Baby wird auf gelbem Badetuch massiert

Baby-Massage

Wollen Sie etwas besonders Gutes für Ihr Baby tun? Dann lernen Sie die Grundlagen der Babymassage. Diese Massageform hat eine Jahrhunderte alte Tradition. Vor allem in Afrika und Asien massieren Mütter und Väter ihre Kindern schon seit langer Zeit.

Die entspannende Massage lähmt Stresshormone und aktiviert die Immunzellen. Dies wiederum bewirkt eine Stärkung der Abwehrzellen. Die Bindung zu Ihrem Kind wird intensiver durch den den körperlichen Kontakt. Denn die Haut ist für Säuglinge in sehr wichtiges Sinnesorgan, über das es Ihre liebevolle Zuwendung erfahren kann. Massagen haben ausserdem bei Koliken und Verstopfung eine lindernde und beruhigende Wirkung.

Beachten Sie!

Die swissmom-Linksammlung

Hier finden Sie Adressen zum Thema "Babyschwimmen und Babymassage"


Gerade Väter können durch die körperliche Berührung die Nähe zu Ihrem Baby intensivieren. Man darf ja nicht vergessen, dass Mütter alleine schon durch die Schwangerschaft und das Stillen sowie die Pflege dem Baby viel näher stehen. Damit aber das Kind auch zu seinem Vater eine Beziehung aufbauen kann, ist es von Vorteil, wenn Väter z.B. das Kind oft baden oder eine Babymassage durchführen. 

Vorausgesetzt natürlich, Ihrem Kind gefällt es, massiert zu werden. Massieren Sie Ihr Kind nicht, wenn es Massagen nicht mag oder Sie das Gefühl haben, dass es sich dabei nicht wohl fühlt. Verzichten Sie auch auf eine Massage, wenn: 

  • die Gelenke des Babys noch nicht stabil oder seine Knochen brüchig sind. 
  • am selben Tag oder am Tag vorher eine Impfung vorgenommen wurde. 
  • das Baby Medikamente einnehmen muss.  
  • eine Infektion oder andere Erkrankung vorliegt.

Jedes Kind ist einzigartig und reagiert anders – Sie werden schnell herausfinden, welche Art von Massage Ihrem Baby gefällt und wohl tut. Wir zeigen Ihnen, wie es geht und haben  einige Tipps, die Sie versuchen sollten.


Das swissmom Kurs-Portal

Suchen Sie ein Angebot für sich selbst, Ihr Baby oder die Familie? Hier bieten engagierte Anbieter verschiedene Kurse und Veranstaltungen an.


Newsticker

Streicheln hilft doch! | 02.05.2019

Werden Babys langsam und sanft gestreichelt, reduziert sich die Gehirnaktivität, die mit Schmerz gekoppelt ist. Zu diesem Ergebnis kamen englische Forscher aufgrund von Messungen der Gehirnaktivität bei 32 Neugeborenen, während ihnen Blut abgenommen wurde. Die Hälfte der Babys wurde mit einer weichen Bürste gestreichelt, die andere nicht. Was Eltern intuitiv richtig machen: Sie streicheln mit der optimalen Streichgeschwindigkeit von etwa 3 cm pro Sekunde. Dabei werden bestimmte sensorischen Neuronen in der Haut aktiviert, welche auch die Schmerzen bei Erwachsenen reduzieren. Es war bislang nicht nachgewiesen, ob Babys diese Reaktion schon bei der Geburt zeigen oder ob diese erst mit den Jahren entwickelt wird. Die Studie liefert Beweise für die beruhigende Wirkung beispielsweise von Babymassage oder Känguruhen, wodurch auch Frühgeborene schon Hautkontakt erhalten.

Baby-Massage