Die 12 ultimativen Helfer im ersten Lebensjahr
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12 ultimative (und geheime) Helfer im ersten Babyjahr

Auf einer Erstausstattungsliste findet man all jene vernünftigen Dinge, die man als werdende Eltern für den neuen Erdenbürger anschaffen sollte: Kinderwagen, Babybodys, Wickeltisch, Stilleinlagen und vieles mehr. Aber es gibt auch noch eine andere Liste, die sich junge Mütter (und natürlich auch Väter!) im Geheimen weiterreichen. Und darauf stehen die bewährten Tipps, die das Alltagsleben mit Baby erleichtern – einige davon sind nicht mit Geld zu bezahlen!

1. Die gute Freundin

…oder eine andere liebe Person, die das Baby für eine Stunde im Kinderwagen ausführt, damit man in Ruhe duschen oder ein Nickerchen machen kann. Und danach noch ein offenes Ohr für jedes Gejammer hat, ohne alles besser zu wissen.

2. Seelentröster

Wer sagt, dass man im ersten Jahr schon abnehmen muss? Ob Schokolade, Pudding oder Belohnungskuchen – Süsses ist der Stressreduzierer Nummer Eins. Weil das Leben mit Kindern kein Zuckerschlecken ist. Nichts ist besser, als sich nachts um zwei beim Stillen ein Stück Schoggi in den Mund zu stecken. In diese Kategorie gehören übrigens auch die Stillkugeln! Es lohnt sich, welche für die ersten Wochen vorzubereiten.

3. Hauslieferdienst

…erspart – vor allem in den ersten Wochen - Stress im Supermarkt. Und Schlepperei von Lebensmitteln, Windeln und mehr. Die Zeit kann man besser mit dem Neugeborenen verbringen. Nach dem Wochenbett ist es aber gut, täglich einen kleinen Spaziergang mit dem Baby zu unternehmen und dabei in kleinen Portionen einzukaufen (s. nächster Punkt).

4. Frische Luft

…Wenn es stressig wird, das Baby Koliken hat, nicht einschlafen will oder Sie einen toten Punkt haben: Einfach nach draussen! Ob Tragetuch oder Kinderwagen – Frischluft und Bewegung tun Eltern und Kind gut und verhindern den Baby-Koller.

5. Kontakt mit anderen Mamis oder Papis

… Austausch tut gut und beruhigt. Man fühlt sich einfach weniger isoliert mit dem Baby. Regelmässige Treffen mit Personen in derselben Situation, z.B. in einer Still-, Krabbel-, Spiel- oder Papigruppe, zeigen, dass alle mit denselben Problemen kämpfen. Oft ergeben sich daraus langjährige Freundschaften, auch über die Elternzeit hinweg. Ganz toll: Die Baby-Monatsforen im swissmom-Forum. Wer persönlichen Kontakt möchte, findet diesen sicher in den Regionalforen mit Unterforen in der ganzen Schweiz.

6. Bequeme Schuhe

… Babys fühlen sich am wohlsten, wenn sie bewegt werden. Im Kinderwagen, im Tragetuch, auf dem Arm. Jeder, der ein Baby betreut, legt deshalb so manchen Kilometer pro Tag zurück. Gute Laufschuhe ohne Absätze (oder mit flachen) und weicher, dicker Sohle sind da extrem wichtig. Am besten schon vor der Geburt besorgen!

7. Musik

… Wenn das Baby schreit und sich nicht beruhigen lässt, hilft es der Mutter oder dem Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, wenn sie ihre Lieblingsmusik anstellen kann. Und manchmal dauert es gar nicht lange und der kleine Schreihals ist auch ruhig!

8. Gehörschutz / Ohrenstöpsel

… Eine Alternative zur Musik, wenn gar nichts mehr geht. Vor allem während der abendlichen Schreistunden kann eine kleine „Lärmpause“ zur Besänftigung der Nerven für beide Seiten Wunder wirken. Man kann dann sogar ohne Stress das Baby ganz nah bei sich halten. Und auch nachts helfen Ohrstöpsel dem Elternteil, der am nächsten Morgen früher aufstehen muss. 

9. Vorlesen

… Babys hören gerne eine bekannte Stimme. Dabei ist es eigentlich egal, was sie ihm vorliest. Aber Reime lieben Babys besonders. Also her mit Gedichten von Schiller, Goethe und Co. Den Eltern hilft das gleichzeitig gegen das Gefühl geistiger Unterforderung!

10. Zeitschriften und E-Book

… Ein ganzes Buch zu lesen, ist ein schwieriges Unterfangen, wenn man ein Baby hat. In kleinen Häppchen geht das Lesen schon eher, Zeitschriften bieten sich da an. Und wer gerne neben dem Bett sitzt, bis das Baby eingeschlafen ist, wird ein E-Book zu schätzen wissen. Es ist einhändig zu lesen, macht keine Geräusche beim Umblättern und kaum Licht.

11. Tragetuch und Rucksacktrage

… Für viele Babys ist das Tragetuch oder der Tragesack der Lieblingsort der ersten Monate. Es fühlt sich wohlig geborgen so nah am elterlichen Körper. Und Sie haben beide Hände frei: Für die Hausarbeit, am Schreibtisch oder beim Einkaufen. Auch die Babywippe kann (kurzfristig!) gute Dienste leisten. Sie schaukelt, sobald das Baby sich bewegt. Und Bewegung lieben alle Babys!

12. Türschutzgitter und Laufstall

… Ein Gitter schützt nicht nur vor Treppenunfällen. Damit kann man auch wunderbar das Kinderzimmer sichern. Und wenn es im Kinderzimmer einen bequemen Sessel oder eine Matratze gibt, kann Mami oder Papi auch ein paar Minuten Schlaf nachholen.

 

Newsticker

Mutterschaft bereuen | 16.12.2018

Nach einer Geburt leidet die Psyche vieler Frauen. Und auch später: Annähernd jede Dritte (29,5 Prozent) der befragten Frauen erlebte in den ersten sieben Jahren der Mutterschaft eine "substanzielle Verschlechterung des mentalen Wohlbefindens", so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Nur jede fünfte Mutter (19 Prozent) fühlte sich deutlich besser. Die Verschlechterung trat insbesondere in den Jahren vier bis sieben nach der Geburt auf und liess sich nicht allein durch das Altern erklären: In einer Vergleichsgruppe kinderloser Frauen verschlechterte sich das Wohlbefinden viel weniger ausgeprägt. Die Analysten meinen, dies habe mit dem Leitbild der erwerbstätigen Mutter zu tun. Ein Ausbau der Kinderbetreuung und steuerliche Vorteile könnten die Mütter potenziell entlasten. Anlass zur Studie gab die Debatte über das Tabu-Thema „Mutterschaft bereuen“ ("regretting motherhood").

Letzte Aktualisierung : 04-10-19, BH; JL

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