Säugling lächelt Mama an
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Ihr Baby in der sechsten Woche

Ihr Baby ist dankbar für jede Minute, die Sie mit ihm verbringen. Schmusen, kitzeln, streicheln, all das wird ihm ein goldiges Lachen entlocken. Es kann schon länger Ihr Gesicht fixieren und freut sich über freundlichen Grimassen.

Spielzeug wird immer wichtiger. Das können einfache Haushaltsgegenstände sein. Sogenannte Activity-Center sorgen dafür, Ihrem Baby mit verschiedenen Formen, Farben und Tönen Anreiz zum Schauen, Hören, Greifen und Betasten zu geben. Auch ein buntes Mobile über dem Bettchen verleitet Ihr Baby zum Beobachten.

Spielideen für das erste Vierteljahr

  • Mobiles mit einfachen Formen und Farben
  • Spieluhren
  • Weiche Stofftiere und Stoffpuppen
  • Kleines Holzspielzeug oder Rassel zum Greifen
  • Spielbogen

Der Nuggi zur Beruhigung

Zur Beruhigung eines schreienden Babys gilt neben Füttern, intensivem Streicheln und Schaukeln der Nuggi oder der Daumen. Ganz junge Kinder können ihre Daumen noch nicht richtig bewegen, deshalb eignet sich der Nuggi besser. 

Binden Sie den Schnuller niemals an einer Schnur um den Hals Ihres Babys, Ihr Kind könnte sich darin verwickeln. Wenn es mühsam ist, dass der Nuggi häufig zu Boden fällt, entscheiden Sie sich besser für eine Nuggikette. Diese wird mit einem Klemmverschluss an der Babykleidung befestigt.

Der Nuggi sollte auch niemals in eine Zuckerflüssigkeit oder Honig getaucht werden, um ihm dem Kind schmackhaft zu machen. Dies führt zu Karies und verdirbt nicht nur die Milch-, sondern auch die kommenden zweiten Zähne.

Der unwiderstehliche Babyduft

Sind Sie auch ganz begeistert davon, wie gut so ein Baby duftet? Das liegt daran, dass bei Neugeborenen der Säureschutzmantel der Haut noch nicht richtig ausgebildet ist, somit hat ihre Haut einen neutralen pH-Wert. Das wird auch durch die reine Milchnahrung begünstigt. Etwa in der sechsten Lebenswochen dreht der pH-Wert in den sauren Bereich. Das macht die Haut Ihres Babys widerstandsfähiger gegen Keime, schwächt aber leider auch diesen wundervollen Baby-Geruch ab.

Die Fingernägel Ihres Babys dürfen jetzt geschnitten werden. Nägelschneiden ist aber gar nicht so einfach – hier erhalten Sie ein paar Tipps dazu.

Ihr Körper sechs Wochen nach der Geburt

Ihr eigener Körper hat im Laufe der Schwangerschaft einiges mitgemacht, wurde von den Hormonen gründlich durcheinander gewirbelt und die Geburt selber war sicher auch kein Spaziergang. In den letzten Wochen hat sich Ihr Körper nun beruhigt. Hatten sie eine normale, komplikationslose Geburt und auch keinen Kaiserschnitt, dann können Sie nun mit der Rückbildungsgymnastik beginnen. Diese richtet sich vor allem an die durch die Schwangerschaft stark beanspruchte Bauch- und Beckenbodenmuskulatur. 

Beachten Sie!

Baby-Kolumne

6. Woche: "Helden des Alltags"


Hatten Sie einen Kaiserschnitt, sollten Sie acht bis zehn Wochen nach der Entbindung warten. So lange benötigt Ihr Körper, um sich von dieser grossen Operation zu erholen. 

Ihre Brüste haben sich im Laufe der Schwangerschaft stark verändert, wurden gross und schwer. Darum ist es wichtig, dass Sie jetzt mit einem Stütz-BH der Erschlaffung der Muskulatur vorbeugen. Spezielle Gymnastikübungen, kaltes Abduschen und besonders reichhaltige Pflege helfen dabei.

Sind Sie schon wieder bereit für Sex? Theoretisch steht der körperlichen Liebe nichts mehr im Wege, ausser Sie fühlen sich noch nicht wieder wohl genug in Ihrem Körper. Sprechen Sie mit Ihrem Partner offen darüber, wenn Sie noch etwas warten wollen. Unterbrochene Nächte und anstrengende Tage sind nicht gerade lustfördernd, die Partnerschaft soll aber nicht auch noch darunter leiden. Wie wäre es, wenn Sie sich einen Babysitter gönnen und für zwei Stunden in Ihr Lieblingsrestaurant verschwinden?

Häufige Fragen zum Thema

Viele Geburtshelfer und -helferinnen raten sicherheitshalber dazu, sich Zeit zu lassen mit dem ersten Geschlechtsverkehr nach der Geburt. Mindestens 5 Wochen werden empfohlen.

Dabei spielt der Dammschnitt eine nur geringe Rolle, denn er sollte nach wenigen Tagen verheilt sein. Aber die...

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Voll gestillte Säuglinge haben nach der vierten Lebenswoche nicht selten längere Perioden, manchmal sogar bis zu zehn Tagen, in denen kein Stuhlgang kommt. Das heisst noch nicht, dass es unter Verstopfung leidet. Diese Babys verwerten die Muttermilch halt einfach sehr gut.

Solange Ihr Baby...

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Letzte Aktualisierung : 06-12-20, BH

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