Anzeige
Schwangere mit smartphone und gepackter Tasche
©
iStock

Was kann man tun, wenn die We­hen ein­fach nicht be­gin­nen wol­len?


In den ers­ten 14 Ta­gen nach dem Ter­min spricht man von ei­ner Ter­min­über­schrei­tung, nach 14 Ta­gen (also nach 42 ab­ge­schlos­se­nen Wo­chen oder 294 Ta­gen) von ei­ner Über­tra­gung. Eine ech­te Über­tra­gung kommt heut­zu­ta­ge sel­ten vor, weil auf­grund der frü­hen Ul­tra­schall-Un­ter­su­chung um die 12. Schwan­ger­schafts­wo­che der Ge­burts­ter­min ge­nau­er be­stimmt wer­den kann.

Bei ei­ner Über­tra­gung be­steht das Ri­si­ko, dass die Pla­zen­ta das Kind nicht mehr hin­rei­chend mit Nähr­stof­fen und Sauer­stoff ver­sor­gen kann. Solch eine fe­ta­le Man­gel­ver­sor­gung ist kurz­fris­tig meist kein Pro­blem. Be­steht sie al­ler­dings län­ger, kann es zu ei­ner kind­li­chen Hirn­schä­di­gung oder so­gar zum Tod des Kin­des füh­ren

Auf­grund die­ser Ri­si­ken wer­den Schwan­ger­schaf­ten nach dem Ter­min eng­ma­schig über­wacht. Nach spä­tes­tens 10 - 14 Ta­gen wird Ihre Heb­am­me, Ihr Ge­burts­hel­fer mit Ih­nen das wei­te­re Vor­ge­hen be­spre­chen. Für eine künst­li­che Ein­lei­tung wird heut­zu­ta­ge nor­ma­ler­wei­se Pro­sta­glan­din in Zäpf­chen­form in die Va­gi­na ein­ge­führt. Die­ser Wirk­stoff sorgt da­für, dass der Mut­ter­mund all­mäh­lich weich wird und sich er­wei­tert, und sti­mu­liert gleich­zei­tig die Kon­trak­tio­nen der Ge­bär­mut­ter. Wenn der Mut­ter­mund be­reits er­öff­net ist, funk­tio­niert die äl­te­re Me­tho­de zum Aus­lö­sen der We­hen durch eine Ei­pol­lö­sung, ein Er­öff­nen der Frucht­bla­se und/oder das Le­gen ei­ner in­tra­ve­nö­sen In­fu­si­on mit dem We­hen­hor­mon Oxy­to­cin für ge­wöhn­lich gut.

Ne­ben den me­di­ka­men­tö­sen Me­tho­den zur We­hen­ein­lei­tung gibt es eine Viel­zahl an al­ter­na­ti­ven Me­tho­den um We­hen an­zu­re­gen.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Die an­ge­nehms­te Form der We­hen­an­re­gung ist Sex: Pro­sta­glan­di­ne in der Sa­men­flüs­sig­keit wir­ken ge­gen Ende der Schwan­ger­schaft auf­wei­chend auf den Ge­bär­mut­ter­hals, Brust­war­zen­sti­mu­la­ti­on führt zu ei­ner Aus­schüt­tung des We­hen­hor­mons Oxy­to­cin. Zü­gi­ges Trep­pen­stei­gen - wie jede an­de­re Form der …
Was sind „We­hen­cock­tails“ und wie wir­ken sie? We­hen­cock­tails sind Ge­trän­ke zur We­hen­för­de­rung, die über eine An­re­gung der Darm­tä­tig­keit We­hen aus­lö­sen kön­nen. Des­halb ist in den meis­ten Re­zep­ten auch eine or­dent­li­che Por­ti­on Rhi­zi­nus­öl ent­hal­ten. Das kann zu schwe­ren Darm­krämp­fen oder Durch­fall …
Him­beer­blät­ter­tee wird von Heb­am­men emp­foh­len und soll das Ge­we­be des Be­cken­bo­dens und der Ge­bär­mut­ter lo­ckern und so emp­find­li­cher für We­hen ma­chen - al­ler­dings erst, wenn die Ge­bär­mut­ter auch we­hen­be­reit ist. Trotz­dem vor­sichts­hal­ber erst ab der 36. SSW trin­ken! Als Do­sie­rung wird täg­lich drei …
Letzte Aktualisierung: 08.03.2021, BH/Hebammenteam

Mehr zum The­ma

Emp­feh­lun­gen

Swiss Holiday Park-logoSwiss Holiday Park

Jetzt mit dem swiss­mom Ra­batt­code ver­güns­tig­te Herbst­fe­ri­en bu­chen!

Ge­mein­sam mit Swiss Ho­li­day Park ha­ben wir span­nen­de An­ge­bot für die kom­men­den Herbst­fe­ri­en zu­sam­men­ge­stellt
Mam-logoMam · Ad

MAM Baby Ma­ga­zin

Der swiss­mom Part­ner Blog

Neu­es­te Ar­ti­kel

Unsere Partner

Anzeige
Anzeige