Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Baby krabbelt auf Holzboden

                              So beu­gen Sie All­er­gi­en bei Ih­rem Kind vor


                              Ein Drit­tel al­ler Kin­der soll all­er­gie­ge­fähr­det sein - auch wenn in der Fa­mi­lie erb­li­che All­er­gi­en (At­o­pi­en) nicht vor­kom­men. Durch vor­beu­gen­de Mass­nah­men, z.B. eine al­l­er­gen­ar­me Er­näh­rung im ers­ten Le­bens­jahr, kön­nen Sie  er­rei­chen, dass eine All­er­gie gar nicht erst auf­tritt oder sich zu­min­dest über die ers­ten Le­bens­jah­re hin­aus­zö­gern lässt.

                              • Ver­zich­ten Sie nicht auf die emp­foh­le­nen Schutz­imp­fun­gen! Be­son­ders die Keuch­hus­ten-Imp­fung ist für all­er­gie­ge­fähr­de­te Säug­lin­ge wert­voll, weil eine durch­ge­mach­te Keuch­hus­ten-In­fek­ti­on emp­fäng­li­cher für All­er­gi­en macht.

                              • Pfle­ge­pro­duk­te mit kos­me­ti­schen Zu­sät­zen sind bei all­er­gie­ge­fähr­de­ten Kin­dern nur ganz zu­rück­hal­tend und im­mer nur ein­zeln zu ver­wen­den. Wird ein Pro­dukt gut ver­tra­gen, darf ein nächs­tes vor­sich­tig aus­pro­biert wer­den.

                              • Rau­chen Sie we­der wäh­rend der Schwan­ger­schaft noch da­nach. Rau­cher­kin­der sind deut­lich mehr all­er­gie­ge­fähr­det. Man schätzt, dass 5-15% al­ler Asth­ma­er­kran­kun­gen im Kin­des­al­ter durch Rau­chen der El­tern be­dingt sind.

                              • Hal­ten Sie das Raum­kli­ma nicht zu feucht (bis 50%), nicht zu warm (tags 18-20°, nachts 18°), nicht stau­big und vor al­lem rauch­frei. Lüf­ten Sie re­gel­mäs­sig.

                              • Wa­schen Sie Plüsch­tie­re und an­de­res Spiel­zeug, in dem sich Mil­ben ver­ste­cken kön­nen, re­gel­mäs­sig. Al­ter­na­tiv kön­nen sie auch für 24 Stun­den ins Tief­kühl­fach ge­legt wer­den.

                              • Spiel­sa­chen soll­ten mög­lichst aus Holz oder Kunst­stoff sein. Sie soll­ten sich gut rei­ni­gen oder bei 60 °C wa­schen las­sen.

                              • Ach­tung auch bei der Ein­rich­tung des Kin­der­zim­mers. Staub­fän­ger wie Topf­pflan­zen, lang­flo­ri­ge Tep­pi­che, di­cke Pols­ter­mö­bel oder schwe­re Über­gar­di­nen ha­ben in ei­ner All­er­gi­ker-Woh­nung nichts zu su­chen. Bö­den soll­te man feucht wi­schen kön­nen. Re­gel­mäs­si­ges Lüf­ten ver­schlech­tert die Le­bens­be­din­gun­gen von Spo­ren und Mil­ben. Ver­mei­den Sie aber eine zu ste­ri­le Um­ge­bung – das Im­mun­sys­tem muss auch trai­nie­ren kön­nen!

                              • Fe­der­bet­ten und Ross­haar­ma­trat­zen sind un­güns­tig für All­er­gi­ker. Für Ma­trat­zen gibt es wasch­ba­re, Mil­ben-ab­wei­sen­de Spe­zi­al­be­zü­ge. Die Bett­wä­sche soll­te koch­fest sein.

                              • Kin­der­klei­dung soll­te mög­lichst aus rei­ner Baum­wol­le sein. Rei­zen­de Wol­le ist zu ver­mei­den. Alle Klei­dungs­stü­cke müs­sen vor dem ers­ten Tra­gen ge­wa­schen wer­den.

                              • Re­gel­mäs­si­ge kör­per­li­che Be­we­gung vor al­lem in der fri­schen Luft stärkt das Im­mun­sys­tem. Las­sen Sie Ihr Kind also viel draus­sen to­ben. Das Ri­si­ko, eine Pol­len­all­er­gie zu ent­wi­ckeln, ist für Kin­der, die sich we­nig be­we­gen, bis zu 50 Pro­zent hö­her.

                              • Der Rat­schlag, zu­nächst auf Haus­tie­re (Kat­zen, Ka­nin­chen, Meer­schwein­chen und an­de­re Na­ge­tie­re) zu ver­zich­ten, wird in letz­ter Zeit kon­tro­vers dis­ku­tiert. Stu­di­en ha­ben er­ge­ben, dass vor al­lem Kin­der, die mit ei­nem Hund auf­wach­sen, spä­ter sel­te­ner All­er­gi­en ent­wi­ckeln - mög­li­cher­wei­se auch, weil mit Haus­tie­ren eine über­trie­be­ne Hy­gie­ne nicht mög­lich ist und das Im­mun­sys­tem des Kin­des bes­ser ab­ge­här­tet wird.

                              Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen und Tipps gibt es un­ter www.aha.ch (aha! All­er­gie­zen­trum Schweiz).

                              Wis­sen


                              kurz&bündigkurz&bündig
                              7/5/2021
                              Allergieauslösende Nahrungsmittel

                              Sel­te­ner Erd­nuss­all­er­gi­en

                              Ei­nen Rück­gang der Erd­nuss­all­er­gie um 16 Pro­zent zeigt eine neue Stu­die aus Aus­tra­li­en. Zwi­schen 2007 und 2011 lit­ten …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              4/18/2021
                              App Pollen News4

                              Heu­schnup­fen-App

                              Mit der «Pol­len-News» App sind Pol­len­all­er­gie-Be­trof­fe­ne je­der­zeit und über­all dar­über in­for­miert, wo wie vie­le Pol­len …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              2/8/2021
                              Mutter stillt ihr Neugeborenes im Bett

                              Milch für stil­len­de Müt­ter

                              Trinkt die Mut­ter in der Still­zeit Kuh­milch, so sinkt das Ri­si­ko für das Baby, eine Nah­rungs­mit­tel­all­er­gie zu …
                              kurz&bündigkurz&bündig
                              10/14/2017
                              Mutter gibt Tochter die Seife zum Händewaschen

                              Sau­be­re Hän­de

                              Des­in­fek­ti­ons­sprays, Hy­gie­ne­tü­cher und an­ti­bak­te­ri­el­le Gels wer­den über­all be­wor­ben und ver­kauft. Doch wie sinn­voll …
                              Letzte Aktualisierung: 23.01.2020, BH
                              Anzeige
                              Anzeige