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                              Kind isst Fingerfood
                              ©
                              GettyImages

                              Fin­ger­food ge­gen Ba­by­speck


                              Ba­bys, die die Ein­füh­rung von Bei­kost wort­wört­lich selbst in die Hand neh­men, ha­ben ei­ner Stu­die zu­fol­ge ein ge­rin­ge­res Ri­si­ko, über­ge­wich­tig zu wer­den.

                              Für ihre Un­ter­su­chung ver­gli­chen El­len Town­send und Ni­co­la Pitch­ford von der Uni­ver­si­tät Not­ting­ham das so­ge­nann­te BLW = "baby-led wea­ning" (etwa: „Ba­by­ge­führ­tes Ab­stil­len“ oder Baby-ge­steu­er­te Bei­ko­stein­füh­rung), bei dem Ba­bys als ers­te Bei­kost nach der Milch mund­ge­rech­te Stü­cke halb­fes­ten Es­sens zur Selbst­be­die­nung be­kom­men, mit der üb­li­chen Brei- und Pü­ree-Bei­kost per Löf­fel-Füt­te­rung.

                              Da­bei stell­te sich her­aus, dass die mit dem Löf­fel ge­füt­ter­ten Ba­bys häu­fi­ger eine Vor­lie­be für Süs­ses ent­wi­ckel­ten als die Kin­der, die sich ihr Es­sen selbst aus­su­chen konn­ten. Die mit Fin­ger­food von der Milch ent­wöhn­ten Ba­bys hat­ten zu­dem häu­fi­ger Nor­mal­ge­wicht und wa­ren nach dem Ende der Ent­wöh­nung we­ni­ger häu­fig dick.

                              Die Stu­die lege den Schluss nahe, dass die Baby-ge­steu­er­te Bei­ko­stein­füh­rung ge­sun­de Er­näh­rungs­ge­wohn­hei­ten in der frü­hen Kind­heit för­de­re und vor Über­ge­wicht schüt­ze, schrie­ben die For­sche­rin­nen in ih­rer im "Bri­tish Me­di­cal Jour­nal" ver­öf­fent­lich­ten Stu­die. Al­ler­dings sei­en wei­te­re Stu­di­en er­for­der­lich, da für die Un­ter­su­chung nur 155 Ba­bys be­ob­ach­tet wor­den wa­ren.

                              Aus der For­schung: E. Town­send u. N. Pitch­ford: BMJ Open 2012;2:e000298 doi:10.1136/bm­jop­en-2011-000298

                              Letzte Aktualisierung: 02.03.2021, BH
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