Babyphone, Schoppfenflasche und Windeln
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Babyphon

Ausser mit der wichtigen Welt ihres Babys möchten sich Eltern auch einmal mit anderen Dingen beschäftigen. Damit sie das in Ruhe können, gibt es Babyphone, die auch als Babyruf - Geräte bezeichnet werden. Sie verschaffen Freiraum und trotzdem das gute Gefühl, immer mit einem Ohr beim Kind zu sein. Denn die modernen, elektrischen Babysitter übertragen selbst den leisesten Seufzer nicht nur ins Wohnzimmer, sondern sogar bis in die Nachbarschaft. Droht dabei der Kontakt zwischen Sender und Empfänger abzubrechen, schlagen manche Geräte sogar Alarm.

Neben der Reichweitenüberwachung sind viele Geräte mit einem Sicherheitscode ausgestattet. Er erkennt, ob tatsächlich "sein" Sender Babys Bettgeflüster übermittelt oder etwa das Kleine vom Nachbarn jammert.

Doch grössere Reichweiten und zusätzliche Funktionen erfordern auch mehr Leistung, was zu einer Erhöhung der Strahlungsbelastung führen kann. Ein Babyphon neuer Bauart berücksichtigt auch das Problem des Elektrosmogs. Insbesondere eine gute Isolierung, eine Reduzierung der Sendeenergie nach aussen und die Möglichkeit, das Babyfon auch weiter entfernt vom Babybett aufzustellen, zeichnet besonders gute Geräte aus.

Weil die Reichweite geringer als bei Funk-Babyphonen ist, werden kaum noch Babyphone angeboten, die den Stromkreis des Hauses als Übertragungsweg nutzen. Dabei sind solche Geräte eine sinnvolle Alternative, weil sie keine elektromagnetischen Funkwellen verursachen. Völlig unproblematisch sind sie aber auch nicht, da sie in nächster Nähe elektrische Wechselfelder produzieren können. Der Betrieb von Babyphonen mit Batterie oder Akku verhindert dagegen elektrische und magnetische Wechselfelder.

Empfohlen wird, einen Abstand von circa 1,50 Meter vom Kopf des Kindes einzuhalten. Je grösser der Abstand zwischen Kind und Babyphon, desto geringer ist die Belastung durch Elektrosmog. Babyfone aber auf keinen Fall ins Bett legen!

Die allerneueste Generation von Babyphonen ist äusserst empfehlenswert. Die Babyphone funktionieren über das Telefonfestnetz und haben keine Reichweiten-Einschränkungen, verursachen keinen Elektrosmog und bieten zusätzlich Überwachungsmöglichkeiten an: Das Gerät nimmt wahr, ob ein Kind den Raum verlässt (via Bewegungssensor) und funktioniert noch zusätzlich als Rauchmelder bei Feuer im Haus. Dabei überwachen Sie nur Ihr eigenes Kind, Fremdgeräusche (Nachbarskind) werden nicht verzeichnet. Falls kein Festnetz-Anschluss vorhanden ist, können Sie mit einem passenden Mobiltelefon und der Spezialausführung des neuartigen Babyphones auch festnetzfrei überwachen. Manche Hotels bieten diesen Service auch schon an.

Ausserdem gibt es auch Apps, die aus einem Smartphone oder Tablet ein Überwachungsgerät (z.T. mit Kamera) und Empfängergerät machen und über dasselbe WLAN-Gebiet funktionieren.

Testergebnisse finden Sie im Ökotest Jahrbuch 2011 Kleinkinder oder hier.

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Letzte Aktualisierung : 26-08-16, BH

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