Windel wechseln
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Die Reinigung im Windelbereich

Die Windeln werden pro Tag etwa fünf Mal (oder auch mehr, je nach Bedarf) gewechselt. Es spielt keine Rolle, ob Sie dies vor, zwischen oder nach den Mahlzeiten tun. Sie finden bald heraus, wann es am besten in den Rhythmus Ihres Kindes passt.

Das Gesäss des Säuglings muss gut gepflegt werden, da es durch Urin und Stuhl ständig gereizt wird. Bei Rötung hilft:

  • Häufiges Wechseln der Windeln
  • Waschen mit Wasser oder Salbeitee
  • Trocknen an der Luft oder Föhnen
  • Wundsalbe, sparsam aufgetragen

Reinigen Sie den Po mit einem in lauwarmem Wasser getränkten Wattebausch, Zellstofftuch oder für diesen Bereich reservierten Waschlappen. Sie können auch Babylotion, feuchte Reinigungstücher oder Öltücher benutzen. Nehmen Sie für jede Partie saubere Tücher. Waschen Sie sich danach die Hände.

Danach werden die äusseren Geschlechtsorgane gründlich von Urin und Stuhl gesäubert. Bei einem Jungen beginnen Sie bei den Hautfalten an den Beinen und reinigen dann Hodensack und Penis. Ziehen Sie auf keinen Fall die Vorhaut zurück. Wegen der natürlichen Verengung in den ersten zwei bis drei Lebensjahren besteht dabei eine grosse Verletzungsgefahr. Bei einem Mädchen sollten Sie die Genitalien von vorne nach hinten säubern. Die äusseren Schamlippen dazu leicht spreizen. Die weisse Käseschmiere braucht nicht weggewischt zu werden, sie ist ein natürlicher Schutz.

Trocknen Sie den Windelbereich sehr gründlich ab und cremen Sie ihn bei Bedarf (Rötung)ein. Das Eincremen ist bei gesunder Haut ohne Rötungen nicht unbedingt erforderlich. Ideal ist es, wenn Sie Ihr Baby noch ein kleines Weilchen unverpackt an der Luft strampeln lassen können.


Häufige Frage zum Thema

Haben gestillte Babys seltener Stuhlgang?


Letzte Aktualisierung : 05-05-16, MR / BF

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