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                              Baby von hinten im Vierfüsslerstand
                              ©
                              iStock

                              Ihr Baby im ach­ten Mo­nat


                              Ihr Baby be­ginnt, Kek­se oder Ba­na­ne aus der Hand zu es­sen und aus ei­ner vor­ge­hal­te­nen Tas­se zu trin­ken. Die meis­ten Kin­der ha­ben jetzt schon ihre ers­ten Zähn­chen. Des­halb ist es wich­tig, dass Sie Ih­rem Kind nur un­ge­süss­te Säf­te und Tees zum Trin­ken ge­ben, um Ka­ri­es an den Milch­zäh­nen und den schon an­ge­leg­ten dau­er­haf­ten zwei­ten Zäh­nen zu ver­mei­den.

                              Ihr Baby übt den Vier­füss­ler- und den Knie­stand


                              Bis­lang hat sich Ihr Baby nur re­la­tiv un­be­ab­sich­tigt als Fol­ge von Gleich­ge­wichts­pro­ble­men vom Bauch auf den Rü­cken ge­dreht. Jetzt kann es sich schon be­wusst um­dre­hen. Es dreht zu­erst die Schul­tern, dann folgt mit Hil­fe der Bei­ne der Un­ter­kör­per. Man­che Ba­bys dre­hen al­ler­dings auch erst das Be­cken, dann den Ober­kör­per – je­des Kind hat da sei­ne ei­ge­ne Tech­nik. Die­se be­wuss­te Be­we­gung von der Bauch- in die Rü­cken­la­ge ist eine wich­ti­ge Vor­be­rei­tung auf das Krab­bel­sta­di­um.

                              Ihr Kind sitzt nun schon mit recht ge­ra­dem Rü­cken und stützt sich si­cher zur Sei­te ab. Mit ei­ner Dre­hung geht es in die Bauch­la­ge und mit ge­streck­ten Ar­men in den Vier­füss­ler­stand. Dies ein­fach da­durch, dass es das Ge­säss ein we­nig an­hebt. So be­ginnt das Baby mit dem Rob­ben, ei­ner Vor­stu­fe des Krie­chens. An ei­nem Mö­bel­stück kann sich Ihr Kind nun auch be­reits in den Knie­stand hoch­zie­hen.

                              Die neu ent­deck­te Mo­bi­li­tät be­deu­tet auch, dass es nun hin und wie­der harm­lo­se klei­ne Un­fäl­le gibt. Die­se ge­hö­ren zur Ent­wick­lung ein­fach dazu, auch wenn Ihr Herz so man­ches Mal ei­nen Schlag aus­setz­ten wird, wenn Sie Ihr Baby be­ob­ach­ten. Ihr Kind muss sei­ne Er­fah­run­gen ma­chen, des­halb soll­ten Sie ihm die Ge­le­gen­heit dazu ge­ben und sich selbst et­was zu­rück­hal­ten. Trotz­dem wäre es aber klug, wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Woh­nung kin­der­si­cher ge­stal­ten.

                              Was Ihr Kind mit Ih­nen spie­len kann


                              Eine be­son­ders schö­ne Er­fah­rung ist es für El­tern, dass ihr Kind jetzt nicht mehr nur wahr­nimmt und kon­su­miert, son­dern auch mit­macht und re­agiert. Deut­lich wird dies beim Spie­len. Das Baby greift nun ak­tiv ein, in­dem es bei­spiels­wei­se beim Spiel „Gug­gugg, wo bin ich?“ freu­dig lacht, wenn Sie sich hin­ter ei­ner Tür ver­ste­cken und dann mit ei­nem strah­len­den „Gug­gugg“ wie­der mel­den. Und wenn Sie sich so ver­ste­cken, dass zwei Mög­lich­kei­ten des Wie­der­auf­tau­chens vor­han­den sind, dann wird das Kind die­se bald ler­nen und bei­de Orte be­ob­ach­ten. In­ter­es­sant ist auch, dass al­les, was das Kind nicht sieht, auch nicht vor­han­den ist. So zum Bei­spiel wenn Sie sich le­dig­lich die Hän­de vors Ge­sicht hal­ten und sie dann mit ei­nem fröh­li­chen „Gug­gugg, hier bin ich“ wie­der weg­neh­men. Für das Kind wa­ren Sie tat­säch­lich weg, so als ob Sie in ei­nem an­de­ren Zim­mer wa­ren. Auch das Ge­gen­teil funk­tio­niert: Wenn Sie Ih­rem Kind eine leich­te De­cke über den Kopf le­gen, wird es sie weg­zie­hen und zwar noch nicht ge­ra­de „Gug­gugg“ sa­gen, aber si­cher­lich et­was von sich ge­ben, was für das Kind eben­falls die­se Be­deu­tung hat. Mit die­sem ein­fa­chen Spiel kann man Acht­mo­na­ti­ge lan­ge be­schäf­ti­gen. 

                              Be­ach­ten Sie!

                              Baby-Ko­lum­ne

                              Gu­tes Lern­spiel­zeug sind zum Bei­spiel Bau­klöt­ze und Be­cher, die man in­ein­an­der ste­cken kann, wei­che Bäl­le und Spiel­sa­chen, die ihre Form plötz­lich ver­än­dern, wie bei­spiels­wei­se Pop-up-Bil­der­bü­cher. Be­son­ders span­nend ist auch al­les, was sich be­wegt, Ge­räu­sche ver­ur­sacht und far­ben­froh leuch­tet. In­ter­es­sant aus­schau­en­de Ge­gen­stän­de aus­ser Reich­wei­te sind ein per­fek­ter An­reiz, um Ihr Kind dazu zu brin­gen, sich zu be­we­gen und sei­ne Reich­wei­te zu ver­grös­sern. Wenn die Auf­ga­be zu schwie­rig und frus­trie­rend wird, kön­nen Sie den Ge­gen­stand nä­her rü­cken. So kann Ihr Baby sich stre­cken, um ihn fas­sen zu kön­nen.

                              Ihr Baby wird sein Spiel­zeug aus­führ­lich mit den Hän­den und im­mer mal wie­der auch mit dem Mund un­ter­su­chen. Bei her­un­ter­ge­fal­le­nem oder den Kin­der­hän­den ent­glit­te­nem Spiel­zeug wird das Baby wahr­schein­lich mit dem Fin­ger dar­auf zei­gen und so lan­ge schrei­en und quen­geln, bis Sie es wie­der auf­he­ben. Ma­chen Sie aber um die­ses Auf­he­ben so­zu­sa­gen kein Auf­he­ben, denn dann wird das Baby schnell die spor­ti­ven Übun­gen der Mama span­nen­der fin­den als das Spiel­zeug, und das Gan­ze mit Ab­sicht for­cie­ren. Auf­merk­sam­keit und In­ter­es­se des Kin­des soll­ten beim Spiel­zeug ver­blei­ben. 

                              Si­cher­lich wur­de Ihr Kind be­reits von Ih­nen, Freun­den und Ver­wand­ten mit Plüsch­tie­ren und Spiel­zeug ein­ge­deckt. Lang­sam er­ge­ben sich ein­deu­ti­ge Lieb­lings­spiel­zeu­ge. Häu­fig sind das Ku­schel­tie­re aus Stoff, de­nen man die in­ni­ge Be­nut­zung der letz­ten Mo­na­te schon an­sieht. Ver­sucht man, dem Kind die­ses Lieb­lings­spiel­zeug weg­zu­neh­men, ern­tet man lau­ten Pro­test. Nut­zen Sie die­se Ver­bun­den­heit und ge­ben Sie das Stoff­tier auch als bes­ten Freund mit ins Bett. Er wird das Kind in den Schlaf be­glei­ten und ihm Si­cher­heit und Ge­bor­gen­heit ver­mit­teln. 

                              Es geht los mit Gren­zen tes­ten


                              Kin­der be­gin­nen in die­sem Al­ter her­aus­zu­fin­den, wie weit ihre Gren­zen ge­steckt wer­den. Si­cher ha­ben Sie schon ein paar Mal ge­sagt, dass das Te­le­fon kein Spiel­zeug ist und Haa­re rup­fen weh tut. Nun tes­tet Ihr Baby, wie weit es ge­hen kann, bis Sie ihm wie­der ein „Nein-Nein“ ent­ge­gen­stel­len. Das ist kein Un­ge­hor­sam oder Bös­ar­tig­keit – ein­fach Neu­gier. Na­tür­lich steckt auch noch da­hin­ter, dass sich Ihr Baby nicht mehr an das letz­te Ver­bot er­in­nern kann. Es bleibt Ih­nen also nichts an­de­res üb­rig, als er­neut zu ver­nei­nen und ab­zu­len­ken.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Die bes­te Er­näh­rung für ein All­er­gie-Kind ist sechs­mo­na­ti­ges aus­schliess­li­ches Stil­len. Mei­nes Wis­sens wird der­zeit we­der in der Schwan­ger­schaft noch in der Still­zeit emp­foh­len, dass die stil­len­de Mut­ter eine be­stimm­te Diät ein­hält. Nur bei Nah­rungs­mit­tel­all­er­gie der Mut­ter selbst sind na­tür­lich …
                              Nein, das stimmt si­cher nicht. Es gibt Kin­der, die nicht frem­deln. Sie sind ein­fach so mu­tig, neu­gie­rig oder to­le­rant, dass sie erst ein­mal of­fen auf jede an­de­re Per­son zu­ge­hen. Oder ihre Vor­be­hal­te nur ganz schwach zei­gen, was even­tu­ell nicht ein­mal von den El­tern im­mer be­merkt wird. Auch kann es …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              4/10/2021
                              Vater mit Säugling beim Wickeln

                              War­um Baby Talk?

                              Eine Stu­die mit meh­re­ren Hun­dert Ba­bys zeigt, dass alle Ba­bys mehr auf eine kind­ge­rech­te Art des Spre­chens – Baby Talk …
                              Letzte Aktualisierung: 24.12.2020, BH

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