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                              Durch­fall - Die bes­ten Haus­mit­tel für Ihr Kind

                              Flüs­sig­keits­ver­lust ist ge­fähr­lich. Elek­tro­lyt­lö­sung, ver­schie­de­ne Säf­te, Tees und Ap­fel­sud... und was Ihr Kind bei Durch­fall es­sen darf.

                              Bananenbrei und ganze Bananen
                              ©
                              iStock

                              Säug­lin­ge ha­ben häu­fi­ger klei­ne­re Ver­dau­ungs­pro­ble­me mit Durch­fall und Er­bre­chen, vor al­lem, wenn sie nicht ge­stillt wer­den. Durch­fall­stüh­le sind un­ge­formt bis hin zu dünn­flüs­sig, rie­chen schlecht, es bil­det sich ein wäss­ri­ger Rand in der Win­del und manch­mal ist der Stuhl so­gar grün­lich. Grün­li­che Stüh­le kön­nen aber auch ganz ge­sun­de Ba­bys ha­ben, wenn sie mit hy­po­all­er­ge­ner An­fangs­nah­rung ge­füt­tert wer­den.

                              Durch­fall al­lein ist bei Ba­bys noch kein Grund zur Be­sorg­nis, erst mit zu­sätz­li­chem Er­bre­chen kann eine ge­fähr­li­che De­hy­drie­rung (Aus­trock­nung) ent­ste­hen. Des­halb muss un­be­dingt dar­auf ge­ach­tet wer­den, dass das Kind aus­rei­chend Flüs­sig­keit zu sich nimmt.  

                              WICH­TIG: Wenn die Sym­pto­me bei Ih­rem Baby oder Kind trotz die­ser Haus­mit­tel in ab­seh­ba­rer Zeit nicht bes­ser wer­den, bei grün­li­chem, wäss­ri­gem Durch­fall und wenn das Baby mehr als sechs wäss­ri­ge Durch­fäl­le pro Tag hat, der Stuhl blu­tig ist oder wei­te­re Fa­mi­li­en­mit­glie­der be­trof­fen sind, soll­ten Sie un­be­dingt Ih­ren Kin­der­arzt, Ihre Kin­der­ärz­tin auf­su­chen, um ab­klä­ren zu las­sen, ob es erns­ter er­krankt ist und zum Bei­spiel ein An­ti­bio­ti­kum oder ein an­de­res Me­di­ka­ment be­nö­tigt.  

                              Haus­mit­tel ge­gen Durch­fall


                              • Ach­ten Sie dar­auf, dass Ihr Kind/Baby viel trinkt, also stil­len Sie wei­ter wie ge­wohnt bzw. ge­ben Sie die Schop­pen­fla­sche. Mit dün­nem Schwarz­tee plus Oran­gen­saft kön­nen Sie die ver­lo­ren­ge­gan­ge­nen Elek­tro­ly­te und das Was­ser er­set­zen: 1 Beu­tel Schwarz­tee, 750 ml ko­chen­des Was­ser (nur eine Mi­nu­te zie­hen las­sen), mit 300 ml Oran­gen­saft, 1 Pri­se Salz, 1 TL Trau­ben­zu­cker und 1 Mes­ser­spit­ze Back­pul­ver. Da­mit die Kin­der die­se un­ge­wohnt schme­cken­de Flüs­sig­keit nicht gleich wie­der aus­spu­cken, muss lang­sam und mit Ge­duld vor­ge­gan­gen wer­den. Über drei bis vier Stun­den be­kom­men sie mit ei­nem Tee­löf­fel alle ein bis zwei Mi­nu­ten 5ml der Lö­sung. Wenn sie das gut ver­tra­gen, kön­nen die Men­gen ver­grös­sert und die Ab­stän­de ver­rin­gert wer­den.

                              • Anis-Fen­chel-Tee wirkt be­ru­hi­gend auf den Ma­gen-Darm-Trakt. Mi­schen Sie dazu 1 EL Anis mit 1 EL Fen­chel, zer­klei­nern Sie die Sa­men im Mör­ser oder in der Kü­chen­ma­schi­ne/dem Mi­xer, gies­sen Sie dann 450 ml ko­chen­des Was­ser dar­über und las­sen Sie das Gan­ze 10 Mi­nu­ten zie­hen. Da­nach ab­sei­hen und ab­küh­len las­sen. Ge­ben Sie Ih­rem Kind (ab drei/vier Jah­re) drei­mal täg­lich eine klei­ne Tas­se (150 ml). Klei­ne­re Kin­der er­hal­ten ent­spre­chend we­ni­ger.

                              • Las­sen Sie Ihr Kind in vie­len klei­nen Por­tio­nen ab­ge­kühl­ten Ap­fel­sud trin­ken. Die­ser ist be­son­ders reich an Pek­tin, das im Darm über­schüs­si­ges Was­ser und To­xi­ne auf­saugt und so Durch­fall lin­dern kann. Da­für schä­len Sie vier un­ge­spritz­te Bio-Äp­fel und ko­chen die Scha­len in ¼ l Was­ser für fünf Mi­nu­ten auf. Sei­hen Sie dann den Sud ab.

                              • Auch Hei­del­be­er­tee hilft bei Durch­fall. Es müs­sen ge­trock­ne­te Hei­del­bee­ren sein, aus de­nen der Tee zu­be­rei­tet wird, da fri­sche Hei­del­bee­ren ab­füh­rend wir­ken. Brin­gen Sie ½ l Was­ser zum Ko­chen und ge­ben Sie 3 EL ge­trock­ne­te Hei­del­bee­ren hin­ein. Las­sen Sie das Gan­ze 10 Mi­nu­ten kö­cheln, sei­hen Sie den Sud ab und ge­ben Sie Ih­rem Kind den ab­ge­kühl­ten Tee über den Tag ver­teilt zu trin­ken.

                              • Wenn Ihr Baby (äl­ter als 6 Mo­na­te) die ers­te Durch­fall- und Er­bre­chens­pha­se über­stan­den hat, kann es wie­der sei­ne nor­ma­le Nah­rung ge­nies­sen. Nach Mei­nung der Fach­leu­te ist die Ver­dün­nung der Milch, das Weg­las­sen von Fett und eine spe­zi­el­le Heil­nah­rung über­flüs­sig. Isst Ihr Kind schon Bei­kost, emp­fiehlt sich "stop­fen­de Kost" wie Ba­na­nen­brei, Reis­schleim oder roh ge­rie­be­ne Äp­fel. Ab dem 6. Mo­nat kön­nen Sie auch ge­koch­te und pü­rier­te Rüeb­li (z.B. die Mo­ro'­sche Rüeb­li­sup­pe) oder Kar­tof­feln ge­ben, was sehr gut ge­gen den Durch­fall wirkt.

                              Fo­rum


                              Im swiss­mom-Fo­rum fin­den Sie eine von den Use­rin­nen zu­sam­men­ge­tra­ge­ne Samm­lung der bes­ten Haus­mit­tel "Haus­mit­tel-He­xen: Ohne Me­dis ge­sund wer­den".

                              Letzte Aktualisierung: 17.01.2022, BH

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                              9/5/2022
                              Kind stochert im Essen

                              Beim Es­sen trin­ken oder nicht?

                              Ge­trun­ken wird erst nach dem Es­sen! Was ist dran an der Emp­feh­lung? An­geb­lich soll das schlecht für die Ver­dau­ung …

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