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Grossvater unterwegs mit seinen zwei Enkeln
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Kin­der von Al­lein­er­zie­hen­den pro­fi­tie­ren von Gross­el­tern


Kin­der, die mit nur ei­nem El­tern­teil und den Gross­el­tern zu­sam­men­le­ben, ha­ben den­sel­ben Bil­dungs­grad wie Kin­der aus in­tak­ten Fa­mi­li­en. Denn der po­si­ti­ve Ein­fluss der Gross­el­tern kommt dem ei­nes Ehe­part­ners gleich und wirkt wie ein Pro­blem­puf­fer.

Durch die jüngs­ten Un­ter­su­chungs­er­geb­nis­se ei­ner Lang­zeit-Ju­gend­stu­die des Col­le­ge of Hu­man Eco­lo­gy (Cor­nell Uni­ver­si­ty, New York) wer­den bis­he­ri­ge Stu­di­en­ergeb­nis­se wi­der­legt, de­nen zu Fol­ge Kin­der nur in der Si­cher­heit ei­nes kon­stan­ten El­tern­hau­ses gut und er­folg­reich her­an­wach­sen und aus­rei­chend in­tel­lek­tu­ell sti­mu­liert wer­den.

"Wir konn­ten fest­stel­len, dass sich die aka­de­mi­schen Leis­tun­gen von Kin­dern, die in ei­nem Haus­halt mit ei­nem Sin­gle-El­tern­teil und den Gross­el­tern le­ben, kei­nes­wegs von den Kin­dern ver­hei­ra­te­ter El­tern un­ter­schei­den", er­klär­te Stu­di­en­lei­te­rin Ra­chel Duni­fon. Die Er­geb­nis­se der Stu­die sind an­ge­sichts der stei­gen­den Zahl von Sin­gle-El­tern und der län­ge­ren Le­bens­pan­ne äl­te­rer Men­schen sehr be­deut­sam, er­klä­ren die Ex­per­ten. "Gross­el­tern sind eine sta­bi­le und kon­stan­te Kraft, die zu­künf­tig in den zu­neh­mend zer­rüt­te­te­ren und un­tra­di­tio­nel­le­ren Fa­mi­li­en­ver­hält­nis­sen eine wich­ti­ge­re Rol­le ein­neh­men wer­den. Sie wer­den als trei­ben­de und star­ke Kraft wäh­rend des Her­an­wach­sens der Ju­gend­li­chen fun­gie­ren", re­sü­mier­te Duni­fon, die der­zeit schon wei­te­re Un­ter­su­chun­gen auf die­sem Ge­biet durch­führt.

Quel­le: Child De­ve­lop­ment Per­spec­tives, 7(4), 2013, 261. https://doi.org/10.1111/cdep.12046

Letzte Aktualisierung: 07.05.2021, BH
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