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                              mehrere Mütter sitzen mit ihren Babys im Kreis am Boden

                              Le­gen Sie sich ein di­ckes Fell zu!


                              Als jun­ge El­tern be­kom­men Sie es mit zwei Sor­ten vom Bes­ser­wis­sern zu tun. Die ei­nen sind Men­schen, die sich aus­ge­rech­net dann ein­mi­schen, wenn Sie ge­ra­de eine be­son­ders stres­si­ge Si­tua­ti­on mit ih­rem Baby oder ih­rem Kind er­le­ben. Die an­de­ren sind Men­schen aus Ih­rem en­ge­ren Um­feld, die Ih­nen un­ge­fragt Rat­schlä­ge er­tei­len, oder Sie mit un­an­ge­neh­men Fra­gen aus dem Kon­zept brin­gen. In bei­den Fäl­len ist es wich­tig, dass Sie nur an sich her­an­las­sen, was Ih­nen hilf­reich ist und al­lem an­de­ren nicht zu viel Ge­wicht bei­mes­sen. Doch wie schafft man das, wo die­se Ein­mi­schungs­ver­su­che doch so ver­let­zend sein kön­nen?

                              Bei Per­so­nen, de­nen Sie zu­fäl­lig be­geg­nen, ist es na­tür­lich ein­fa­cher und doch er­le­ben vie­le Müt­ter und Vä­ter, wie sie völ­lig sprach­los sind, wenn sie aus dem Nichts von ei­nem Frem­den an­ge­grif­fen wer­den. Der Schmerz und die Ver­un­si­che­rung über die un­an­ge­neh­me Be­geg­nung sit­zen oft tie­fer als man möch­te und erst im Nach­hin­ein fällt ei­nem ein, wie man die Per­son mit ei­ner cle­ve­ren Re­ak­ti­on zum Schwei­gen hät­te brin­gen kön­nen. 

                              Am bes­ten ist es, die Per­son zu igno­rie­ren, denn Dis­kus­sio­nen be­wir­ken sel­ten et­was. Ge­lingt es Ih­nen nicht, die Per­son zu igno­rie­ren, ver­su­chen Sie, ru­hig und sach­lich zu blei­ben, denn mit ei­ner ge­häs­si­gen Re­ak­ti­on ver­schlim­mern Sie die Si­tua­ti­on zu­sätz­lich. Man­che Leu­te rich­ten sich di­rekt mit be­lei­di­gen­den Wor­ten ge­gen Ihr Kind. In die­sem Fall soll­ten Sie Ihr Kind in Schutz neh­men und klar und deut­lich sa­gen, dass Sie es nicht dul­den, wenn so mit Ih­rem Kind ge­re­det wird. Na­tür­lich ist es sinn­voll, nach ei­nem sol­chen Er­leb­nis zu über­den­ken, was man an­ders hät­te ma­chen kön­nen, da­nach aber soll­te man die Sa­che hin­ter sich las­sen, denn es lohnt sich nicht, sich we­gen ei­ner Per­son, die wohl ein­fach an je­man­dem ih­ren Miss­mut aus­las­sen woll­te, die Freu­de ver­der­ben zu las­sen. 

                              Schwie­ri­ger ist es na­tür­lich, wenn die Bes­ser­wis­ser aus Ih­rem en­ge­ren Um­feld kom­men und sich nicht ein­fach so igno­rie­ren las­sen. Viel­leicht ver­un­si­chert die Schwie­ger­mut­ter Sie mit Am­men­mär­chen, Ihre Freun­din, die be­reits mehr­fa­che Mut­ter ist, gibt Ih­nen das Ge­fühl, al­les falsch zu ma­chen oder Ihre El­tern mei­nen, sie wür­den Ih­nen hel­fen, in­dem sie Ih­nen an­dau­ernd Rat­schlä­ge er­tei­len. Be­son­ders, wenn Sie zu ei­ner Per­son oh­ne­hin schon ein ge­spann­tes Ver­hält­nis ha­ben, kann es we­gen Klei­nig­kei­ten zu ei­nem re­gel­rech­ten Klein­krieg kom­men, der die jun­ge Fa­mi­lie be­las­tet. Was kön­nen Sie dazu bei­tra­gen, da­mit es nicht so­weit kommt? 

                              • Zu­erst ein­mal ist Ihre ei­ge­ne Hal­tung wich­tig. Sie sind die El­tern des Ba­bys, Sie tra­gen die Ver­ant­wor­tung und dar­um be­stim­men Sie, wie Sie Ihr Fa­mi­li­en­le­ben ge­stal­ten wol­len. Je un­si­che­rer Sie in Ih­rer Rol­le als El­tern sind, umso ein­fa­cher wird es für an­de­re, Sie zu noch mehr zu ver­un­si­chern und an­zu­grei­fen.

                              • Wei­sen Sie die Per­son freund­lich dar­auf hin, dass Sie kei­ne Ein­mi­schung wün­schen und dass Sie schon fra­gen wer­den, wenn Sie et­was wis­sen möch­ten. Oft ist es der an­de­ren Per­son gar nicht be­wusst, dass sie eine Gren­ze über­schrei­tet. 

                              • Ge­ben Sie den Aus­sa­gen an­de­rer nicht zu viel Ge­wicht, son­dern ver­su­chen Sie, die­se mit Hu­mor zu neh­men. Oft steckt in Rat­schlä­gen und Am­men­mär­chen eine ge­hö­ri­ge Por­ti­on Ab­sur­di­tät und je frü­her Sie ler­nen, dar­über zu la­chen, umso ent­spann­ter kön­nen Sie re­agie­ren. 

                              • Mit der Ge­burt Ih­res Ba­bys hat nicht nur Ihr Le­ben sich ver­än­dert, auch El­tern und Schwie­ger­el­tern be­fin­den sich in ei­ner neu­en Rol­le. Sie brau­chen Zeit, ih­ren neu­en Platz in der Fa­mi­lie zu fin­den, was vor al­lem dann nicht ein­fach ist, wenn man un­ter­schied­li­che Er­war­tun­gen an­ein­an­der hat. Dar­um soll­ten Sie ih­nen nicht aus je­dem Fehl­tritt ei­nen Strick dre­hen. 

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Wenn Ihr Baby nur nürzt, also un­zu­frie­de­ne Lau­te von sich gibt, dür­fen Sie ru­hig war­ten, bis es schreit. Es lernt so, sich selbst ein we­nig zu be­schäf­ti­gen. Und Ba­bys in ei­nem ge­wis­sen Al­ter ha­ben manch­mal auch ein­fach nur Spass am Töne ma­chen, das heisst noch nicht, dass sie ein­schrei­ten müs­sen.
                              Letzte Aktualisierung: 25.11.2019, TV

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                              11/9/2021
                              Gemüse, Früchte, Nüsse und Hülsenfrüchte

                              Ve­ga­ne All­er­gi­en

                              Hoch­ver­ar­bei­te­te Pro­duk­te sol­len Ve­ga­nern als Flei­scher­satz, Kä­se­al­ter­na­ti­ve, Pasta­va­ri­an­te und Eier-Op­ti­on die­nen. …

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