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Partner und Hebamme betreuen Schwangere während Geburt

So kön­nen Vä­ter ak­tiv hel­fen...


Wenn Sie das Ge­burts­spi­tal er­reicht ha­ben, ver­su­chen Sie ru­hig zu blei­ben. Es wird meist nichts Kon­kre­tes von Ih­nen ver­langt, aus­ser an­ste­hen­de For­ma­li­tä­ten ab­zu­wi­ckeln.

Be­spre­chen Sie schon vor der Ge­burt mit der zu­künf­ti­gen Mut­ter, wie Sie sie wäh­rend der Ge­burt un­ter­stüt­zen kön­nen. Hel­fen Sie beim Ein­neh­men von für sie be­que­men Po­si­tio­nen oder schla­gen Sie ihr vor, ver­schie­de­ne Kör­per­hal­tun­gen zu va­ri­ie­ren. Ge­mein­sa­mes At­men, Be­rüh­rung und Mas­sa­gen (Kreuz­bein, Rü­cken, usw.) kön­nen die Ge­burt für Ihre Part­ne­rin zu­sätz­lich er­leich­tern. Ach­ten Sie aber dar­auf, ob sie dies auch wirk­lich braucht und möch­te. Neh­men Sie es ihr nicht übel, wenn sie es dann doch an­ders macht oder so­gar lie­ber von der Heb­am­me oder ei­ner an­de­ren Per­son be­rührt wer­den will.

Es muss nicht sein, dass Sie sich bei der Ge­burt über­flüs­sig füh­len. Viel­leicht un­ter­stüt­zen Sie Ihre Part­ne­rin am bes­ten, in­dem Sie nur für sie da und auf­merk­sam auf ihre Be­dürf­nis­se und Si­gna­le ein­ge­hen. Sie ge­ben ihr da­mit Halt, Kraft und Mo­ti­va­ti­on.

Wich­tig ist auch die Rol­le des Ver­mitt­lers zum Per­so­nal zu spie­len, was Ihre ge­mein­sa­men Wün­sche an­be­langt. Das er­mög­licht es der ge­bä­ren­den Frau, sich im Ver­trau­en auf ih­ren Part­ner ganz auf die Vor­gän­ge in ih­rem Kör­per ein­zu­las­sen, zu ent­span­nen und los­zu­las­sen, was sehr wich­tig ist für ei­nen un­kom­pli­zier­ten Ge­burts­ver­lauf.

Ist Ihr Baby auf der Welt, kön­nen Sie als Va­ter die Na­bel­schnur durch­tren­nen, sie ist al­ler­dings sehr dick und es er­for­dert Kraft sie durch­zu­schnei­den.Vie­le Vä­ter er­le­ben die­sen Mo­ment der Ab­na­be­lung als ei­nen ganz be­son­de­ren Au­gen­blick, denn sie tren­nen die kör­per­li­che Ver­bin­dung zwi­schen Mut­ter und Kind und wer­den selbst ein ak­ti­ver Teil im Le­ben des neu­en Fa­mi­li­en­mit­glieds. Über­le­gen Sie sich das aber gut: Für das un­ge­wohn­te Auge kön­nen die blu­ti­ge Pla­zen­ta und die rot-weis­se Na­bel­schnur ek­lig aus­se­hen. Üb­ri­gens kei­ne Sor­ge – dem Kind tut das Durch­tren­nen der Na­bel­schnur nicht weh.

Aus­ser­dem kön­nen Sie das Neu­ge­bo­re­ne zum ers­ten Mal ba­den und dann das Baby zur Mut­ter rei­chen - das sind viel mehr als nur sym­bo­li­sche Hand­lun­gen.

Letzte Aktualisierung: 05.05.2020, BH
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