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                              HIV und AIDS

                              Der Un­ter­schied zwi­schen HIV und AIDS, die Über­tra­gungs­we­ge und wie Sie sich schüt­zen kön­nen.

                              Ineinander verschränkte Hände im Bett
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                              GettyImages-

                              HIV (Human Immun­ode­fi­ci­en­cy Virus) heisst auf Deutsch "Mensch­li­ches Im­mun­schwä­che-Vi­rus" und be­fällt das Im­mun­sys­tem. Es führt dazu, dass die­ses ge­schwächt wird und nicht mehr in der Lage ist, sich ge­gen Tu­mo­ren und In­fek­tio­nen zu weh­ren.

                              In der Schweiz le­ben rund 16'600 mit HIV in­fi­zier­te Men­schen, welt­weit sind es über 37 Mil­lio­nen.

                              HIV oder AIDS?


                              Das HI-Vi­rus ist der Aus­lö­ser der Krank­heit, wel­che erst im letz­ten Sta­di­um der Er­kran­kung als AIDS (Acqui­red Immu­ne Defi­ci­en­cy Syn­dro­me) be­zeich­net wird. Auf Deutsch be­deu­tet AIDS "Er­wor­be­nes Im­mun­schwä­che­syn­drom".

                              Kurz nach der In­fek­ti­on mit dem HI-Vi­rus ver­mehr sich die­ses sehr stark. In vie­len Fäl­len tre­ten da­bei grip­pe­ähn­li­che Sym­pto­me auf. Der Kör­per bil­det in die­ser Zeit An­ti­kör­per ge­gen das Vi­rus, wel­che mit dem HIV-Test nach un­ge­fähr drei Mo­na­ten im Blut nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen. 

                              Das Vi­rus kann sich im Kör­per mo­na­te- oder jah­re­lang ver­meh­ren, ohne dass spe­zi­fi­sche Sym­pto­me auf­tre­ten, das Im­mun­sys­tem aber trotz­dem fort­lau­fen ge­schä­digt wird. Auch wenn dank des me­di­zi­ni­schen Fort­schrit­tes und den me­di­ka­men­tö­sen The­ra­pie­mög­lich­kei­ten heu­te gute Chan­cen be­stehen, dass sich die Im­mun­schwä­che zu­rück­bil­det oder gar nicht ent­wi­ckelt, ist eine HIV-In­fek­ti­on eine le­bens­be­droh­li­che Krank­heit, die ohne Be­hand­lung zum Tod führt.

                              Über­tra­gungs­we­ge von HIV


                              HIV wird haupt­säch­lich durch un­ge­schütz­ten Ge­schlechts­ver­kehr und den ge­mein­sa­men Ge­brauch von Sprit­zen oder Na­deln (Dro­gen­ab­hän­gi­ge) über­tra­gen. In Län­dern mit ei­nem tie­fen me­di­zi­ni­schen Stan­dard ist das Ri­si­ko ei­ner Über­tra­gung wäh­rend Blut­trans­fu­sio­nen er­höht. Durch Hän­de­schüt­teln, Um­ar­men, Hus­ten und flüch­ti­ge Küs­se kann HIV nicht über­tra­gen wer­den.

                              Da ein HIV-Test erst nach drei Mo­na­ten eine In­fek­ti­on nach­wei­sen kann, ist die Ge­fahr, wäh­rend die­ser Zeit zum Bei­spiel den Se­xu­al­part­ner an­zu­ste­cken, gross. Auch dass kei­ne ty­pi­schen Sym­pto­me auf eine In­fek­ti­on hin­wei­sen, er­höht die Ge­fahr der An­ste­ckung.

                              Safer Sex, also das Ver­hü­ten mit ei­nem Kon­dom, ist ein wirk­sa­mer Schutz ge­gen eine HIV-In­fek­ti­on. Dro­gen­ab­hän­gi­ge Men­schen schüt­zen sich, in­dem Sie kei­ne Na­deln oder Sprit­zen tau­schen.

                              Letzte Aktualisierung: 21.12.2022, BH / KM

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