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Wel­che Leis­tun­gen kön­nen El­tern im Be­darfs­fall be­an­spru­chen, wenn das Ein­kom­men nicht zur De­ckung der Le­bens­er­hal­tungs­kos­ten aus­reicht?

Zwölf Kan­to­ne (Zü­rich, Lu­zern, Gla­rus, Zug, Frei­burg, Schaff­hau­sen, St. Gal­len, Grau­bün­den, Aar­gau, Tes­sin, Waadt und Neu­en­burg) ken­nen Be­darfs­leis­tun­gen, die an be­dürf­ti­ge Müt­ter und teil­wei­se auch an Vä­ter von Klein­kin­dern aus­ge­rich­tet wer­den. Die An­spruchs­dau­er va­ri­iert von Kan­ton zu Kan­ton (6 Mo­na­te bis 2 Jah­re); le­dig­lich der Kan­ton Tes­sin sieht im Be­darfs­fall Leis­tun­gen bis zum voll­ende­ten 15. Le­bens­jahr des Kin­des vor.

Be­darfs­leis­tun­gen sind ana­log den Er­gän­zungs­leis­tun­gen (EL) aus­ge­stal­tet und stel­len eine Misch­form zwi­schen So­zi­al­ver­si­che­rung und So­zi­al­hil­fe dar: Es be­steht zwar ein Rechts­an­spruch auf Leis­tun­gen; der An­spruch und die Höhe der Leis­tun­gen sind aber - im Ge­gen­satz zu ei­ner Ver­si­che­rungs­leis­tung - vom Ein­kom­men und Ver­mö­gen der Be­zü­ge­rin oder des Be­zü­gers ab­hän­gig.

Quel­le: Bun­des­amt für So­zi­al­ver­si­che­run­gen

Letzte Aktualisierung: 21.05.2018, PvE / CF / NK
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