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                              Anti-Aging-Pro­duk­te: Hel­fen sie ge­gen Fal­ten?

                              Was Anti-Aging-Pro­duk­te be­wir­ken, ob sie sinn­voll sind und wie Sie den Al­te­rungs­pro­zess Ih­rer Haut zu­sätz­lich be­ein­flus­sen kön­nen.

                              Frau streicht mit den Händen über ihr Gesicht
                              ©
                              GettyImages

                              Dass die Haut al­tert, lässt sich nicht ver­mei­den. Um die­sen Pro­zess aber so lan­ge wie mög­lich hin­aus­zu­zö­gern, grei­fen vie­le Frau­en ir­gend­wann zu Anti-Aging-Pro­duk­ten. Aber: Hal­ten die Pro­duk­te, was sie ver­spre­chen?

                              So wir­ken Anti-Aging-Pro­duk­te


                              Mit fort­schrei­ten­dem Al­ter nimmt der An­teil an Elas­tin, Kol­la­gen, Ei­weiss und Hyaluron in der Haut ab und sie kann we­ni­ger Feuch­tig­keit spei­chern, was zu Fal­ten­bil­dung führt. Da zu­sätz­lich auch das Un­ter­haut­fett­ge­we­be ab­nimmt, sinkt die Haut ein und auch in die­sem Fall bil­den sich Fal­ten. Das Ziel von Anti-Aging-Pro­duk­ten ist, der Haut die nun feh­len­den Be­stand­tei­le zu­zu­füh­ren und gleich­zei­tig vor schä­di­gen­den Ein­flüs­sen zu schüt­zen.

                              Anti-Aging-Pro­duk­ten kön­nen in zwei ver­schie­de­nen Wir­kungs­wei­sen ein­ge­teilt wer­den: 

                              • Die Haut wird mit Hyaluron­säu­re und Kol­la­gen, meist durch eine Creme di­rekt über die Haut, ver­sorgt.

                              • Co-En­zy­me und Vit­ami­ne wir­ken als An­ti­oxi­dan­ti­en und sol­len freie Ra­di­ka­le hem­men, wel­che die Haut schä­di­gen. 

                              Freie Ra­di­ka­le wer­den vom Kör­per sel­ber beim Stoff­wech­sel ge­bil­det oder sie ent­ste­hen durch schäd­li­che Um­welt­ein­flüs­se wie UV-Strah­lung oder Zi­ga­ret­ten­rauch. An­ti­oxi­dan­ti­en wie die Vit­ami­ne B2, C und E so­wie die Mi­ne­ral­stof­fe Zink und Se­len schüt­zen die Haut vor den frei­en Ra­di­ka­len.

                              Die ver­schie­de­nen Wirk­stof­fe der Anti-Aging-Pro­duk­te


                              • Hyaluron­säu­re kommt auf na­tür­li­che Wei­se im Kör­per vor und spen­det Feuch­tig­keit wie kaum ein an­de­rer Wirk­stoff. Ab Mit­te 20 nimmt ihr An­teil im Bin­de­ge­we­be ab und als Fol­ge der feh­len­den Feuch­tig­keit ent­ste­hen Fal­ten. Wird Hyaluron auf­ge­tra­gen oder ein­ge­nom­men, soll es durch die zu­sätz­li­che Feuch­tig­keit die Fal­ten von in­nen auf­pols­tern und so glät­ten.

                              • Re­ti­nol – oder Vit­amin A – schützt vor frei­en Ra­di­ka­len, för­dert die Bil­dung der Zel­len der obers­ten Haut­schicht und trägt da­mit zur Re­ge­ne­ra­ti­on der Haut bei. Aus­ser­dem regt es die Pro­duk­ti­on von Kol­la­gen an, wel­ches das ei­gent­li­che Ge­rüst der Haut bil­det.

                              • Vit­amin C schützt vor frei­en Ra­di­ka­len und wirkt dem Ab­bau von Kol­la­gen ent­ge­gen.

                              • Vit­amin E schützt vor frei­en Ra­di­ka­len, lie­fert viel Feuch­tig­keit und för­dert die Bil­dung neu­er Haut­zel­len.

                              • Das Co-En­zym Q10 un­ter­stütz die Haut bei der Zel­ler­neue­rung und schützt vor frei­en Ra­di­ka­len.

                              • Pan­the­nol för­dert die Pro­duk­ti­on von neu­en Haut­zel­len, der Wirk­stoff Dex­pan­the­nol ist in vie­len Wund- und heil­sal­ben ent­hal­ten.

                              • Fol­säu­re soll die Feuch­tig­keit und da­mit auch die Elas­ti­zi­tät der Haut er­hö­hen und Zel­len re­pa­rie­ren kön­nen.

                              • Asta­xan­thin ist ei­nes der stärks­ten An­ti­oxi­dan­ti­en, schützt vor UV-Strah­lung und kann da­durch Son­nen­schutz­pro­duk­te wirk­sa­mer ma­chen.

                              Las­sen sich Fal­ten weg­cre­men?


                              Anit-Aging- Pro­duk­te kön­nen eine auf­pols­tern­de und glät­ten­de Wir­kung ha­ben, ge­gen tie­fe­re Fal­ten wir­ken Cremes aber nicht. Hin­ter­fra­gen Sie Wer­be­ver­spre­chen also kri­tisch, be­vor Sie sich ein teu­res Pro­dukt kau­fen. 

                              Viel­mehr soll­ten Sie auf eine gute Creme­ba­sis ach­ten. Be­vor­zu­gen Sie ein Pro­dukt, das auf na­tür­li­che Fet­te setzt und Feuch­tig­keit spen­det, da­für Si­li­ko­ne, Duft- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, Al­ko­hol und Mi­ne­ral­öl aus­schliesst. Cer­a­mi­de hin­ge­gen sind zu emp­feh­len, da sie die Haut auf­bau­en und die Zel­ler­neue­rung an­re­gen.

                              Be­au­ty­drinks, Kap­seln und Hyaluron-Pen


                              Auf dem Markt sind Anti-Aging-Drinks und -Kap­seln er­hält­lich, mit de­nen Sie dem Kör­per Hyaluron und Kol­la­gen als so­ge­nann­te Nah­rungs­er­gän­zung zu­füh­ren. Da­mit ist die Wir­kung sys­te­misch, also im gan­zen Kör­per und nicht nur lo­kal auf die Haut be­schränkt. Da der Kör­per aber nach wie vor sel­ber Hyaluron und Kol­la­gen pro­du­ziert, kann ein Drink oder eine Kap­sel nur eine sehr ge­rin­ge Men­ge an den Ge­samt­an­teil bei­tra­gen. Der Teil, der sich dann auf die Haut aus­wirkt, ist ver­schwin­dend klein.

                              Ein Hyaluron-Pen schiesst mit Druck Hyaluron­säu­re in Haut und wird als Al­ter­na­ti­ve zur Hyaluron-In­jek­ti­on ver­mark­tet. Er wird vor al­lem für die Lip­pen­auf­pols­te­rung oder die Be­hand­lung der Na­so­la­bi­al­fal­te ge­nutzt. Das Hyaluron er­reicht zwar et­was tie­fe­re Haut­schich­ten als eine Creme, nie­mals aber die­je­ni­ge ei­ner In­jek­ti­on. Fach­ärz­te ra­ten von der Be­nut­zung des Pens ab, da er durch den ho­hen Druck Mi­kro­ver­let­zun­gen der Haut ver­ur­sa­chen kann.

                              Der Haut­al­te­rung vor­beu­gen: Ab wann und wie?


                              Die na­tür­li­che Haut­al­te­rung be­ginnt un­ge­fähr mit 25 Jah­ren, auch wenn dies mit blos­sem Auge noch nicht sicht­bar ist. Wenn Sie be­den­ken, dass Sie mit die­ser Haut­pfle­ge nicht nur be­reits ent­stan­de­ne Fal­ten be­han­deln, son­dern auch de­ren Ent­ste­hung vor­beu­gen kön­nen, wäre dann also ein gu­ter Zeit­punkt. Na­tür­lich spie­len auch die Gene und vor al­lem der Le­bens­stil eine gros­se Rol­le bei der Haut­al­te­rung.

                              • Schüt­zen Sie die Haut vor UV-Strah­lung, denn die­se trägt be­deu­tend zur Haut­al­te­rung bei. Bei vie­len Anti-Aging-Pro­duk­ten ist ein Licht­schutz­fak­tor in­te­griert.

                              • Er­näh­ren Sie sich aus­ge­wo­gen und ge­sund. Die für die Haut wich­ti­gen Vit­ami­ne A, C und E sind zum Bei­spiel in Milch­pro­duk­ten, Nüs­sen, Voll­korn­ge­trei­de, Pflan­zen­ölen, Spi­nat, Zi­trus­früch­ten, To­ma­ten und Ka­rot­ten ent­hal­ten.

                              • Ver­zich­ten Sie auf Al­ko­hol und Ni­ko­tin.

                              • Sport för­dert die Durch­blu­tung der Haut und regt die Stoff­wech­sel­pro­zes­se an.

                              • Schla­fen Sie aus­rei­chend.

                              • Cre­men Sie nicht nur das Ge­sicht, son­dern auch den Hals und das De­kol­le­té ein.

                              FAQMehr zum The­ma

                              Es gibt ei­ni­ge Haus­mit­tel, wel­che die Haut straf­fen: Aloe-Vera-Gel spen­det der Haut viel Feuch­tig­keit, es kann in die Haut ein­mas­siert oder als Ge­sichts­mas­ke ver­wen­det wer­den. Ko­kos­öl spen­det ne­ben Feuch­tig­keit auch Vit­ami­ne und Mi­ne­ra­li­en und die ent­hal­te­ne Laurin­säu­re glät­tet die Haut. Rei­ben …
                              Um der Haut­al­te­rung ge­zielt ent­ge­gen­zu­wir­ken, wird emp­foh­len, ab Mit­te 20 mit Anti-Aging-Cremes zu be­gin­nen, auch wenn noch kei­ne Fal­ten zu se­hen sind. Aber ab dann ver­liert die Haut an Feuch­tig­keit. Ab Mit­te 30, wenn sich die ers­ten Fält­chen bil­den, ma­chen Pro­duk­te mit Anti-Age-Wirk­stof­fen wie Q1…

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                              11/6/2022
                              Früchte und Gemüse

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                              Letzte Aktualisierung: 16.12.2022, CSL/ KM