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                              Schei­den­aus­fluss

                              Wozu es den Aus­fluss braucht und ab wann er nicht mehr nor­mal aus­sieht.

                              Unterhose mit Slipeinlage
                              ©
                              GettyImages

                              Aus­fluss im ge­sun­den Schei­den­mi­lieu ist ganz nor­mal und Teil der weib­li­chen Kör­per­funk­ti­on. Er be­ginnt mit dem Ein­set­zen der Pu­ber­tät und dau­ert bis in die Wech­sel­jah­re. Er ist weiss­lich und ge­ruch­los und wird des­halb auch als Weiss­fluss be­zeich­net.  

                              Wo­her kommt der va­gi­na­le Aus­fluss?


                              Das Se­kret be­steht aus Flüs­sig­keit des Ge­bär­mut­ter­hal­ses und Haut­zel­len der Schei­de. Der Aus­fluss hat eine Schutz­funk­ti­on, denn er ent­hält Milch­säu­re­bak­te­ri­en, die ein sau­res Mi­lieu er­zeu­gen. Da­mit wird die Schei­de vor  Krank­heits­er­re­gern ge­schützt, weil die Vi­ren, Bak­te­ri­en oder Pil­ze so an der Ver­meh­rung ge­hin­dert wer­den.

                              Der Aus­fluss ver­hin­dert auch das Ein­drin­gen von Sper­mi­en in die Ge­bär­mut­ter, wenn zy­klus­be­dingt nicht der rich­ti­ge Zeit­punkt für eine Schwan­ger­schaft ist.

                              Aus­fluss ist hor­mon­be­dingt


                              In wel­chen Men­gen va­gi­na­ler Aus­fluss auf­tritt, ist ei­ner­seits von Frau zu Frau ver­schie­den, an­de­rer­seits aber auch ab­hän­gig vom Zy­klus.

                              Kurz vor dem Ei­sprung, in der Zy­klus­mit­te, wird durch den Ein­fluss von Ös­tro­gen mehr Se­kret pro­du­ziert und der Aus­fluss ist eher dünn­flüs­sig. Kurz vor dem Ein­set­zen der Mens­trua­ti­on wird er dann zäh­flüs­si­ger.

                              Vor­über­ge­hend kön­nen aber auch Stress oder Er­re­gung und in der Schwan­ger­schaft be­mer­ken vie­le Frau­en, dass sie mehr Aus­fluss ha­ben als sonst. 

                              Auf­fäl­li­ger Aus­fluss


                              Wenn der Aus­fluss nicht mehr weiss­lich ist, son­dern eher gelb oder bräun­lich und oder un­an­ge­nehm riecht und aus­ser­dem in der Kon­sis­tenz auf­fäl­lig ist (bröck­lig, klum­pig), kann dies auf eine Er­kran­kung des Va­gi­nal­be­reichs hin­wei­sen und soll­te ärzt­lich un­ter­sucht wer­den.

                              Letzte Aktualisierung: 11.11.2022, BH

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