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Mutter mit Tochter am planschen im Schwimmbad
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Tipps für die Was­ser­ge­wöh­nung


Was­ser ist ein un­glaub­lich fas­zi­nie­ren­des Ele­ment. Da­mit sich Kin­der beim Plan­schen und spä­ter auch beim Schwim­men­ler­nen nicht in Ge­fahr be­ge­ben, ist eine schritt­wei­se Was­ser­ge­wöh­nung wich­tig. Die Mög­lich­kei­ten, wie Sie Ihr Kind da­bei un­ter­stüt­zen kön­nen, sind viel­fäl­tig:

  • Er­mög­li­chen Sie Ih­rem Kind un­ge­zwun­ge­ne Be­geg­nun­gen mit Was­ser. Der Schritt, sich un­ter die er­fri­schen­de Gar­ten­du­sche zu stel­len, mag viel­leicht zu gross sein. Aber beim Bau­en von Was­ser­stras­sen im Sand­kas­ten, beim ver­gnüg­ten Plan­schen am La­v­abo oder beim Fuss­bad an ei­nem heis­sen Som­mer­tag las­sen sich wun­der­bar Hem­mun­gen ab­bau­en.

  • Die vie­len Men­schen, der Lärm und die gros­sen Schwimm­be­cken im Schwimm­bad stel­len für man­che Kin­der eine Über­for­de­rung dar. Falls Ihr Kind sich in die­ser Um­ge­bung nicht wohl fühlt, soll­ten Sie es nicht zum Be­such zwin­gen, son­dern es erst ein­mal im hei­mi­schen Plansch­be­cken oder in der Ba­de­wan­ne plan­schen las­sen, bis es sich si­che­rer fühlt.

  • Oft macht die Tem­pe­ra­tur den ent­schei­den­den Un­ter­schied. Kin­der, die oh­ne­hin schon skep­tisch sind, ob sie dem Was­ser trau­en sol­len, wer­den sich bei be­deck­tem Him­mel im Frei­bad kaum dazu mo­ti­vie­ren las­sen, ins un­be­heiz­te Kin­der­be­cken zu stei­gen.

  • Las­sen Sie Ihr Kind das Tem­po vor­ge­ben. Wenn es erst ein­mal nur die Füs­se ins Was­ser hal­ten und mit sei­nem Ei­mer­chen spie­len will, ist das voll­kom­men in Ord­nung. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie es dazu er­mu­ti­gen, neue Din­ge aus­zu­pro­bie­ren. Al­ler­dings soll­ten Sie Ih­rem Kind die Wahl las­sen, ob es auf Ihr An­ge­bot ein­stei­gen will oder ob es lie­ber noch war­ten will, ehe es et­was Neu­es wagt.

  • Im Was­ser wird es schnell ein­mal kalt – erst recht, wenn man sich we­nig be­wegt. Wenn Ihr Kind klagt, ihm sei kalt oder wenn die Haut blass wird und die Lip­pen sich blau ver­fär­ben, soll­ten Sie das Was­ser um­ge­hend ver­las­sen. Wi­ckeln Sie es in ein gros­ses, tro­cke­nes Tuch ein, da­mit es sich wie­der auf­wär­men kann. 

  • Ba­den macht hung­rig. Da­mit das Kind den Auf­ent­halt im Was­ser als po­si­tiv er­lebt, ist es wich­tig, dass es sich zwi­schen­durch mit ei­nem ge­sun­den Snack stär­ken kann. Gut ge­eig­net sind Knä­cke­brot, Ge­trei­de­rie­gel, fri­sches Obst und Ge­mü­se, klei­ne Sand­wi­ches und Nüs­se. Nach ei­ner sol­chen leich­ten Zwi­schen­mahl­zeit kann es auch gleich wie­der wei­ter­ge­hen mit dem fröh­li­chen Plan­schen, denn an­ders als nach ei­nem üp­pi­gen Es­sen braucht der Kör­per kei­ne Ver­dau­ungs­pau­se.

  • Ihr Vor­bild macht den Un­ter­schied: Wenn Sie sel­ber nur an­ge­wi­dert den gros­sen Zeh ins Was­ser tau­chen und dann frös­telnd am Rand sit­zen, wird Ihr Kind kaum Ver­trau­en zum Was­ser fas­sen. Stei­gen Sie ge­mein­sam ins Be­cken und ent­de­cken Sie auf spie­le­ri­sche Wei­se, wie viel Spass man im Was­ser ha­ben kann. Man­che Kin­der wol­len erst mal eine Wei­le si­cher im Arm von Mama oder Papa blei­ben, ehe sie be­reit sind, im Was­ser her­um­zu­tol­len.

  • Die Freu­de am Was­ser kön­nen Sie be­reits ab dem Al­ter von 4 Mo­na­ten im Ba­by­schwim­men för­dern. Ab dem Al­ter von ca. 3,5 kön­nen Sie mit Ih­rem Kind ei­nen Was­ser­ge­wöh­nungs­kurs be­su­chen. Wenn es sich im Schwimm­bad und in der Grup­pe wohl fühlt, ist dies eine aus­ge­zeich­ne­te Mög­lich­keit, um spie­le­risch und ohne Druck mit dem Ele­ment Was­ser ver­traut zu wer­den und Ängs­te ab­zu­bau­en. 

Letzte Aktualisierung: 29.01.2020, TV
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