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                              Ihr Baby im fünf­ten Mo­nat

                              Baby mit Winterkappe
                              ©
                              Fotolia

                              Die meis­ten vier Mo­na­te al­ten Kin­der pro­bie­ren mit Be­geis­te­rung aus, wel­che Ge­räu­sche sie mit Ih­rem Mund pro­du­zie­ren kön­nen. Dazu ge­hört auch Prus­ten und Luft-durch-die-Lip­pen-Pres­sen. Wun­dern Sie sich nicht, wenn es so scheint, als wol­le es die­se neue Fä­hig­keit gar nicht mehr ein­stel­len. Die meis­ten Ba­bys ma­chen erst den nächs­ten Ent­wick­lungs­schritt, wenn der vor­he­ri­ge ge­meis­tert ist.

                              Be­mer­kens­wer­te Fort­schrit­te


                              Die kör­per­li­che Ent­wick­lung legt im fünf­ten Mo­nat deut­lich zu. Liegt Ihr Baby auf dem Bauch, wird es die Arme aus­stre­cken und den Kopf und Rü­cken nach oben bie­gen. Auf dem Rü­cken lie­gend wird es Kopf und Schul­tern he­ben. Für ei­ni­ge Au­gen­bli­cke kön­nen vie­le Ba­bys schon al­lei­ne sit­zen. Blei­ben Sie aber im­mer in der Nähe, um es zu stüt­zen, falls es das Gleich­ge­wicht noch nicht hal­ten kann. Auf dem Schoss, un­ter den Ar­men ge­hal­ten, wol­len die meis­ten Ba­bys auf und ab be­we­gen und sind vom Hop­pe-Rei­ter-Spiel ganz be­geis­tert.

                              Be­ach­ten Sie!

                              Baby-Ko­lum­ne

                              Le­gen Sie Ihr Baby in den Wach­pha­sen mög­lichst oft auf ei­ner Krab­bel­de­cke auf den Bauch. Es wird ver­su­chen, das her­um­lie­gen­de Spiel­zeug an­zu­se­hen und da­bei den Kopf he­ben. So trai­niert es sei­ne Na­cken­mus­ku­la­tur, was für das Sit­zen die nö­ti­ge Kopf­kon­trol­le gibt.

                              Ihr Baby kann die Rich­tung, aus der Ge­räu­sche kom­men, gut er­ken­nen und wen­det sei­nen Kopf dort­hin. Sehr at­trak­tiv ist das Klim­pern ei­nes Schlüs­sel­bun­des. Da­mit kön­nen Sie Ihr Baby in vie­len brenz­li­gen Si­tua­tio­nen ab­len­ken, wenn sei­ne Ge­duld zum Bei­spiel beim Ein­kau­fen arg stra­pa­ziert wird.

                              Wenn Sie spre­chen, wird Ihr Baby ge­nau Ih­ren Mund be­ob­ach­ten und ver­su­chen, be­stimm­te Kon­so­nan­ten ("m", "b") nach­zu­ah­men. Vie­le vier­mo­na­ti­ge Ba­bys kön­nen be­reits ih­ren Na­men er­ken­nen und wen­den den Kopf, wenn Sie ihn im Ge­spräch mit an­de­ren Per­so­nen er­wäh­nen.

                              Emo­tio­nen zei­gen


                              Auch Ge­füh­le kön­nen vier Mo­na­te alte Säug­lin­ge schon deut­li­cher aus­drü­cken. Bis jetzt wa­ren Är­ger, Lan­ge­wei­le und Zu­frie­den­heit an sei­nem Ge­sicht und sei­nen Be­we­gun­gen ab­zu­le­sen. Nun kommt Zu­nei­gung und Hu­mor dazu. Wenn Ihr Baby Sie ent­deckt, wird es die Arme nach oben stre­cken und Ih­nen da­mit zei­gen, dass es hoch ge­nom­men wer­den möch­te. Wenn Sie den Raum ver­las­sen, wird es ent­täuscht wei­nen. Aus­ser­dem hat Ihr Baby Spass an Späs­sen: Mit lus­ti­gen Gri­mas­sen kön­nen Sie es zum La­chen brin­gen und Ihr Baby wird das­sel­be bei Ih­nen ver­su­chen. Wer­den Sie ru­hig selbst wie­der zum Baby, ver­zie­hen Sie Ihr Ge­sicht und ge­ben Sie spas­si­ge Lau­te von sich - Sie wer­den ein paar un­ver­gess­li­che Mo­men­te des Glücks ern­ten.

                              Ge­mein­sa­me Mahl­zei­ten


                              Auch wenn Ihr Baby sei­ne Schop­pen­fla­sche viel­leicht schon selbst hal­ten kann, soll­ten Sie es da­mit nicht al­lei­ne las­sen. Die Mahl­zei­ten sind eine wun­der­ba­re Ge­le­gen­heit zum Schmu­sen, Kom­mu­ni­zie­ren und in­ni­gen Kon­takt auf­bau­en. Die Zeit, wenn Ihr Kind nichts mehr von Zärt­lich­kei­ten und Kör­per­kon­takt wis­sen will, kommt noch früh ge­nug.

                              Lang­sam nimmt Ihr Baby auch an den Fa­mi­li­en-Mahl­zei­ten teil. Je­den­falls in­ter­es­siert es sich schon sehr für das Es­sen, das der Rest der Fa­mi­lie zu sich nimmt. Es­sen macht ihm mehr Spass, wenn es sieht, dass an­de­re auch es­sen und die Mahl­zei­ten wer­den zu ei­nem Fa­mi­li­en­er­eig­nis. 

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Neu­ge­bo­re­ne hal­ten beim Ab­tau­chen in Was­ser re­flex­ar­tig den Atem an. Die­se Fä­hig­keit ver­liert sich aber schon we­ni­ge Wo­chen nach der Ge­burt. Da­nach muss der Um­gang mit dem Was­ser wie­der neu ge­lernt wer­den. Die so­ge­nann­ten Ba­by­schwimm­kur­se be­gin­nen meist nicht vor dem 4. Le­bens­mo­nat, also zu spät …
                              Nein, Sie soll­ten bes­ser kei­nen Weich­spü­ler be­nut­zen! Er ist um­welt­schäd­lich, und legt sich in ei­ner Schicht über den Stoff, ver­schlech­tert so die Saug­kraft der Win­del und die Haft­fä­hig­keit von Klett­ver­schlüs­sen. Bei emp­find­li­chen Kin­dern kann Weich­spü­ler auch zu all­er­gi­schen Haut­re­ak­tio­nen füh­ren.
                              Wich­tig

                              Ihr Baby wird im ersten Lebensjahr auf unterschiedlichste Art seine Welt entdecken, Erfahrungen sammeln und die Sinne trainieren. Es wird immer kräftiger, mobiler und geschickter. Dies aber auf seine ganz eigene Weise und mit individueller Geschwindigkeit. Unsere Informationen basieren auf Durchschnittswerten. Entwickelt sich Ihr Kind langsamer, ist das in einem bestimmten Rahmen völlig normal und sollte Sie als Eltern nicht beunruhigen. Ihr Kinderarzt oder Ihre Kinderärztin kann bei der nächsten Kontrolluntersuchung einordnen, ob eine gezielte Förderung sinnvoll ist.

                              Letzte Aktualisierung: 20.06.2022, BH

                              Mehr zum The­ma

                              Ak­tu­el­les

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              9/8/2022
                              Babyhand greift nach diversen Medikamenten auf dem Tisch

                              Me­di­ka­men­ten­ver­gif­tung

                              Ver­gif­tun­gen durch Me­di­ka­men­te bei Kin­dern ma­chen ei­nen Gross­teil der An­fra­gen in Gift­in­for­ma­ti­ons­zen­tren aus. …

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