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                              Kinderzimmer mit Tippi und Hochbett
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                              iStock

                              Das Baby wird grös­ser -  so rich­ten sie ihm ein Kin­der­zim­mer ein


                              Ihr Kind ist kein Klein­kind mehr und wird je­den Tag selb­stän­di­ger? Spielt es häu­fi­ger al­lei­ne und sucht sich da­für ei­nen ru­hi­gen Platz im Haus oder der Woh­nung? Dann ist es wahr­schein­lich un­ge­fähr zwei­ein­halb Jah­re alt und Sie kön­nen sich Ge­dan­ken dar­über ma­chen, das Baby- in ein Kin­der­zim­mer um­zu­wan­deln.

                              Doch was ist in ei­nem Kin­der­zim­mer an­ders als in je­nem ei­nes Ba­bys? Viel­leicht ha­ben Sie be­reits das eine oder an­de­re an­ge­passt, als Sie die sich ver­än­dern­den Be­dürf­nis­se Ih­res Kin­des be­merkt ha­ben. Hier er­hal­ten Sie ein paar Ide­en, wo­mit Sie das Zim­mer Ih­res Kin­des ein­rich­ten kön­nen und was es in punk­to Si­cher­heit zu be­ach­ten gibt.

                              Das pas­sen­de Kin­der­bett


                              Die Fra­ge nach ei­nem neu­en Bett stellt sich als eine der ers­ten, wenn Sie ein Kin­der­zim­mer ein­rich­ten. Falls Ihr Kind bis zu die­sem Zeit­punkt in sei­nem Ba­by­bett ge­schla­fen hat, ha­ben Sie ihm die­ses wahr­schein­lich be­reits so­weit um­ge­baut, dass es al­lei­ne hin­ein- und her­aus­stei­gen kann. Doch wie gross soll das neue Bett sein?

                              Grund­sätz­lich spricht nichts ge­gen ein gros­ses Stan­dard­bett mit den Mas­sen 90x200 Zen­ti­me­ter. Wenn Sie ei­nen Raus­fall­schutz an­brin­gen, kann Ihr Kind ab so­fort in ei­nem gros­sen Bett schla­fen. Vie­le Kin­der freu­en sich und sind stolz dar­auf, das sel­be Bett wie die Gros­sen zu ha­ben. Falls es sich zu Be­ginn bei so­viel Platz et­was ver­lo­ren fühlt, kön­nen zum Bei­spiel die Plüsch­tie­re mit ins Bett und sich dem Rand ent­lang auf­rei­hen. Was eben­falls für eine hei­me­li­ge At­mo­sphä­re sorgt, ist ein Bal­da­chin oder ein Mos­ki­to­netz. Viel­leicht mö­gen Sie Ih­rem Kind so­gar eine Lich­ter­ket­te über das Bett hän­gen, die­se sorgt eben­falls für Ge­müt­lich­keit.

                              Wenn Sie im Kin­der­zim­mer nicht sehr viel Platz zur Ver­fü­gung ha­ben, sind Hoch­bet­ten eine ge­eig­ne­te Lö­sung. Sie zeich­nen sich da­durch aus, dass sich die Lie­ge­flä­che mehr als 1,5 Me­ter über dem Bo­den be­fin­det. Al­ler­dings wer­den Hoch­bet­ten von Ex­per­ten erst ab ei­nen Al­ter von 6 Jah­ren emp­foh­len, weil auf ei­nem Bett nicht nur ge­schla­fen, son­dern auch ge­tobt wird. Kin­der un­ter 6 Jah­ren kön­nen die Höhe und die da­mit ver­bun­de­nen Ge­fah­ren noch nicht ein­schät­zen.

                              Eine Al­ter­na­ti­ve zum Hoch­bett stellt das Halb­hoch­bett dar. Es ist mit ei­ner Lie­ge­flä­che von et­was mehr als ei­nem Me­ter über dem Bo­den deut­lich nied­ri­ger als ein Hoch­bett. Halb­hoch­bett­ten sind häu­fig mit ei­ner Rutsch­bahn aus­ge­stat­tet, die das Bett für Kin­der na­tür­lich be­son­ders at­trak­tiv macht. Auch hier ra­ten die Ex­per­ten zu ei­nem Min­dest­al­ter von 6 Jah­ren. Aber sei­en wir ein­mal ehr­lich: Kin­der über 6 Jah­ren rut­schen bei wei­tem nicht mehr mit der glei­chen Be­geis­te­rung eine Rutsch­bahn hin­un­ter wie es Drei­jäh­ri­ge tun. Es bleibt also Ih­nen als El­tern über­las­sen, ob Sie die Si­cher­heit ge­währ­leis­ten kön­nen, wenn Ihr Kind bei­spiels­wei­se mit sei­nen Freun­den eine Rutsch­par­ty ver­an­stal­tet. Der Vor­teil von Halb­hoch­bet­ten ist, dass Sie als El­tern ste­hend auf der Höhe Ih­res Kin­des sind. Aus­ser­dem ist es, ge­nau wie das Hoch­bett, eine platz­spa­ren­de Va­ri­an­te, weil un­ter dem Bett Stau­raum ent­steht.

                              Hoch- und Halb­hoch­bet­ten las­sen sich zu so­ge­nann­ten Spiel­bet­ten auf­mot­zen. Im Fach­han­del gibt es un­zäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, wie Sie ein per­sön­li­ches Spiel­bett zu­sam­men­stel­len kön­nen. Sie kön­nen es in eine Rit­ter­burg oder ein Prin­zes­sin­nen­schloss um­bau­en, ei­nen Bas­ket­ball­korb an­brin­gen, eine Klet­ter­wand mon­tie­ren oder so­gar das Fens­ter für ein Kas­per­li­thea­ter da­zu­kau­fen.

                              Wenn das Hoch- oder Halb­hoch­bett ei­nes Ta­ges aus­ge­dient hat, weil Ihr Teen­ager lie­ber in ei­nem nor­ma­len Bett schla­fen möch­te, kön­nen bei den meis­ten die­ser Bet­ten die ho­hen Bei­ne ab­ge­baut wer­den.

                              Das Be­zie­hen der Bett­wä­sche ge­stal­tet sich bei Hoch- und Halb­hoch­bet­ten schwie­ri­ger als bei nor­ma­len Bet­ten. Es braucht et­was Be­weg­lich­keit, Ge­duld und mit­un­ter gute Ner­ven, bis ins­be­son­de­re das Fix­lein­tuch an­ge­bracht ist.

                              Wenn Sie Ihr Kind noch nicht in ein gros­ses Bett schla­fen le­gen möch­ten, emp­fiehlt sich als Zwi­schen­lö­sung ein Ju­nior­bett. Die­se Bet­ten mes­sen zwi­schen 70x140 und 90x160 Zen­ti­me­ter und sind in den meis­ten Fäl­len mit ei­nem fest mon­tier­ten Raus­fall­schutz ver­se­hen. Ge­ra­de wenn Sie für spä­ter ein Hoch­bett pla­nen, Ihr Kind aber noch zu jung da­für ist, ist ein Ju­nior­bettt eine gute Lö­sung.

                              Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist das Mit­wachs-Bett. Für die­ses müss­ten Sie sich al­ler­dings be­reits früh ent­schei­den, denn bei ei­ner Län­ge von 140 Zen­ti­me­ter kön­nen be­reits Ba­bys dar­in schla­fen. Die­ses Bett zeich­net sich da­durch aus, dass Sie es stu­fen­wei­se der Grös­se Ih­res Kin­des an­pas­sen kön­nen. Al­ler­dings brau­chen Sie bei ei­nem Mit­wachs-Bett nach je­der ver­stell­ten Grös­se eine pas­sen­de Ma­trat­ze oder zu­min­dest ein Ma­trat­zen­teil, mit wel­chem Sie die Lie­ge­flä­che ver­grös­sern.

                              Über­le­gen Sie sich vor dem Bet­ten­kauf eben­falls, ob Ih­nen ein Bett mit zu­sätz­li­chem Stau­raum be­hilf­lich sein kann. Vie­le Bet­ten in sind näm­lich mit Bett­schub­la­den zu ha­ben. Das sind gros­se Schub­fä­cher, die die Lü­cke zwi­schen Bett und Bo­den aus­fül­len und viel Stau­raum bie­ten. Es gibt die­se so­ge­nann­ten Stau­raum­bet­ten so­wohl mit of­fe­nen als auch mit ver­schliess­ba­ren Fä­chern.

                              Die rich­ti­ge Ma­trat­ze fürs Kin­der­bett


                              Die Ma­trat­ze für ein Kin­der­bett soll­te, ge­nau wie die­je­ni­ge des Ba­by­bet­tes, nicht zu weich sein. Ide­al ist es, wenn der Ober­kör­per bis zu 2 Zen­ti­me­ter ein­sinkt. Ge­ra­de im Kin­des­al­ter ist das Kno­chen­wachs­tum so ra­sant, dass die Mus­ku­la­tur et­was hin­ter­her­hinkt. Die Wir­bel­säu­le ist da­durch noch nicht op­ti­mal ge­schützt und braucht im Schlaf eine gute Sta­bi­li­tät. Im Fach­han­del kön­nen Sie sich be­ra­ten las­sen, wel­cher Här­te­grad auf­grund des Ge­wichts Ih­res Kin­des zu emp­feh­len ist.

                              Wie bei den Ba­by­bett-Ma­trat­zen gibt es auch für Kin­der­bet­ten ver­schie­de­ne Ma­te­ria­li­en. Auch hier ist die Kalt­schaum­ma­trat­ze sehr be­liebt, da sie in der An­schaf­fung nicht zu teu­er, gut luft­durch­läs­sig und für All­er­gi­ker ge­eig­net ist. An­ders als bei Ba­by­ma­trat­zen kön­nen die­se Kalt­schaum­ma­trat­zen aber be­reits mit ver­schie­de­nen Lie­ge­zo­nen und Ma­trat­zen­kon­tu­ren aus­ge­stat­tet oder mit an­de­ren Ma­te­ria­len, wie zum Bei­spiel La­tex, kom­bi­niert sein.

                              Wenn Sie lie­ber eine Ma­trat­ze aus Na­tur­ma­te­ria­len möch­ten, kön­nen Sie auch hier aus ei­nem brei­ten An­ge­bot aus­wäh­len. Ge­ra­de für Kin­der mit Tier­haar-All­er­gi­en eig­nen sich bei­spiels­wei­se Ma­trat­zen aus ei­ner Kom­bi­na­ti­on von Schur­wol­le, Ko­kos und La­tex sehr gut.

                              Be­liebt sind so­ge­nann­te Wen­de­ma­trat­zen. Die­se ver­fü­gen über zwei un­ter­schied­li­che Här­te­gra­de für das wach­sen­de Kind und kön­nen bei Be­darf ge­wen­det wer­den.

                              Grund­sätz­lich gilt für Kin­der­bett­ma­trat­zen, dass sie ei­nen ab­nehm- und wasch­ba­ren Be­zug ha­ben. Aus­ser­dem soll­ten Sie die Ma­trat­ze schüt­zen, so­bald Ihr Kind nachts kei­ne Win­deln mehr trägt. Be­nut­zen Sie da­für ei­nen was­ser­dich­ten Ma­trat­zen­scho­ner, der je­doch un­be­dingt luft­durch­läs­sig ist.

                              Wel­chen Lat­ten­rost braucht ein Kin­der­bett?


                              Beim Lat­ten­rost gilt, dass die­ser dem Rü­cken des Kin­des mög­lichst viel Halt und Stüt­ze gibt, auch wenn das ge­rin­ge Ge­wicht des Kin­des den Lat­ten­rost kaum be­an­sprucht. Emp­foh­len wird dar­um ein Lat­ten­rost mit mög­lichst star­ren Quer­ver­bin­dun­gen. Der Lat­ten­rost ist für Kin­der­bet­ten vor al­lem sinn­voll, um von un­ten eine gute Durch­lüf­tung der Ma­trat­ze zu ge­währ­leis­ten. Der idea­le Ab­stand der ein­zel­nen Lat­ten be­trägt zwi­schen 4 und 5 cm.

                              Aus­ser­dem soll­te der Lat­ten­rost sta­bil und an der Auf­la­ge­flä­che gut be­fes­tigt sein. Kin­der nut­zen das Bett nicht nur zum Schla­fen, ir­gend­wann ent­de­cken sie, dass man dar­in auch wun­der­bar her­um­tol­len kann.

                              Ach­ten Sie beim Kauf ei­nes Lat­ten­ros­tes dar­auf, dass er schad­stoff­arm pro­du­ziert wur­de.

                              Der idea­le Klei­der­schrank für Ihr Kind


                              Konn­ten Sie die Klei­der fürs Baby noch in ei­ner Wi­ckel­kom­mo­de ver­stau­en, braucht ein Kind nun et­was mehr Platz für die Klei­dung. Aus­ser­dem wer­den Sie den Wi­ckel­tisch ir­gend­wann nicht mehr brau­chen.

                              Beim Kauf ei­nes Klei­der­schrank emp­fiehlt es sich, et­was vor­aus­zu­den­ken. Ge­ra­de be­züg­lich der Grös­se des Schran­kes wer­den Sie es - wenn Sie über ge­nü­gend Platz ver­fü­gen - nicht be­reu­en, wenn Sie sich jetzt schon für ein ge­räu­mi­ges Mo­dell ent­schei­den. Be­ach­ten Sie aber auch, dass ein bun­ter Kin­der­zim­mer­schrank in ein paar Jah­ren viel­leicht nicht mehr dem Ge­schmack des her­an­wach­sen­den Ju­gend­li­chen ent­spricht.

                              Für ei­nen Klei­der­schrank im Kin­der­zim­mer gilt vor al­lem, dass er ro­bust sein soll­te. Da­her eig­net sich Mass­siv­holz sehr gut. Aus­ser­dem ist es prak­tisch, wenn der Schrank über eine glat­te, ab­wisch­ba­re Ober­flä­che ver­fügt, Holz­ma­se­run­gen zum Bei­spiel sind schwie­ri­ger zu rei­ni­gen.

                              Die In­nen­ein­rich­tung des Schranks kön­nen Sie ganz Ih­ren Be­dürf­nis­sen an­pas­sen. Ob Sie nun Schub­la­den oder Fä­cher be­vor­zu­gen, bleibt Ih­nen über­las­sen.

                              Sehr wich­tig ist die Be­fes­ti­gung des Klei­der­schranks. Kin­der klet­tern gern und kom­men auf die un­glaub­lichs­ten Ide­en. Ver­an­kern Sie den Schrank dar­um sehr gut in der Wand. Meist wer­den vom Her­stel­ler da­für be­reits Schrau­ben, Dü­bel und al­len­falls Win­kel­stü­cke mit­ge­lie­fert.

                              Wo­hin mit all den Spiel­sa­chen?


                              Stau­raum ist wohl et­was vom Wich­tigs­ten im Kin­der­zim­mer. Die vie­len Spiel­sa­chen müs­sen ver­staut wer­den und zwar am bes­ten so, dass das Kind die­se sel­ber ho­len und wie­der ver­räu­men kann. Für klei­ne­re Spiel­sa­chen, wie zum Bei­spiel Au­tos, Lego oder Ei­sen­bahn­zu­be­hör, eig­nen sich gros­se Kis­ten sehr gut. Wenn Sie ei­nen ge­eig­ne­ten Bo­den ha­ben so­gar sol­che mit Rol­len, denn so kann Ihr Kind die Kis­ten sel­ber her­um­schie­ben. Möch­ten Sie die Kis­ten ge­ord­net ver­sor­gen, emp­fiehlt sich ein Re­gal­sys­tem mit gros­sen Ein­schub­fä­chern. Wenn Sie mö­gen, kön­nen Sie die Kis­ten auch mit Fo­tos des In­halts ver­se­hen;­ so ist es für Ihr Kind ein­fa­cher, die Spiel­sa­chen beim Auf­räu­men rich­tig zu ver­sor­gen.

                              Auch eine Tru­he eig­net sich gut als Auf­be­wah­rung und dient gleich­zei­tig als Sitz­ge­le­gen­heit. Ach­ten Sie aber dar­auf, dass sie ei­nen Ab­senk­me­cha­nis­mus hat. So klemmt sich das Kind die Fin­ger nicht so schnell ein.

                              Bü­cher kann man de­ko­ra­tiv in ein Bü­cher­re­gal räu­men. Die­se Re­ga­le sind mit ei­ner Quer­stre­be ver­se­hen, so dass man die Bü­cher mit dem Buch­de­ckel nach vor­ne ein­räu­men kann.

                              Vie­le Kin­der ver­fü­gen über ein gan­zes Ru­del an Ku­schel­tie­ren. Wo­hin mit die­sen flau­schi­gen Freun­den, wenn nicht ins Kin­der­bett? Meist brin­gen die Kin­der es nicht übers Herz, ihre Ku­schel­tie­re in eine Kis­te oder Schub­la­de zu ste­cken. Eine al­ter­na­ti­ve Lö­sung ist der Ku­schel­tier­zoo. Die­ser Zoo be­steht aus ei­ner Holz­box ohne Wän­de, da­für mit Spros­sen oder ge­spann­ten Schnü­ren. Dar­in sit­zen die Ku­schel­tie­re, sind so für das Kind sicht­bar und ha­ben doch ih­ren Platz. Die Kin­der kön­nen die Tie­re zum Spie­len auch ganz ein­fach durch die Ver­stre­bun­gen her­aus­zie­hen.

                              Für klei­ne­re Spiel­sa­chen wie zum Bei­spiel Lego oder Play­mo­bil hat sich auch die Auf­räum­de­cke be­währt. Die Kin­der spie­len auf der De­cke und wenn es ans Auf­räu­men geht, wird die­se mit ei­nem Tun­nel­zug zu­sam­men­ge­zurrt und ver­wan­delt sich in ei­nen gros­sen, ver­schlos­se­nen Sack.

                              Auch Hän­ge­auf­be­wah­run­gen sind be­liebt. Die­se Stoff-Fä­cher, wel­che an ei­ner sta­bi­len Rück­sei­te be­fes­tigt sind, sind eher für fla­che Spiel­sa­chen ge­eig­net. Eine sol­che Hän­ge­auf­be­wah­rung fin­det zum Bei­spiel an der Rück­sei­te ei­ner Zim­mer­tü­re Platz.

                              Auch Netz­te oder wei­che Beu­tel kön­nen hän­gend be­fes­tigt wer­den und spa­ren so­mit Platz am Bo­den.

                              Falls Sie ger­ne bas­teln, bie­tet das In­ter­net un­zäh­li­ge Ide­en, wie Sie ei­gens für ge­wis­se Spiel­sa­chen ge­dach­te Auf­be­wah­rungs­sys­te­me sel­ber bau­en kön­nen. Da fin­den Sie zum Bei­spiel eine An­lei­tung für eine Auto-Park­ga­ra­ge aus ei­ner Holz­kis­te und Kunst­stoff­roh­ren oder für eine hüb­sche Gar­de­ro­be für die Prin­zes­sin­nen-Kos­tü­me.

                              De­ko­ra­ti­ons­ide­en für das Kin­der­zim­mer


                              Be­züg­lich der Ge­stal­tung der Wän­de für das Zim­mer Ih­res her­an­wach­sen­den Kin­des sind der Fan­ta­sie kei­ne Gren­zen ge­setzt. Die Aus­wahl an Wand­sti­ckern ist rie­sig und wenn Sie ger­ne krea­tiv sind, be­ma­len Sie die Wän­de doch gleich sel­ber. Ach­ten Sie da­bei auf ge­eig­ne­te Far­ben; Di­sper­si­ons- und Kalk­far­ben sind be­son­ders um­welt­freund­lich. Sie sind sehr al­ka­lisch und bil­den da­her kei­nen gu­ten Nähr­bo­den für Schim­mel. Aus­ser­dem ent­hal­ten sie kei­ne Kon­ser­vie­rungs­stof­fe.

                              Falls Sie das Kin­der­zim­mer neu ta­pe­zie­ren möch­ten, ist es wich­tig, eine Ta­pe­te ohne syn­the­ti­sche In­halts­stof­fe zu ver­wen­den. Oft sind die be­son­ders schö­nen, auf­wän­dig be­druck­ten Ta­pe­ten mit vie­len be­las­ten­den In­halts­stof­fen pro­du­ziert, las­sen Sie für das Kin­der­zim­mer also lie­ber die Fin­ger da­von. Ta­pe­ten aus re­cy­cel­tem Alt­pa­pier, Zel­lu­lo­se, na­tür­li­chen Tex­til- und Pflan­zen­fa­sern sind da­her in punk­to Schad­stoff­frei­heit die bes­se­re Wahl.

                              Eine schö­ne Idee ist auch, eine Wand oder Tei­le da­von mit Ta­fel­far­be zu strei­chen. So kann Ihr Kind sei­ne Krea­ti­vi­tät mit Krei­de dar­auf aus­le­ben. Wenn Sie zu­sätz­lich mit ei­ner Schicht Ma­gnet­far­be dar­über­strei­chen, kann die Wand auch als Pinn­wand ge­nutzt wer­den.

                              Ihr Kind be­geis­tert sich ge­ra­de für ein be­stimm­tes The­ma, das Sie aber nicht gleich an die Wand ma­len möch­ten? Dann be­sor­gen Sie doch ei­nes oder meh­re­re Bil­der oder Pos­ter da­von und de­ko­rie­ren da­mit das Zim­mer.

                              Wim­pel- und Lich­ter­ket­ten sor­gen im Kin­der­zim­mer für eine ge­müt­li­che At­mo­sphä­re, ge­nau wie Traum­fän­ger oder aus gros­sen Äs­ten ge­bas­tel­te Mo­bi­les.

                              Fluo­res­zie­ren­de Ster­ne oder gan­ze Ga­la­xi­en sind eben­falls eine schö­ne Deko-Idee. Die­se nacht­leuch­ten­den Tei­le wer­den mit dem Ta­ges­licht auf­ge­la­den. Im Lau­fe der Nacht ver­liert das Leuch­ten an In­ten­si­tät. Die­ser Ef­fekt ba­siert auf dem Mi­ne­ral Fluo­rit, wel­ches Strah­lung zum Bei­spiel aus dem UV-Be­reich ab­sor­bie­ren kann und dann sicht­ba­res Licht ab­strahlt. Die­se Strah­lung ist also na­tür­lich und nicht schäd­lich für Ihr Kind.

                              Vie­le Kin­der bau­en in ih­ren Zim­mern ger­ne Hüt­ten und Ver­ste­cke und zie­hen sich dar­in zu­rück. Eine be­lieb­te Va­ri­an­te ei­nes sol­chen Rück­zugs­or­tes ist das Tipi oder ein Spiel­haus aus Stoff. Sie kön­nen die­se mit Kis­sen ein­rich­ten und zu­sätz­lich eine Lich­ter­ket­te dar­in in­stal­lie­ren.

                              Tep­pi­che eig­nen sich eben­falls sehr gut, um ein Kin­der­zim­mer hübsch ein­zu­rich­ten. Mit ei­nem Spiel­tep­pich er­zie­len Sie ei­nen zu­sätz­li­chen Ef­fekt. Die be­kann­tes­ten die­ser Tep­pi­che sind die­je­ni­gen mit Stras­sen, es gibt sie aber auch als Bau­ern­hof oder mit ei­ner Berg­welt ver­se­hen, auf de­ren Wege die Kin­der bei­spiels­wei­se mit Play­mo­bil­fi­gu­ren wan­dern kön­nen. Auch Wen­de-Spiel­tep­pi­che mit zwei ver­schie­de­nen Mo­ti­ven sind er­hält­lich. Den­ken Sie dar­an, den Spiel­tep­pich mit ei­ner An­ti­rutschmat­te zu un­ter­le­gen.

                              Ein Platz zum Bas­teln und Ma­len


                              Wenn Ihr Kind alt ge­nug ist und Sie ihm zu­trau­en, auch ohne Ihre Hil­fe krea­tiv zu sein, kön­nen Sie ihm da­für ei­nen Platz in sei­nem Zim­mer ein­rich­ten. Wel­che Mal- und Bas­te­lu­ten­si­li­en Sie Ih­rem Kind zur Ver­fü­gung stel­len, bleibt Ih­nen über­las­sen, was Sie aber be­stimmt brau­chen, sind ein Tisch und Sitz­ge­le­gen­hei­ten.

                              Ach­ten Sie beim Kauf vor al­lem dar­auf, dass die Ober­flä­chen gut ab­wasch­bar sind. Sei­en Sie aber auch gnä­dig: Der Tisch wird zum Krea­tiv­sein ge­nutzt und das darf man bis zu ei­nem ge­wis­sen Grad auch se­hen. Wei­ter soll­ten die­se Mini-Mö­bel sehr sta­bil sein, wahr­schein­lich wer­den sie nicht nur zum Sit­zen und Ma­len be­nutzt.

                              Be­züg­lich des Ma­te­ri­als ach­ten Sie wei­ter­hin auf eine mög­lichst schad­stoff­freie Pro­duk­ti­on.

                              Die Aus­wahl an Kin­der­ti­schen und -stüh­len ist rie­sig. Vom ein­fa­chen Kunst­stoff-En­sem­ble bis hin zum mul­ti­funk­tio­na­len Bas­tel­tisch ist al­les er­hält­lich. Sie kön­nen sich auch be­reits für ein mit­wach­sen­des Mo­dell ent­schei­den. Al­ler­dings soll­ten Sie be­den­ken, dass die­se Mö­bel sehr häu­fig be­nutzt wer­den und bald nicht mehr wie neu aus­se­hen.

                              Das rich­ti­ge Licht fürs Kin­der­zim­mer


                              Wenn sich Ihr Kind nun häu­fi­ger zum Spie­len in sei­nem Zim­mer auf­hält, ist eine gute Be­leuch­tung sehr wich­tig. Da­bei spie­len auch bau­li­che Ge­ge­ben­hei­ten eine Rol­le und meist braucht das Kind ver­schie­den Licht­quel­len für die ver­schie­de­nen Plät­ze im Zim­mer.

                              Als Grund­be­leuch­tung sind De­cken­strah­ler eine gute Lö­sung. Die­se las­sen sich in­di­vi­du­ell aus­rich­ten und leuch­ten so­mit alle Be­rei­che des Zim­mers aus. Wenn Sie eine dimm­ba­re Licht­quel­le wäh­len, kann die Hel­lig­keit trotz­dem den Be­dürf­nis­sen an­ge­passt wer­den. Eine ein­zel­ne klas­si­sche Pen­del­leuch­te oder De­cken­lam­pe reicht oft nicht aus, um ge­nü­gend Licht zu spen­den.

                              Be­ach­ten Sie auch, dass nach oben ge­rich­te­tes Licht von der Zim­mer­de­cke re­flek­tiert wird und der Raum da­durch grö­ßer und wei­ter er­scheint.

                              Am Schreib-, Mal- und Bas­tel­platz ist strah­len­des, hel­les Licht ide­al, es för­dert ein kon­zen­trier­tes Ar­bei­ten und schont die Au­gen. Rich­ten Sie ei­nen Spiel­tisch - oder für das Schul­kind den Schreib­tisch - dar­um wenn mög­lich in der Nähe ei­nes Fens­ters ein. Da­mit Ihr Kind aber auch bei Dun­kel­heit krea­tiv sein kann, ist eine zu­sätz­li­che Licht­quel­le wich­tig. Für grös­se­re Kin­der eig­net sich da­für eine Schreib­tisch­lam­pe, wel­che sehr stand­fest oder fix am Tisch mon­tiert sein soll­te. Rich­ten Sie die Lam­pe bei ei­nem Schul­kind so ein, dass sie beim Schrei­ben kei­nen Schat­ten wirft, bei Rechts­hän­dern also links und um­ge­kehrt. Da eine Schreib­tisch­lam­pe Platz auf dem Tisch be­an­sprucht, ist eine Pen­del­leuch­te, wel­che gleich ober­halb des Ar­beits­plat­zes mon­tiert ist, eine al­ter­na­ti­ve Lö­sung.

                              Am Schlaf­platz ist eine Licht­quel­le sinn­voll, wel­che das Kind sel­ber ein- und aus­schal­ten kann. Die­se soll­te kurz vor dem Schla­fen nicht zu grell sein und trotz­dem ge­nü­gend Licht spen­den, da­mit das Kind zum Bei­spiel noch eine Buch an­schau­en kann.


                              Im Kin­der­zim­mer kön­nen Lam­pen auch als Deko-Ele­men­te ein­ge­setzt wer­den. Ob nun Lich­ter­ket­ten, Fi­gu­ren­lam­pen oder bun­te, leuch­ten­de Ku­geln- die­se Leuch­ten spen­den zwar nur we­nig Licht, set­zen aber als Er­gän­zung zur Grund­be­leuch­tung schö­ne Ak­zen­te. Aus­ser­dem kön­nen sie als Nacht­lich­ter die­nen, wenn Ihr Kind nachts häu­fig er­wacht oder beim Ein­schla­fen Angst vor der Dun­kel­heit hat.

                              Her­kömm­li­che Steck­do­sen-Nacht­lich­ter sind so kon­zi­piert, dass sie bei Dun­kel­heit au­to­ma­tisch ein- und bei Hel­lig­keit aus­schal­ten. Sie spen­den in der Re­gel nicht viel Licht, das Kind kann sich aber an­hand des Nacht­lich­tes ori­en­tie­ren, be­son­ders, wenn Sie das Licht di­rekt ne­ben der Zim­mer­tü­re ein­ste­cken. Im Han­del sin­dauch Steck­do­sen-Nacht­lich­ter er­hält­lich, die ein Bild an die Wand oder Zim­mer­de­cke pro­jie­zie­ren.

                              Vie­le Lam­pen, die Sie neu kau­fen, sind be­reits mit dem pas­sen­den Leucht­mit­tel aus­ge­stat­tet. Für das Kin­der­zim­mer er­fül­len vor al­lem LEDs (Leut­di­oden) gute Vor­aus­set­zun­gen. Sie sind lang­le­big und ver­brau­chen deut­lich we­ni­ger En­er­gie als her­kömm­li­che Glüh­lam­pen. Al­ler­dings sind sie in der An­schaf­fung teu­er. Mo­der­ne LEDs sind auch in ge­müt­li­chem Warm­weiss und dimm­bar er­hält­lich.

                              Eine Aler­na­ti­ve zu den LED-Leucht­mit­teln sind En­er­gie­spar­lam­pen. Sie ver­brau­chen we­nig En­er­gie und sind sehr lang­le­big. Ach­ten Sie bei En­er­gie­spar­lam­pen aber auf die Qua­li­tät. Die­se un­ter­schei­det näm­lich, wie lan­ge die Auf­wärm­zeit für das Leucht­mit­tel be­trägt. Un­ter Um­stän­den war­ten Sie ein paar Mi­nu­ten, bis die En­er­gie­spar­lam­pe die ma­xi­ma­le Hel­lig­keit er­reicht hat.

                              Für alle Leucht­mit­tel wird auch ein Wert in Lux und Lu­men an­ge­ge­ben. Lu­men ist die Ein­heit für den so­ge­nann­ten Licht­strom und be­zeich­net ein­fach au­ge­drückt die Hel­lig­keit der Lam­pe. Je hö­her der Lu­men-Wert ist, des­to mehr Licht gibt die Lam­pe pro Zeit­ein­heit ab. Lux ist die Ein­heit für die Be­leuch­tungs­stär­ke ei­ner Licht­quel­le und zeigt auf, wie viel Licht ei­nes Leucht­mit­tels auf eine Flä­che fällt

                              Elek­tro­smog im Kin­der­zim­mer


                              So­bald Strom fliesst, er­zeu­gen elek­tri­sche Ge­rä­te und Lei­tun­gen zwei Ar­ten von Fel­dern: elek­tri­sche und ma­gne­ti­sche Fel­der. Ein elek­tri­sches Feld ent­steht, so­bald ein Ge­rät un­ter Span­nung steht, es also zum Bei­spiel an eine Steck­do­se an­ge­schlos­sen wird. Wird ein sol­ches Ge­rät dann in Be­trieb ge­nom­men, ent­steht zu­sätz­lich ein Ma­gnet­feld. Elek­tri­sche Ge­rä­te und Lei­tun­gen, in de­nen Strom flies­sen, sind also von elek­tri­schen und ma­gne­ti­schen Fel­dern um­ge­ben. Um­gangs­sprach­lich wird die­ses Phä­no­men als Elek­tro­smog be­zeich­net.

                              Vie­le Lam­pen, dar­un­ter auch di­ver­se Nacht­tisch­lam­pen, sind mit Trans­for­ma­to­ren aus­ge­stat­tet. Die­se sen­ken die Span­nung des Stroms der Steck­do­se, be­vor sie das Leucht­mit­tel ei­ner Lam­pe ver­sor­gen. Trans­for­ma­to­ren sind als so­ge­nann­te Ste­cker­netz­tei­le häu­fig im Ka­bel in­te­griert, und zwar so, dass sie vor dem Lam­pen­schal­ter lie­gen. Schal­tet man die Lam­pe aus, bleibt der Trans­for­ma­tor un­ter Span­nung. Bei ei­ni­gen Trans­for­ma­to­ren ist dies durch ein Brum­men so­gar zu hö­ren. Da es aber auch Nacht­tisch­lam­pen gibt, bei de­nen der Trans­for­ma­tor im Lam­pen­fuss „ver­steckt“ ist, soll­ten Sie beim Kauf ei­ner Lam­pe ohne sicht­ba­ren Trans­for­ma­tor dar­auf ach­ten, ob es brummt, so­bald die Lam­pe am Strom an­ge­schlos­sen ist.

                              Mit ei­nem Netz­frei­schal­ter, der im Ver­teil­kas­ten in­stal­liert wird, kön­nen Sie den Strom­kreis ein­zel­ner Räu­me vom Netz tren­nen, so­bald dort das letz­te Ge­rät aus­ge­schal­tet oder die letz­te Lam­pe ge­löscht wird. Sämt­li­che Strom­an­schlüs­se im be­tref­fen­den Zim­mer sind dann span­nungs- und so­mit elek­tro­smog­frei. So­bald ein Licht oder Ge­rät ein­ge­schal­tet wird, schal­tet der Netz­ver­tei­ler den Strom wie­der zu. Der Nach­teil ei­nes Netz­ab­kopp­lers für das Kin­der­zim­mer ist, dass Sie kein an den Strom­kreis an­ge­schlos­se­nes Nacht­licht ver­wen­den kön­nen.

                              Ab­spiel­ge­rä­te für Mu­sik und Hör­ge­schich­ten


                              Ein Ra­dio be­lebt das Kin­der­zim­mer, das ak­ti­ve Zu­hö­ren för­dert aus­ser­dem die Sprach­ent­wick­lung des Kin­des. Die al­ler­meis­ten Kin­der lie­ben Mu­sik, tan­zen dazu durchs Zim­mer und sin­gen mit. Die et­was Grös­se­ren kön­nen sich be­reits mit ein­fa­chen Hör­ge­schich­ten ver­wei­len. Im Fach­han­del gibt es eine Viel­zahl ein­fa­cher CD-Ge­rä­te, wel­che die Kin­der schnell al­lei­ne be­die­nen kön­nen. Auch Ge­rä­te mit zu­sätz­li­chem MP3-Play­er sind er­hält­lich. Seit ei­ni­ger Zeit hal­ten auch so­ge­nann­te Au­dio­bo­xen oder -wür­fel mit vie­len dazu pas­sen­den Fi­gu­ren, auf de­nen Hör­spie­le oder Lie­der ge­spei­chert sind, Ein­zug in die Kin­der­zim­mer. Kin­der nei­gen dazu, das Ra­dio sehr laut ein­zu­stel­len, sei­en Sie dies­be­züg­lich et­was wach­sam oder in­for­mie­ren Sie sich über Ge­rä­te mit in­te­grier­ter Laut­stär­ken­be­gren­zung. Aus­ser­dem soll­te das Ra­dio nicht als dau­er­haf­te Hin­ter­grund­be­schal­lung die­nen, son­dern das Kind ge­zielt zum Zu­hö­ren ani­mie­ren.

                              Ein White­board ist eine zu­sätz­li­che Mög­lich­keit, Ihr Kind krea­tiv sein zu las­sen. Die­se Wän­de sind ei­ner­seits ma­gne­tisch, so dass die Flä­che mit bun­ten Ma­gne­ten oder Ma­gnet-Buch­sta­ben ver­ziert wer­den kann. Auch Ge­burts­tags­kar­ten oder klei­ne Kunst­wer­ke fin­den so ei­nen vor­über­ge­hen­den Platz. An­de­rer­seits kön­nen White­boards mit spe­zi­el­len Stif­ten be­malt wer­den. Die Far­be ist tro­cken wie­der ab­wisch­bar und die Ta­fel so­mit schnell be­reit für das nächs­te Kunst­werk. Die­se Ta­feln gibt es als ein­fach Va­ri­an­te, wel­che an der Wand be­fes­tigt wird. Wenn Sie et­was mehr Platz zur Ver­fü­gung ha­ben, sind sie auch als Teil ei­ner Staf­fe­lei, zum Bei­spiel kom­bi­niert mit ei­ner Krei­de­ta­fel, er­hält­lich.

                              Kin­der sit­zen häu­fig auf dem Bo­den, sie las­sen sich ein­fach ge­ra­de dort nie­der, wo sie et­was In­ter­es­san­tes ent­deckt oder ge­hört ha­ben. Als El­tern ver­ste­hen Sie viel­leicht manch­mal nicht, war­um sich der Nach­wuchs nicht mit dem Buch in die ei­gens ein­ge­rich­te­te Bü­cher-Ecke oder zu­min­dest auf das Bett setzt. Wenn Sie für Ihr Kind ei­nen be­que­men Ort zum Aus­ru­hen, Bü­cher an­schau­en oder CD hö­ren ein­rich­ten möch­ten, gibt es da­für ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten:

                              • Sitz­sä­cke sind bei Kin­dern sehr be­liebt, sie sind weich und be­reits Klein­kin­der kom­men da­mit gut zu­recht. Es gibt sie in di­ver­sen Far­ben, For­men und mit un­ter­schied­li­chen Fül­lun­gen. Ach­ten Sie beim Kauf dar­auf, dass der Sitz­sack ro­bust ist, denn dar­auf her­um­zu­hüp­fen macht den Kin­dern ge­nau so viel Spass, wie sich dar­in zu­recht­zu­kuscheln. Der Be­zug soll­te ab­nehm- und wasch­bar und die Fül­lung schad­stoff­frei sein. Aus­ser­dem kann bei ei­ni­gen Sitz­sä­cken die Fül­lung bei Be­darf an­ge­passt wer­den.

                              • Auch Hän­ge­ses­sel oder Hän­ge­höh­len eig­nen sich gut als Rück­zugs­ort für Ihr Kind. Hier ist eine gute Ver­an­ke­rung sehr wich­tig! Brin­gen Sie das Hän­ge­mö­bel nur so hoch an, dass das Kind al­lei­ne hin­ein- und wie­der her­aus­stei­gen kann. Wich­tig ist auch ge­nü­gend Platz um den Hän­ge­ses­sel her­um, denn was wäre ein sol­ches Hän­ge­mö­bel ohne Schau­keln? Wenn Sie Be­den­ken ha­ben, Ihr Kind könn­te her­aus­fal­len, le­gen Sie eine Tep­pich­in­sel oder eine dün­ne Mat­te dar­un­ter.

                              • Eine Klapp­ma­trat­ze ist eben­falls ein be­que­mer Ort, auf dem sich Ihr Kind aus­ru­hen kann. Die­se Ma­trat­ze be­steht aus drei mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Tei­len, die als Gan­zes eine fla­che Ma­trat­ze bil­den. Je nach Be­darf kann die Ma­trat­ze aber auch als Ses­sel zu­sam­men­ge­klappt oder zum Ver­stau­en platz­spa­rend ganz zu­sam­men­ge­fal­tet wer­den. Klapp­ma­trat­zen sind meist aus Schaum­stoff mit ei­nem Be­zug aus Stoff. Ach­ten Sie beim Kauf dar­auf, dass die­ser ab­ge­nom­men und ge­wa­schen wer­den kann.

                              So ma­chen Sie das Kin­der­zim­mer si­cher


                              • Si­chern Sie alle Steck­do­sen mit Ad­ap­tern.

                              • Ver­stau­en und be­fes­ti­gen Sie Elek­tro­ka­bel.

                              • Brin­gen Sie Fens­ter­si­che­run­gen an.

                              • De­cken Sie schar­fe Kan­ten ab.

                              • Fi­xie­ren Sie Schrän­ke und hohe Re­ga­le an der Wand.

                              • Ver­stau­en Sie Spiel­sa­chen nur so hoch, dass das Kind sie ohne zu Klet­tern er­rei­chen kann.

                              • Stel­len Sie si­cher, dass Schub­la­den eine Aus­zieh­sper­re ha­ben, da­mit sie nicht her­aus­fal­len kön­nen.

                              • Ach­ten Sie dar­auf, dass sich bei Kin­dern un­ter drei Jah­ren kei­ne ver­schluck­ba­ren Klein­tei­le (bis Grös­se ei­nes Tisch­ten­nis­balls) im Zim­mer be­fin­den. Den­ken Sie da­bei auch an Bat­te­ri­en, die nicht mit Schrau­ben im Bat­te­rie­fach ge­si­chert sind.

                              Letzte Aktualisierung: 28.10.2019, KM

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                              Ve­ga­ne All­er­gi­en

                              Hoch­ver­ar­bei­te­te Pro­duk­te sol­len Ve­ga­nern als Flei­scher­satz, Kä­se­al­ter­na­ti­ve, Pasta­va­ri­an­te und Eier-Op­ti­on die­nen. …

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