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Kind an der Kasse im Supermarkt

Ein­kau­fen mit Kin­dern muss nicht stres­sig sein


Wer kennt das nicht: Das Wa­ren­haus oder der Su­per­markt sind ge­ram­melt voll, über­all auf Au­gen­hö­he der Kin­der ste­hen lau­ter ver­füh­re­ri­sche Sa­chen und die El­tern sind nahe dar­an, im Ge­tüm­mel die Ner­ven zu ver­lie­ren. Weil ihr Kind tobt, schreit, Pro­duk­te aus den Re­ga­len zerrt und un­be­dingt ein Schog­gi­stän­ge­li ha­ben will oder sich im­mer wie­der von den ge­nerv­ten El­tern ent­fernt, um den La­den auf ei­ge­ne Faust aus­zu­kund­schaf­ten. Da­mit der Ein­kauf mit den Kleins­ten nicht zum Spiess­ru­ten­lauf wird, lohnt es sich, auf ei­ni­ge Re­geln zu ach­ten:

  • Et­was grös­se­re Kin­der soll­ten be­reits vor dem La­den dazu an­ge­for­dert wer­den, sich nicht aus dem Um­feld der El­tern zu ver­ab­schie­den und sich sel­ber auf Er­kun­dungs- re­spek­ti­ve auf Ein­kaufs­tour zu be­ge­ben.

  • Klei­ne­re Kin­der sind im Sitz des Ein­kaufs­wa­gens pri­ma auf­ge­ho­ben. Da­mit es ih­nen dort nicht schnell zu lang­wei­lig wird, lohnt es sich, ih­nen ei­nes ihre Spiel­zeu­ge in die Hand zu ge­ben, wel­ches sie von da­heim mit­neh­men dür­fen.

  • Als wei­te­re wich­ti­ge Re­gel soll­te gel­ten, dass nicht die Kin­der be­stim­men, was ein­ge­kauft wird, son­dern die El­tern. Die Kin­der dür­fen hel­fen, die Sa­chen in den Wa­gen zu le­gen oder spä­ter aufs Band bei der Kas­se zu stel­len. Aber es ist nicht die Kom­pe­tenz der Klei­nen zu ent­schei­den, was ein­ge­kauft wird. Falls die Kin­der schon et­was grös­ser sind und da­heim beim Ko­chen hel­fen dür­fen, so ist es rat­sam, das Menu und ei­nen ent­spre­chen­den Ein­kaufs­zet­tel da­heim ge­mein­sam zu er­stel­len.

  • Selbst­ver­ständ­lich ist es so, dass die Klei­nen aus­ge­rech­net vor dem Re­gal von über­mäs­si­gem Hun­ger heim­ge­sucht wer­den. Oder sich grad akut in ein Spiel­zeug ver­lie­ben. Vie­len El­tern pas­siert es, dass ihr Kind dann weint und schreit, weil es et­was Be­stimm­tes ha­ben möch­te. Die­sem Schrei­en nach­zu­ge­ben för­dert auf die Dau­er ein sol­ches Ver­hal­ten. Dar­um: Ge­ben Sie die­sem Ge­quen­gel und Ge­schrei nicht nach, igno­rie­ren sie es. Und noch ein Tipp: Wenn Sie Ih­rem Kind von An­fang an ein Knä­cke­brot von da­heim oder ei­nen Ap­fel aus dem Su­per­markt zum Knab­bern ge­ben, wird es sich da­mit be­schäf­ti­gen und zu­frie­den sein. Eine sol­che Ver­ein­ba­rung, dass das Kind an­fangs des Ein­kaufs eine Frucht er­hält, kann zum Ri­tu­al wer­den und Ih­nen ganz viel Är­ger beim Ein­kau­fen er­spa­ren.

Soll­ten die­se Tipps alle nicht nüt­zen und Ihr Kind schreit und quen­gelt trotz Be­schäf­ti­gung un­ge­niert wei­ter, gibt es nichts an­de­res, als den Ein­kauf kurz zu un­ter­bre­chen, ein Time-out zu neh­men. Im Auto oder auf ei­ner Park­bank lässt sich das Kind viel­leicht wie­der be­ru­hi­gen und Sie ha­ben Ge­le­gen­heit, ihm die Si­tua­ti­on in al­ler Ruhe und vor al­lem ohne Zu­schau­er zu er­klä­ren. Wenn sich das Kind et­was be­ru­higt hat, wird es sich lang­wei­len und es wird wohl be­reit sein, sich nach die­ser Aus­zeit für den Rest des Ein­kaufs an Ihre Re­geln zu hal­ten.

Mami-Ko­lum­ne:


Das trifft sich gut: Der Kühl­schrank ist leer, die Ein­kaufs­lis­te ist ge­macht, nur ein Kind ist im Haus und zu­fäl­li­ger­wei­se steht so­gar das Auto zur Ver­fü­gung. Also nichts wie los zum gros­sen Wo­chen­ein­kauf. Auf dem Weg gebe ich noch ein­mal kurz die Re­geln durch. „Nein, wir kau­fen heu­te kei­ne Spiel­sa­chen, ei­nen Auto-Ein­kaufs­wa­gen gibt’s auch nicht, weil dort nicht al­les rein­passt, da­für darfst du dir ein Bröt­chen und ein Ge­tränk aus­su­chen.“

Das ers­te Dra­ma gibt’s an der Sam­mel­stel­le für PET-Fla­schen. >>>wei­ter­le­sen

Letzte Aktualisierung: 18.03.2020, ü
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