Hy­per­pro­lak­tin­ämie): Der Ei­sprung wird da­durch un­ter­drückt. Manch­mal ist Stress­be­las­tung die Ur­sa­che. Me­di­ka­men­te, die auch zum Ab­stil­len ge­ge­ben wer­den, kön­nen die Pro­lak­tin­pro­duk­ti­on nor­ma­li­sie­ren.

                              • Po­ly­zys­ti­sche Ova­ri­en: Das Syn­drom der po­ly­zys­ti­schen Ova­ri­en (PCO) ist ge­kenn­zeich­net durch eine be­son­de­re Form der Ei­er­stö­cke im Ul­tra­schall­bild (Hals­ket­ten­zei­chen).

                              • Hy­per­go­na­do­tro­pe Ova­ri­al­in­suf­fi­zi­enz: Er­höh­te FSH-Kon­zen­tra­tio­nen wur­den zu Be­ginn des Mens­trua­ti­ons­zy­klus im Blut ge­mes­sen. Die Pro­gno­se für eine Schwan­ger­schaft ist eher un­güns­tig, selbst bei um­fas­sen­der The­ra­pie.

                              • Hy­po­physä­re-hy­po­tha­la­mi­sche In­fer­ti­li­tät: Frau­en mit ei­nem ne­ga­ti­ven Hy­po­phy­sen-Sti­mu­la­ti­ons­test (LHRH-Test), de­ren Hy­po­phy­se ent­fernt wur­de und mit Hor­mon­stö­run­gen, die sich auf die Funk­ti­on der Ge­hirn­an­hangs­drü­se aus­wir­ken (Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen, Pro­lak­tin­stö­run­gen).

                              Letzte Aktualisierung: 25.04.2016, BH
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