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Wel­ches Mit­tel kann man bei hart­nä­cki­ger Bron­chi­tis zur Schleim­lö­sung neh­men – trotz Schwan­ger­schaft? Und wie ist es mit Hus­ten­trop­fen?

Er­käl­tun­gen kön­nen in der Schwan­ger­schaft be­son­ders läs­tig sein, und die Be­hand­lung will gut über­legt wer­den. Zu­nächst ein­mal soll­te mit In­ha­lie­ren und viel Flüs­sig­keit (z.B. Kräu­ter­tee) eine Schleim­lö­sung er­reicht wer­den. Ist das er­folg­los, kann ein Mu­ko­ly­ti­kum ein­ge­nom­men wer­den, z.B. Ace­tyl­cystein, Brom­he­xin oder Am­bro­xol.

Auf Jod­s­al­ze zur Schleim­lö­sung soll­te in der Schwan­ger­schaft ver­zich­tet wer­den, weil sie die fe­ta­le Schild­drü­se in ih­rer Ent­wick­lung be­hin­dern kön­nen.

Ge­gen den Hus­ten­reiz ist Dex­tro­me­thor­phan zu emp­feh­len.

Co­de­in da­ge­gen kann bei Ein­nah­me vor der Ge­burt zu At­mungs­pro­ble­men beim Neu­ge­bo­re­nen füh­ren und steht im Ver­dacht, in der Früh­schwan­ger­schaft Fehl­bil­dun­gen aus­zu­lö­sen. Des­halb hat die Eu­ro­päi­sche Arz­nei­mit­tel­agen­tur (EMA) 2015 be­stimmt: Co­de­in darf bei Kin­dern un­ter zwölf Jah­ren, Schwan­ge­ren, Stil­len­den und Per­so­nen mit Atem­wegs­er­kran­kun­gen nicht mehr an­ge­wandt wer­den.

Letzte Aktualisierung: 23.10.2019, BH
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