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                              Mutter mit Baby im Arm telefoniert
                              ©
                              GettyImages

                              Te­le­pho­naus­kunft, Pra­xis­be­such, Haus­be­such oder Am­bu­lanz?


                              Hier ge­nügt vor­läu­fig ein An­ruf in der Pra­xis


                              • Bei Fie­ber, das erst ei­ni­ge Tage nach Be­ginn ei­ner Er­käl­tung auf­tritt und von Hals­weh, Oh­ren­weh, Bauch­weh oder Sym­pto­men im Be­reich der Harn­we­ge be­glei­tet ist. 

                              • Bei er­höh­ter Kör­per­tem­pe­ra­tur über 38,5°C, die ei­ni­ge Tage an­hält, und wenn das Kind da­bei rich­tig krank und elend wirkt. Es ist üb­ri­gens un­ge­fähr­lich, mit ei­nem fieb­ri­gen Kind nach draus­sen zu ge­hen, um den Arzt auf­zu­su­chen. Dies kann im Ge­gen­teil zur Fie­ber­sen­kung bei­tra­gen.

                              • Bei mehr als zwei Tage an­hal­ten­dem Durch­fall.

                              • Bei häu­fi­gem Er­bre­chen oder blu­ti­gem Er­bre­chen.

                              • Wenn der Urin blu­tig ist.

                              • Wenn es ei­nen „bel­len­den“ Hus­ten hat.

                              • Wenn es Haut­fle­cken, Hals­weh, Spei­chel­fluss und Hus­ten hat.

                              • Wenn der Hus­ten mehr als 10 Tage dau­ert.

                              • Wenn der Hus­ten wäh­rend mehr als 3 Ta­gen von Fie­ber, be­schleu­nig­ter At­mung oder Schmer­zen beim At­men be­glei­tet ist.

                              • Bei Ab­son­de­rung weiss­li­cher Flüs­sig­keit aus dem Ohr und Oh­ren­schmer­zen.

                              • Wenn Ihr Kind ei­nen Haut­aus­schlag hat, evtl. mit Fie­ber. Si­chern Sie sich te­le­fo­nisch ab, dass es sich nicht um eine an­ste­cken­de Kin­der­krank­heit han­delt

                              In die­sen Fäl­len braucht Ihr Kind drin­gend ärzt­li­che Hil­fe


                              • Wenn Ihr Kind krampft, egal ob mit oder ohne Fie­ber. Auch wenn Sie bis­her noch nie ei­nen Krampfan­fall ge­se­hen ha­ben – soll­ten Sie auch nur den Ver­dacht ha­ben, es könn­te ei­ner sein, müs­sen Sie han­deln!

                              • Wenn Ihr Kind müde und schläf­rig wirkt und nicht mehr trin­ken oder es­sen will. Auch wenn es sehr blass aus­sieht.

                              • Bei Er­bre­chen mit Kopf­schmer­zen und wenn das Kind sei­nen Kopf nicht mehr nach vor­ne beu­gen kann (Na­cken­stei­fig­keit).

                              • Wenn Ihr Kind sich an ei­nem Fremd­kör­per ver­schluckt hat.

                              • Wenn Ihr Kind sich ver­letzt hat und stark blu­tet - das ist v.a. bei Wun­den im Kopf­be­reich der Fall.

                              Ru­fen Sie am bes­ten die Am­bu­lanz. Wenn sie mit dem Pri­vat­au­to fah­ren, muss eine wei­te­re Per­son Sie und Ihr Kind be­glei­ten.

                              Die Ge­sell­schaft der Schwei­zer Kin­der­ärz­te hat eine nütz­li­che Bro­schü­re mit dem Ti­tel "Lisa, Da­ni­el und...Wenn die Kin­der krank sind: Rat­schlä­ge für die El­tern" her­aus­ge­ge­ben, die un­ter dem fol­gen­den Link her­un­ter­ge­la­den wer­den kann:
                              http://www.swiss-pa­ediatrics.org/sites/de­fault/files/el­tern/10-16_jah­re/krank­heit/pdf/2013.01.07_­li­sa_da­ni­el_d_­mi­lu­pa.pdf

                              Letzte Aktualisierung: 04.05.2016, BH
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