Gütesiegel für Spielsachen

Geniessen Sie das riesige Angebot und suchen Sie sich Spielzeug nach Ihrem eigenen Gefühl aus, dann wird es Ihrem Kind sicherlich auch gefallen.

Bevor Sie Spielsachen kaufen oder aber Geschenke Ihrem Baby zum Spielen überlassen, versichern Sie sich, dass diese den europäischen Sicherheitsstandards genügen. Kontrollieren Sie, dass Einzelteile des Spielzeugs sich nicht lösen oder abreissen können, besonders wenn diese so klein sind, dass sie Ihr Baby verschlucken könnte. Auch Rasseln, Greifspielzeug oder Beissringe dürfen nicht so klein sein, dass Kinder daran ersticken könnten, wenn sie sie zu tief in ihren Mund stecken. Achten Sie darauf, dass bei Holzspielzeug die Farben giftfrei sind, sich nicht ablösen oder abfärben. Stoff- oder Plüschtiere sollten waschbar sein, nicht leicht brennbar und frei von giftigen chemischen Substanzen.

Spielzeug sollte für das Kind sicher, umweltfreundlich und stabil sein. Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Überschütten Sie Ihr Kind nicht mit buntem, lärmendem Krimskrams. Suchen Sie gezielt nach gutem Spielzeug. Achten Sie dabei auf Gütesiegel, diese machen Ihnen die Auswahl leichter:

  • CE: Das Gütesiegel bedeutet, dass die Sicherheitsanforderungen den europäischen Sicherheitsnormen entsprechen. Die mechanische, chemische und elektrische Sicherheit des Spielzeugs wird dabei garantiert. Diese Erklärung erfolgt jedoch vom Hersteller selbst, sie wird nicht überprüft.
  • GS: Das Zeichen GS (Geprüfte Sicherheit) zeigt, dass der Hersteller freiwillig sein Produkt von amtlichen Prüfstellen testen ließ, ob es die CE-Norm erfüllt.
  • “spiel gut”: Es wird als Gütesiegel von dem Arbeitsausschuss Kinderspiel + Spielzeug e.V. vergeben, einer unabhängigen Jury, die sich aus Juristen, Psychologen, Ärzten, und Eltern zusammensetzt. Das Zeichen „spiel gut“ wird jährlich rund 250 mal vergeben. Es bewertet das Spielzeug als pädagogisch sinnvoll, umweltfreundlich und sicher.
  • test: Die deutsche Stiftung Warentest zeigt mit diesem Siegel, dass sie das Spielzeug getestet hat. Beurteilt werden Sicherheit, Material, Verarbeitung und auch die pädagogischen Qualitäten des Spielzeugs mit Noten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“.

Und vergessen Sie nicht: Das Kind bestimmt allein, ob ein Gegenstand zum Spielzeug wird oder nicht. Da haben Spielwarenläden und Fachleute oft wenig Einfluss. Ein Kochlöffel und ein Sieb sind oftmals interessanter als Puppen und Autos.

Linksammlung "Spielzeug"

Linksammlung "Baby-Shop"


Wissen

Kinderspielzeug kann gefährlich werden


Newsticker

Holzspielzeug im Härtetest: Natürlich, robust und sicher - so sehen die meisten Eltern das gute alte Holzspielzeug. Gesünder ist es aber nicht. Die Stiftung Warentest hat jetzt 30 Holzspielsachen für Kinder bis drei Jahre geprüft, sowohl von deutschen als auch von ausländischen Herstellern. Das Ergebnis: Über die Hälfte enthalten giftige Stoffe, v.a. in den Lacken, nicht ein einziges Produkt wurde mit "sehr gut" ausgezeichnet. Dem Spielzeug ist der giftige Inhalt nicht anzusehen oder zu riechen. Kleinkinder nehmen Holzspielzeug unbekümmert in den Mund und lutschen daran. Auch lösten sich im Test häufig gefährliche Kleinteile. Eltern sollten Spielzeug mit dem Prüfsiegel GS oder wenigstens CE bevorzugen. (swissmom Newsticker, 13.12.13)

Letzte Aktualisierung : 25-08-16, BH