nacktes Baby mit Winterkappe
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Ihr Baby im fünften Monat

Die meisten vier Monate alten Kinder probieren mit Begeisterung aus, welche Geräusche sie mit Ihrem Mund produzieren können. Dazu gehört auch Prusten und Luft-durch-die-Lippen-Pressen. Wundern Sie sich nicht, wenn es so scheint, als wolle es diese neue Fähigkeit gar nicht mehr einstellen. Die meisten Babys machen erst den nächsten Entwicklungsschritt, wenn der vorherige gemeistert ist.

Bemerkenswerte Fortschritte

Die körperliche Entwicklung legt im fünften Monat deutlich zu. Liegt Ihr Baby auf dem Bauch, wird es die Arme ausstrecken und den Kopf und Rücken nach oben biegen. Auf dem Rücken liegend wird es Kopf und Schultern heben. Für einige Augenblicke können viele Babys schon alleine sitzen. Bleiben Sie aber immer in der Nähe, um es zu stützen, falls es das Gleichgewicht noch nicht halten kann. Auf dem Schoss, unter den Armen gehalten, wollen die meisten Babys auf und ab bewegen und sind vom Hoppe-Reiter-Spiel ganz begeistert.

Beachten Sie!

Baby-Kolumne

5. Monat: "Der erste Brei"


Legen Sie Ihr Baby in den Wachphasen möglichst oft auf einer Krabbeldecke auf den Bauch. Es wird versuchen, das herumliegende Spielzeug anzusehen und dabei den Kopf heben. So trainiert es seine Nackenmuskulatur, was für das Sitzen die nötige Kopfkontrolle gibt.

Ihr Baby kann die Richtung, aus der Geräusche kommen, gut erkennen und wendet seinen Kopf dorthin. Sehr attraktiv ist das Klimpern eines Schlüsselbundes. Damit können Sie Ihr Baby in vielen brenzligen Situationen ablenken, wenn seine Geduld zum Beispiel beim Einkaufen arg strapaziert wird.

Wenn Sie sprechen, wird Ihr Baby genau Ihren Mund beobachten und versuchen, bestimmte Konsonanten ("m", "b") nachzuahmen. Viele viermonatige Babys können bereits ihren Namen erkennen und wenden den Kopf, wenn Sie ihn im Gespräch mit anderen Personen erwähnen.

Emotionen zeigen

Auch Gefühle können vier Monate alte Säuglinge schon deutlicher ausdrücken. Bis jetzt waren Ärger, Langeweile und Zufriedenheit an seinem Gesicht und seinen Bewegungen abzulesen. Nun kommt Zuneigung und Humor dazu. Wenn Ihr Baby Sie entdeckt, wird es die Arme nach oben strecken und Ihnen damit zeigen, dass es hoch genommen werden möchte. Wenn Sie den Raum verlassen, wird es enttäuscht weinen. Ausserdem hat Ihr Baby Spass an Spässen: Mit lustigen Grimassen können Sie es zum Lachen bringen und Ihr Baby wird dasselbe bei Ihnen versuchen. Werden Sie ruhig selbst wieder zum Baby, verziehen Sie Ihr Gesicht und geben Sie spassige Laute von sich - Sie werden ein paar unvergessliche Momente des Glücks ernten.

Gemeinsame Mahlzeiten

Auch wenn Ihr Baby seine Schoppenflasche vielleicht schon selbst halten kann, sollten Sie es damit nicht alleine lassen. Die Mahlzeiten sind eine wunderbare Gelegenheit zum Schmusen, Kommunizieren und innigen Kontakt aufbauen. Die Zeit, wenn Ihr Kind nichts mehr von Zärtlichkeiten und Körperkontakt wissen will, kommt noch früh genug.

Langsam nimmt Ihr Baby auch an den Familien-Mahlzeiten teil. Jedenfalls interessiert es sich schon sehr für das Essen, das der Rest der Familie zu sich nimmt. Essen macht ihm mehr Spass, wenn es sieht, dass andere auch essen und die Mahlzeiten werden zu einem Familienereignis. 

Häufige Fragen zum Thema

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Newsticker

Mutterliebe lässt Kindergehirn wachsen: Wer sein Kind mit viel Hingabe umsorgt, fördert seine Hirnreifung. Um ganze 10% grösser ist das Lern- und Gedächtniszentrum im Gehirn bei Schulkindern, deren Mütter in frühen Jahren besonders liebevoll zu ihnen waren. Bessere Schulleistungen waren schon in früheren Studien aufgefallen, nun gibt es den objektiven Beweis. Die US-Forschergruppe um Joan L. Luby betont, wie bedeutend die emotionale Erziehung durch die Eltern für die menschliche Entwicklung ist. (swissmom-Newsticker 4.7.2012) 

Letzte Aktualisierung : 11-12-20, BH

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