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                              Baby in einer Winterjacke und Mütze

                              Ihr Baby im Win­ter: Warm an­ge­zo­gen


                              Ba­bys soll­ten auch im Win­ter mög­lichst je­den Tag eine klei­ne Spa­zier­fahrt ma­chen - das gilt schon für zwei Wo­chen alte Säug­lin­ge. Was zu be­ach­ten ist: Ba­bys ver­lie­ren bei Käl­te schnell Kör­per­wär­me, vor al­lem über das Köpf­chen, denn sie kön­nen ih­ren Tem­pe­ra­tur­haus­halt noch nicht voll­stän­dig selbst re­gu­lie­ren. Mit zu leich­ter Klei­dung droht eine Un­ter­küh­lung, schlimms­ten­falls Er­frie­run­gen. Be­sorg­te El­tern zie­hen ih­ren Nach­wuchs aber oft auch zu dick an, was ge­nau­so falsch ist, weil es zu Über­hit­zung, Schwit­zen und Er­käl­tung führt.

                              Meh­re­re Schich­ten


                              Eine wich­ti­ge Emp­feh­lung ist das An­zie­hen nach dem Zwie­bel­prin­zip, das be­deu­tet in meh­re­ren Schich­ten. Vie­le dün­ne La­gen hal­ten das Baby wär­mer als we­ni­ge di­cke. Aus­ser­dem kön­nen die ein­zel­nen Schich­ten schnell an- und aus­ge­zo­gen wer­den kön­nen, wenn sich die Aus­sen­tem­pe­ra­tur än­dert. Wenn man also vom Kal­ten ins War­me kommt, wird eine oder zwei der obers­ten Schich­ten aus­ge­zo­gen. Auch wenn Ihr Baby ge­ra­de schläft, soll­ten Sie das be­her­zi­gen – im Ge­schäft, in Bus oder Tram und na­tür­lich auch im Auto.

                              Wie vie­le Schich­ten an­ge­bracht sind, ist von der Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur ab­hän­gig. Ihr Baby braucht in der Re­gel eine Schicht mehr als Sie selbst. Über den Body zie­hen Sie ein eng an­lie­gen­des Ober­teil und eine Strumpf­ho­se. Dar­über kommt, je nach Tem­pe­ra­tur, eine Hose und ein Jäck­chen/Pul­li/Sweat­shirt oder ein Stramp­ler. Wenn Sie die Ba­by­klei­dung vor dem An­zie­hen auf die Hei­zung le­gen, fühlt sich Ihr Baby so­fort wohl dar­in. 

                              Wie merkt man, ob es das Baby warm ge­nug hat?


                              Ba­bys Hän­de und Füs­se füh­len sich auf­grund der noch nicht voll­stän­dig aus­ge­bil­de­ten Durch­blu­tung oft et­was kühl an, ob­wohl die Kör­per­tem­pe­ra­tur ei­gent­lich op­ti­mal ist.

                              Ob es Ih­rem Baby zu warm oder zu kalt ist, prü­fen Sie bes­ser mit der Na­cken­pro­be: Zu warm ist es ihm, wenn sich sein Na­cken sehr warm und feucht an­fühlt. Sind die Fin­ger und Füs­se da­ge­gen sehr kalt, ist das ein ein­deu­ti­ges Zei­chen da­für, dass es friert, denn über die Ze­hen und Fin­ger ver­liert es zu­erst an Kör­per­wär­me. Auch die Tem­pe­ra­tur der Bauch­haut soll­te sich nor­mal, d.h. an­ge­nehm warm an­füh­len. Fühlt sich der Bauch kalt an, soll­ten Sie Ihr Baby wär­mer an­zie­hen. Man­che Kin­der wer­den un­ru­hig, wenn sie frie­ren, oder wer­den sehr blass im Ge­sicht.

                              Ba­by­klei­dung für kal­te Tage


                              Als Klei­dung mag die emp­find­li­che Ba­by­haut vor al­lem Kunst­fa­sern wie Po­ly­es­ter (z.B. Fleece) oder Misch­ge­we­be mit ei­nem klei­nen Woll­an­teil, da Wol­le leicht kratzt. Für die kal­ten Tage lie­fert Fla­nell noch ein­mal zu­sätz­li­che Wär­me.

                              An den Füss­chen sind So­cken aus Wol­le oder Woll­ge­misch eher mög­lich, evtl. über dün­nen Baum­wolls­trümp­fen, v.a. wenn Ihr Kind eine Hose und kei­nen Stramp­ler mit Füs­sen an­hat. Al­ter­na­tiv eig­nen sich auch Baum­woll­so­cken mit wei­chen Haus­schu­hen oder ABS-So­cken. So schön Baum­wol­le im Som­mer ist – im Win­ter braucht es Klei­dung, die ein wär­me­spei­chern­des Luft­pols­ter er­zeugt, aber die Feuch­tig­keit mög­lichst we­nig spei­chert.

                              Druck­knöp­fe, Klett- oder Reiss­ver­schlüs­se sind prak­tisch, um schnel­le Tem­pe­ra­tur­wech­sel aus­zu­glei­chen. Me­tall­tei­le wie z.B. Reiss­ver­schlüs­se dür­fen nicht län­ge­re Zeit di­rekt auf der zar­ten Ba­by­haut lie­gen, das kann zu lo­ka­len Er­fie­run­gen füh­ren. Die obers­te Klei­dungschicht soll­te eine wind- und was­ser­ab­wei­sen­de Ober­flä­che ha­ben.

                              Müt­ze und Hand­schu­he


                              Im­mer wich­tig ist der Wär­me­schutz von Hän­den, Füs­sen und Kopf. Kin­der ge­ben die meis­te Wär­me über den Kopf ab. Eine di­cke Müt­ze muss die Oh­ren voll­stän­dig be­de­cken und darf nicht ver­rut­schen. Hals­tü­cher ei­ge­nen sich bes­ser als Schals. Das Hals­tuch lo­cker um den Hals le­gen, da­mit das Baby nicht zu sehr ein­ge­engt wird.

                              Als Hand­schu­he eig­nen sich Fäust­lin­ge am bes­ten. Sie sind we­ni­ger müh­sam an­zu­zie­hen als Hand­schu­he mit Fin­gern und bie­ten mehr Wär­me. Durch die Är­mel ge­zo­ge­ne Bän­der sor­gen da­für, dass nicht stän­dig ein Hand­schuh ver­lo­ren geht. Die Füs­se brau­chen war­me So­cken und – wenn Ihr Kind schon läuft – was­ser­ab­wei­sen­de Stie­fel­chen.

                              Ge­fah­ren und ge­tra­gen im Win­ter


                              Im Kin­der­wa­gen oder Bug­gy ist Ihr Kind im ge­füt­ter­ten Fuss­sack un­ten­her­um schön warm ge­schützt. Im Fuss­sack reicht des­halb eine di­cke Strumpf­ho­se und So­cken. Eine Hose ist meist schon zu viel, ein Schnee­an­zug/Over­all erst recht. Der Ober­kör­per braucht al­ler­dings ei­nen Pull­over und ei­nen di­cken Ano­rak. Wenn Sie Angst ha­ben, der Kin­der­wa­gen könn­te zu kalt sein, schnei­den Sie eine Iso­mat­te zu­recht und le­gen Sie sie hin­ein. Auch ein Schaf­fell tut gute Diens­te.

                              Tra­ge­ma­mis ha­ben ihr Baby im Win­ter am bes­ten im Tra­ge­sack oder Tra­ge­tuch un­ter ih­rer ei­ge­nen Ja­cke di­rekt am Kör­per. So braucht es kei­nen Baby-Ano­rak, denn die Kör­per­wär­me der Mut­ter reicht aus. Je­doch soll­te man kei­nes­falls auf Strumpf­ho­se und war­me Schüh­chen ver­zich­ten, denn die un­ten her­aus­hän­gen­den Füs­se müs­sen auch warm blei­ben. Das­sel­be gilt na­tür­lich für ein war­mes Mütz­chen.

                              Bei län­ge­ren Stre­cken im Auto ver­ges­sen Sie nicht, Ih­rem Baby die obers­te Schicht aus­zu­zie­hen. Eine Kom­bi­na­ti­on aus Ano­rak und Hose und even­tu­ell ei­ner Fleece-De­cke eig­net sich bes­ser als ein Schnee­an­zug. Wich­tig: Beim An­schnal­len soll­te aus Si­cher­heits­grün­den kei­ne De­cke zwi­schen Kind und Gurt lie­gen. Eine De­cke ge­hört über den Gurt.

                              Over­alls sind prak­tisch


                              Kann Ihr Kind schon lau­fen, ist ein wat­tier­ter, wind- und was­ser­dich­ter Over­all (Schnee­an­zug) prak­tisch. Auch wenn er et­was um­ständ­li­cher zum An­zie­hen ist, kann er nicht ver­rut­schen und hält das Kind so im­mer op­ti­mal warm. Der Schnee­an­zug soll­te das Baby da­bei nicht in sei­nen Be­we­gun­gen ein­schrän­ken, also nicht zu steif und schwer sein.

                              Die Ba­by­haut braucht Schutz vor Son­ne, Käl­te und Wind


                              Kal­ter Wind greift schnell die emp­find­li­che Ba­by­haut an. Eine kal­te Bise kann so­gar schon bei Tem­pe­ra­tu­ren über null Grad zu Er­frie­run­gen füh­ren. Cre­men Sie das Ge­sicht vor dem Spa­zier­gang im­mer mit ei­ner fett­hal­ti­gen Käl­te­schutz­creme, mög­lichst mit ho­hem UV-Schutz, ein. Ein ge­rin­ger Was­ser- und ho­her Fett­an­teil ist wich­tig, da­mit es im Ge­sicht durch die Ver­duns­tung des Was­sers nicht zu lo­ka­len Er­frie­run­gen kommt. Bei Schnee und Son­ne ist eine Ba­by­son­nen­bril­le sinn­voll, da­mit die emp­find­li­chen Au­gen nicht ge­blen­det wer­den.

                              Das Schlaf­zim­mer nicht über­hei­zen!


                              Die bes­te Raum­tem­pe­ra­tur fürs Baby liegt bei ca. 20°C. Ein ge­füt­ter­ter Win­ter­schlaf­sack und ein ku­sche­li­ger Py­ja­ma hal­ten warm ge­nug. De­cken sind nicht not­wen­dig im Ba­by­bett - we­der im Som­mer noch im Win­ter, da sie eine Er­sti­ckungs­ge­fahr dar­stel­len und die Ge­fahr des Plötz­li­chen Kinds­to­des er­hö­hen. Al­ler­dings kön­nen Sie ein kal­tes Bett­chen vor­wär­men, z.B. mit ei­nem Kirsch­kern­kis­sen oder ei­ner Bett­fla­sche. Ach­tung: Her­aus­neh­men, be­vor Sie Ihr Baby schla­fen le­gen!

                              Raus in die Käl­te - auch bei Schnup­fen?


                              Ein leich­ter Schnup­fen ist kein Hin­de­rungs­grund für ei­nen Win­ter­spa­zier­gang! Ba­bys ver­lie­ren sehr viel mehr Wär­me über die Haut, weil ihre Kör­per­ober­flä­che im Ver­hält­nis zum Kör­per­vo­lu­men grös­ser ist als bei Er­wach­se­nen. Und eine er­nied­rig­te Kör­per­tem­pe­ra­tur macht wie­der­um an­fäl­li­ger für Krank­heits­er­re­ger. In den meis­ten Fäl­len ist der Grund für ein ver­schnupf­tes Baby nicht ein Win­ter­spa­zier­gang, son­dern Kon­takt zu be­reits er­krank­ten Ge­schwis­tern oder Ver­wand­ten. Ist gar eine Grip­pe­wel­le zu be­fürch­ten, soll­ten El­tern ihr Baby nicht zu vie­len aus­ser­häus­li­chen Kon­tak­ten aus­set­zen, um die An­ste­ckungs­ge­fahr ge­ring zu hal­ten.

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              2/7/2018
                              Wärmflasche

                              Vor­sicht heiss!

                              Auf den meis­ten Bett­fla­schen fin­det sich der Warn­hin­weis "Kein ko­chen­des Was­ser ein­fül­len". Das hat sei­ne …
                              Letzte Aktualisierung: 20.11.2020, AS

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