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Massage unterer Rücken

Mas­sa­ge und Re­flex­zo­nen­mas­sa­ge bei der Ge­burt


Mas­sa­ge ist eine gute Me­tho­de der Ent­span­nung und Schmerz­lin­de­rung wäh­rend der We­hen, ins­be­son­de­re wenn Sie ver­krampft sind, denn bei Mus­kel­an­span­nung wird Schmerz viel stär­ker emp­fun­den. In vie­len Ge­burts­vor­be­rei­tungs­kur­sen wer­den be­stimm­te In­for­ma­tio­nen über Mas­sa­ge­grif­fe und Ent­span­nungs­mas­sa­gen ver­mit­telt, die oft auch schon wäh­rend der Schwan­ger­schaft zur Lin­de­rung be­stimm­ter Be­schwer­den an­ge­wen­det wer­den kön­nen. Das ist in­di­vi­du­ell je­doch sehr un­ter­schied­lich! Es gibt Frau­en, die in be­stimm­ten Pha­sen der Schwan­ger­schaft, wäh­rend der We­hen und der Ge­burt über­haupt nicht be­rührt wer­den möch­ten.

Eine Druck­mas­sa­ge (Shi­atsu-Mas­sa­ge) des Kreuz-/Steiss­bein­be­reichs wird in der Re­gel als be­son­ders an­ge­nehm emp­fun­den. Be­währt ha­ben sich schon oft ganz ein­fa­che (sau­be­re!) Ten­nis­bäl­le, Igel­bäl­le oder Mas­sa­ge­stä­be, die der Part­ner im Rü­cken­be­reich hin- und her­rollt.

Oder las­sen Sie sich von Ih­rem Part­ner oder ei­nem Freund/ei­ner Freun­din mit Mas­sa­ge-Ölen und/oder Aro­ma-Ölen ein­rei­ben und mas­sie­ren – Sie wer­den mer­ken, wie wohl­tu­end das für Kör­per und Geist ist. Und auch für Ih­ren Part­ner ist es schön, wenn er Ih­nen ak­ti­ve Un­ter­stüt­zung ge­ben kann. Sanf­te Be­rüh­run­gen zur Ent­span­nung sind die Grund­la­ge der Hap­to­no­mie, die eben­falls zur Ge­burts­er­leich­te­rung ein­ge­setzt wer­den kann.

Bei der Re­flex­zo­nen­mas­sa­ge wer­den be­stimm­te Zo­nen der Fuss­soh­len und Hand­flä­chen, die an­de­re Kör­per­tei­le und in­ne­re Or­ga­ne re­prä­sen­tie­ren, sanft mas­siert und ge­kne­tet. Da­von soll eine po­si­ti­ve Wir­kung auf die ent­spre­chen­den Zo­nen des Kör­pers aus­ge­hen. Schmerz­lin­de­rung, Sti­mu­la­ti­on des Ute­rus, leich­te­re Er­wei­te­rung des Ge­bär­mut­ter­hal­ses und schnel­le­re Aus­trei­bung sol­len so er­zielt wer­den. Wie bei so vie­len al­ter­na­ti­ven Be­hand­lungs­for­men gibt es auch hier kei­ne ge­si­cher­ten Be­wei­se, dass die­se Me­tho­de tat­säch­lich Wir­kung zeigt (Be­we­gung, Aku­punk­tur und Hyp­no­se aus­ge­nom­men). An­de­rer­seits kann sie auch kei­nen Scha­den an­rich­ten. Es kann im Ein­zel­fall höchs­tens sein, dass da­durch die An­wen­dung ei­ner ef­fek­ti­ve­ren Me­tho­de der Schmerz­be­kämp­fung ver­zö­gert wird.

Letzte Aktualisierung: 15.06.2021, swissmom-Team
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