Warum so viele Impfungen auf einmal? Ist mein Kind damit nicht überfordert?

Es gibt keine Hinweise, dass moderne, hochgereinigte Mehrfachimpfstoffe das kindliche Immunsystem überfordern. Sie enthalten sogar weniger Antigene als frühere Einfachimpfstoffe. Zum Vergleich: Die heutigen Impfstoffe für alle empfohlenen Schutzimpfungen enthalten in Summe 150 Antigene. Der frühere (noch bis 1994 empfohlene) Keuchhusten-Einfachimpfstoff mit dem quasi-vollständigen Erreger bestand aus rund 3.000 Antigenen.

Übrigens: Kinder kommen täglich mit einer vielfachen Antigenanzahl in Kontakt – und bestens zurecht.

Quelle: www.coliquio.de

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Babys im Abwehrstress? | 04.06.2018

Viele Eltern finden die Zahl der Impfungen laut Impfplan einfach zu hoch. Wird das Immunsystem nicht überfordert? Könnte es sein, dass dieses Immunsystem dann andere Krankheiten übersieht? Immerhin leiden Kleinkinder regelmässig unter Erkältungen und Fieber, Mittelohrentzündung, Atemwegserkrankungen und Durchfällen. In den USA wurde jetzt eine Studie zur Impfstoffsicherheit mit ca. 500.000 Kindern durchgeführt. Knapp 10% davon wurden nach Abschluss der Impfungen wegen einer nicht durch die Impfung abgedeckten Infektion in einer Notfallambulanz oder in einem Krankenhaus behandelt. Im Vergleich zu „gesunden“ Kindern hatten sie nicht mehr Impfungen oder Impf-Antigene erhalten. Die Forscher folgerten daraus, dass Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren nicht zu einem Infektions-Anstieg durch andere Krankheitserreger führen.

Letzte Aktualisierung : 13-06-18, BH