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                              Baby in der Babywippe im Garten
                              ©
                              Shutterstock

                              Ba­by­wip­pen 


                              Eine Wip­pe (Wipp-Lie­ge) ist für vie­le Kin­der der ers­te Ba­by­sitz. Die El­tern mei­nen, sie kön­nen ih­rem Baby dar­in eine in­ter­es­san­te­re Aus­sicht ver­schaf­fen, doch ist es ei­nem Säug­ling auch auf dem Fuss­bo­den, auf sei­ner Krab­bel­de­cke, nicht lang­wei­lig. Ba­bys kön­nen in der Bauch­la­ge sehr gut üben, den Kopf zu he­ben und sich auf­zu­stüt­zen. Be­we­gung un­ter­stützt bei Ba­bys die Ge­hirn­ent­wick­lung, trai­niert sei­ne Sin­ne und sei­ne Wahr­neh­mung. Krab­bel­de­cken wer­den des­halb von Fach­leu­ten emp­foh­len.

                              Eben­falls gut ist die Flie­ger­hal­tung, vor al­lem, wenn das Baby häu­fig an Bauch­krämp­fen (Drei­mo­nats­ko­li­ken) lei­det. Da­bei liegt das Kind mit dem Bauch auf ei­nem Un­ter­arm von Mama oder Papa, die an­de­re Hand legt man zur Sta­bi­li­sie­rung auf den Rü­cken des Ba­bys, was die Rü­cken­mus­ku­la­tur stärkt und den Gleich­ge­wichts­sinn för­dert.

                              Sitz­scha­len oder Wip­pen schrän­ken den Be­we­gungs­drang ein und soll­ten aus­schliess­lich für den Trans­port be­nutzt wer­den.

                              Ach­tung!

                              Wichtig ist, dass das Gerät sehr standfest ist, damit Ihr Baby bei Bewegung nicht umkippt und sich verletzt. Stellen Sie das Gerät deshalb niemals erhöht ab, zum Beispiel auf einem Tisch.

                              Die An­schaf­fung ei­ner Wip­pe ist also nicht not­wen­dig. Aber sie kann kurz­fris­tig nütz­lich sein, wenn sie nicht stun­den­lang ein­ge­setzt wird. Der Vor­teil: Das Kind kann in der Nähe der El­tern sein und ih­nen zu­schau­en. Der Nach­teil: Wie auch in der Au­to­scha­le sitzt der Säug­ling schief ("Sitz­bu­ckel", was vor al­lem auf­fällt, wenn das Kind dar­in ein­ge­schla­fen ist), denn der schwe­re Kopf fällt zur Sei­te, die Kör­per­last liegt auf dem Kreuz­bein, eine Beu­gung von Hüf­ten und Knie ist nicht mög­lich. Die Be­we­gungs­be­dürf­nis­se des Kin­des (Dre­hen, Rob­ben und Krab­beln) wer­den nicht auf na­tür­li­che Wei­se be­frie­digt, die Mus­ku­la­tur kann nicht trai­niert wer­den. Die Bauch-, Rü­cken- und Dreh­mus­ku­la­tur kann nicht be­nutzt wer­den, ohne die rich­ti­ges Sit­zen nicht er­lernt wer­den kann. Des­halb soll­te Ihr Baby nur im­mer für kur­ze Zeit in die Wip­pe oder den Ba­by­sitz.

                              Ba­by­wip­pen sind meist aus Kunst­stoff ge­fer­tigt. Die­ser ist leicht zu rei­ni­gen und vom Ma­te­ri­al her et­was fle­xi­bler als Holz. Ba­bytra­gen oder -sit­ze sind auf­wän­di­ger ge­ar­bei­tet als Wip­pen, mit be­que­men Pols­ter­ele­men­ten ver­se­hen und in der Nei­gung ver­stell­bar.

                              Letzte Aktualisierung: 26.08.2016, BH
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