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Frau hält Pillen-Blister in der Hand,[Translate to FR:] IStock 1162247113
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So funk­tio­niert die hor­mo­nel­le Ver­hü­tung


Der weib­li­che Mo­nats­zy­klus und die Frucht­bar­keit ei­ner Frau wer­den durch Hor­mo­ne aus dem Ge­hirn und aus den Ei­er­stö­cken re­gu­liert. Sie sor­gen da­für, dass in den Ei­er­stö­cken eine Ei­zel­le zum Fol­li­kel her­an­reift, der in der Mit­te des Zy­klus beim Ei­sprung vom Ei­lei­ter auf­ge­nom­men wird und sich – falls be­fruch­tet - in der Ge­bär­mut­ter ein­nis­tet.

Ös­tro­ge­ne und das Ges­ta­gen Pro­ges­te­ron wer­den haupt­säch­lich in den Ei­er­stö­cken pro­du­ziert. Sie sind ver­ant­wort­lich für die sich wie­der­ho­len­den Ab­läu­fe in der Ge­bär­mut­ter, wie zum Bei­spiel den Auf­bau und die Ab­stos­sung der Ge­bär­mut­ter­schleim­haut bei der Mens­trua­ti­on und für die Kon­sis­tenz des Zer­vix­schleims.

Wird eine Ei­zel­le be­fruch­tet, muss eine wei­te­re Be­fruch­tung gleich da­nach ver­hin­dert wer­den. Also bleibt die Pro­ges­te­ron-Pro­duk­ti­on dann hoch, wo­durch das Her­an­rei­fen ei­ner neu­en Ei­zel­le ver­hin­dert und der Schleim im Ge­bär­mut­ter­hals dick­flüs­sig und da­mit für wei­te­re Sper­mi­en un­durch­läs­sig wird.

Ge­nau die­se Vor­gän­ge in den ers­ten Ta­gen ei­ner Schwan­ger­schaft wer­den bei der hor­mo­nel­len Emp­fäng­nis­ver­hü­tung künst­lich her­bei­ge­führt. Hor­mo­nel­le Ver­hü­tungs­mit­tel ent­hal­ten syn­the­ti­sche Hor­mo­ne, die nor­ma­ler­wei­se wäh­rend ei­ner frü­hen Schwan­ger­schaft im Kör­per frei­ge­setzt wer­den. Die­se künst­li­chen Hor­mo­ne be­wir­ken sie vor al­lem:

  • Die Un­ter­drü­ckung der Ei­rei­fung und des Ei­sprungs (Ovu­la­ti­ons­hem­mung).

  • Die Stö­rung beim Auf­bau der Ge­bär­mut­ter­schleim­haut, da­mit sich eine be­fruch­te­te Ei­zel­le nicht ein­nis­ten kann.

  • Die Ver­hin­de­rung der Schleim­ver­flüs­si­gung im Ge­bär­mut­ter­hals, so wer­den Sper­mi­en zu­rück­ge­hal­ten.

  • Die Hem­mung der Ei­lei­ter-Be­weg­lich­keit.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Wir er­war­ten als drit­tes Kind ei­nen „Pil­len­ver­sa­ger“, was an sich nicht ein so gros­ses Pro­blem ist. Wenn ich bloss nicht noch fast ei­nen Mo­nat lang die Pil­le wei­ter­ge­nom­men hät­te... Auch das ist kein Pro­blem. Die heu­ti­gen Anti-Baby-Pil­len (ora­le Kon­tra­zep­ti­va) sind so nied­rig do­siert, dass Sie …

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Letzte Aktualisierung: 18.01.2021, BH
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