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                              Bar­rie­re­me­tho­den

                              Kondom
                              ©
                              GettyImages

                              Als Bar­rie­re­me­tho­den wer­den die­je­ni­gen Ver­hü­tungs­mit­tel be­zeich­net, die me­cha­nisch und che­mi­sche ver­hin­dern, dass Sper­mi­en den Weg in die Ge­bär­mut­ter fin­den und im Ei­lei­ter eine Ei­zel­le be­fruch­ten.

                              Vor- und Nach­tei­le von Bar­rie­re­me­tho­den


                              Ein gros­ser Vor­teil der Bar­rie­re­me­tho­den ist si­cher, dass sie nicht in den hor­mo­nel­len Zy­klus ein­grei­fen und dar­um un­an­ge­neh­me Ne­ben­wir­kun­gen er­spart blei­ben. Wei­ter Vor­tei­le sind:

                              • Zum Ein­set­zen oder Ge­brauch ist kein gy­nä­ko­lo­gi­scher Ein­griff not­wen­dig.  Bei man­chen muss je­doch vor dem ers­ten Ge­brauch die pas­sen­de Grös­se aus­ge­sucht wer­den.

                              • Es ist kein Re­zept er­for­der­lich.

                              • Bar­rie­re­me­tho­den müs­sen nur bei Be­darf un­mit­tel­bar vor dem Ge­schlechts­ver­kehr an­ge­wen­det wer­den und be­las­ten den Kör­per nicht un­un­ter­bro­chen wie zum Bei­spiel die Pil­le oder die Hor­mon­spi­ra­le.

                              • Sie er­mög­li­chen dem Paar die Ent­schei­dung, ob zum je­wei­li­gen Zeit­punkt des Ge­schlechts­ver­kehrs ver­hü­tet wer­den soll oder nicht.

                              • Sie eig­nen sich gut, wenn nur sel­ten se­xu­el­le Kon­tak­te be­stehen oder als zu­sätz­li­che Ab­si­che­rung, wenn die Ein­nah­me der Pil­le ver­ges­sen wur­de.

                              •  Bar­rie­re­me­tho­den kön­nen die sym­pto­ther­ma­le Me­tho­de er­gän­zen.

                              Dass Bar­rie­re­me­tho­den vor dem Ge­schlechts­ver­kehr eine Ma­ni­pu­la­ti­on er­for­dern, kann stö­rend sein. Aus­ser­dem ist fol­gen­des mög­li­cher­wei­se nach­tei­lig:

                              • Die si­che­re An­wen­dung von Bar­rie­re­me­tho­den ver­langt et­was Übung

                              • Vie­le Paa­re füh­len sich da­durch in ih­rer Spon­ta­nei­tät beim Sex be­ein­träch­tigt

                              • Je nach Ver­hü­tungs­mit­tel kann das Ma­te­ri­al, zum Bei­spiel La­tex, All­er­gi­en aus­lö­sen.

                              Me­cha­ni­sche Bar­rie­re­me­tho­den


                              Durch ein me­cha­ni­sches Hin­der­nis wer­den die Sper­mi­en ak­tiv dar­an ge­hin­dert, in die Ge­bär­mut­ter zu ge­lan­gen und dort even­tu­ell auf eine rei­fe Ei­zel­le zu tref­fen.

                              Che­mi­sche Bar­rie­re­me­tho­den


                              Um eine grös­se­re Zu­ver­läs­sig­keit zu ge­währ­leis­ten, müs­sen man­che me­cha­ni­sche Ver­hü­tungs­mit­tel mit ei­nem che­mi­schen Ver­hü­tungs­mit­tel – meist ei­nem Sper­mi­zid – kom­bi­niert wer­den.  Die che­mi­schen Mit­tel gibt es als Sal­ben, Cremes, Gels, Schaum­sprays, Zäpf­chen oder als Va­gi­nal­film. Die gän­gi­gen Wirk­stof­fe wie Non­oxynol-9, Milch- und Zi­tro­nen­säu­re tö­ten die Sper­mi­en ab oder ma­chen sie be­we­gungs­un­fä­hig.

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