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Ich möch­te mich gleich nach der drit­ten Ge­burt ste­ri­li­sie­ren las­sen. Geht das?

Vie­le Ärz­tin­nen und Ärz­te und Spi­tä­ler füh­ren eine Ste­ri­li­sa­ti­on erst ab 30 Jah­ren durch, man­che so­gar erst ab 35 Jah­ren. Be­spre­chen Sie mit Ih­rem Frau­en­arzt, Ih­rer Frau­en­ärz­tin, wie sie es im Ein­zel­fall hand­ha­ben. Kom­pli­ka­tio­nen bei dem meist als Bauch­spie­ge­lung (La­pa­ras­ko­pie) durch­ge­führ­ten Ein­griff sind sel­ten. Es kann zu Ver­let­zun­gen der um­lie­gen­den Or­ga­ne kom­men und sehr sel­ten zu Blu­tun­gen, In­fek­tio­nen oder Wund­hei­lungs­stö­run­gen. Die Ver­sa­ger­quo­te bei Ste­ri­li­sa­tio­nen liegt bei cir­ca zwei Schwan­ger­schaf­ten pro 1.000 Ste­ri­li­sa­tio­nen.

Sie müs­sen sich al­ler­dings dar­über im Kla­ren sein, dass nur eine auf­wän­di­ge Ope­ra­ti­on mit sehr nied­ri­ger Er­folgs­ra­te den Ein­griff evtl. wie­der rück­gän­gig ma­chen kann. Falls nach der Ste­ri­li­sa­ti­on doch wie­der Kin­der­wunsch be­steht, z.B. mit ei­nem neu­en Part­ner, käme als Al­ter­na­ti­ve wahr­schein­lich nur eine künst­li­che Be­fruch­tung in Fra­ge - eben­falls eine sehr auf­wän­di­ge und teu­re Me­tho­de.

Letzte Aktualisierung: 23.06.2020, BH
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