Wann ist es Zeit, den Kinderarzt anzurufen?

Wann den Kinderarzt informieren?

  • Wenn Ihr Baby krampft, egal ob mit oder ohne Fieber. Auch wenn Sie bisher noch nie einen Krampfanfall gesehen haben – sollten Sie auch nur den Verdacht haben, es könnte einer sein, müssen Sie handeln!
  • Wenn das Baby mehr schreit als gewöhnlich.
  • Wenn das Baby schlaff und schläfrig wirkt, nur für kurze Zeit geweckt werden kann und nicht mehr trinken oder essen will. Auch wenn es bläulich oder sehr blass aussieht.
  • Bei erhöhter Körpertemperatur (mehr als 39 Grad Celsius), die sich nach einer halben Stunde noch nicht reguliert hat, wenn Sie dem Kind Kleidungsstücke ausziehen. Dasselbe gilt für eine erniedrigte Körpertemperatur.
  • Wenn das Kind - vor allem in der Säuglingszeit - weniger trinkt als gewohnt und „ausgetrocknet“ wirkt. Die Fontanelle ist dann eingesunken, die Haut nicht mehr prall und der Mund trocken.
  • Bei Durchfall bzw. wenn der Stuhl schlecht riecht, dünn oder wässrig, grünlich oder blutig aussieht.
  • Wenn der Urin blutig ist.
  • Bei häufigem Erbrechen – mehr als das normale Speien nach den Mahlzeiten.
  • Wenn Ihr Baby sichtbar Mühe beim Atmen hat, z.B. wenn es eine verstopfte Nase hat, oder die Atmung schneller geht.
  • Wenn Ihr Kind einen „bellenden“ Husten hat.
  • Wenn die Augen eitrig verklebt sind.
  • Wenn Ihr Kind einen auffälligen Hautausschlag zeigt.
  • Wenn Ihrem Kind etwas Ungewöhnliches passiert – z.B. ein Insektenstich, Sturz vom Wickeltisch o.ä.
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"Lisa, Daniel und...Wenn die Kinder krank sind: Ratschläge für die Eltern"

Herausgegeben von der Gesellschaft der Schweizer Kinderärzte

www.swiss-paediatrics.org

Grundsätzlich gilt, dass Sie den Kinderarzt lieber einmal öfter besuchen sollten als einmal zu wenig. Wenn Fieber länger als drei Tage andauert, sollte unbedingt nochmals eine Abklärung erfolgen.

Weitere Gesundheitsinformationen zu mehr oder weniger häufigen Problemen bei Neugeborenen und jungen Säuglingen: Gelbsucht, Rhesus - Unverträglichkeit, Harnverhalt, Durchfall, Verstopfung, Speien, Erbrechen, Koliken und ihre Behandlung, Windeldermatitis und ihre Behandlung, Schreien, Einschlafschwierigkeiten, Zahnen, Rachitis- und Karies-Vorsorge, Milchschorf, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten, Mittelohrentzündung, Pseudo-Krupp, plötzlicher Kindstod (SIDS) und wie man ihm vorbeugen kann, Kinderkrankheiten, Schielen, Hodenhochstand, Vorhautverengung .

Letzte Aktualisierung : 05.2016, BH

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