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                              Mädchen hält sich Tuch an die Stirne

                              Was tun, wenn mein Kind Fie­ber hat?


                              Eine er­höh­te Kör­per­tem­pe­ra­tur ist bei Kin­dern nicht sel­ten. Ein­grei­fen müs­sen Sie als El­tern aber nur dann, wenn sie auf über 38°C an­steigt, wenn also Fie­ber be­steht. Dann muss eine Über­hit­zung ver­hin­dert wer­den.

                              Den­ken Sie zu­al­ler­erst an die Um­ge­bung. Zu war­me Klei­dung und zu di­ckes Bett­zeug trei­ben die Kör­per­tem­pe­ra­tur nur noch un­nö­tig in die Höhe. Sor­gen Sie dann da­für, dass es aus­rei­chend Flüs­sig­keit auf­nimmt, da­mit die durch Schwit­zen ver­lo­re­ne Flüs­sig­keit er­setzt wird. Es darf al­les trin­ken, was ihm schmeckt, am bes­ten häu­fig und in klei­nen Schlück­chen. An sehr war­men Ta­gen kann auch eine Kli­ma­an­la­ge oder ein Ven­ti­la­tor ein­ge­setzt wer­den, da­mit sich das Zim­mer nicht zu stark auf­heizt. Das Kind darf aber nicht un­mit­tel­bar in der Zug­luft lie­gen. Auch Wa­den­wi­ckel sind ge­eig­net, die man auch um die Brust oder den Bauch le­gen kann. Das Was­ser soll­te je­doch nicht käl­ter als 20° C sein. So­bald der Wi­ckel kör­per­warm ist, wird er er­neu­ert. Ein war­mes bis lau­war­mes Bad kann zu­sätz­lich hilf­reich sein. Hus­ten und Schnup­fen sind kein Grund, auf das Ba­den zu ver­zich­ten – im Ge­gen­teil.

                              Be­ach­ten Sie!

                              In­ter­view

                              Dr. med. Urs B. Schaad über Fieber im Kindesalter

                              Das be­währ­tes­te fie­ber­sen­ken­de Me­di­ka­ment ist Par­acet­amol, das als Zäpf­chen oder Saft ge­ge­ben wer­den kann. Fra­gen Sie Ih­ren Arzt, Ihre Ärz­tin, ab wel­cher Fie­ber­hö­he Sie das Me­di­ka­ment ver­ab­rei­chen sol­len. Be­fol­gen Sie in je­dem Fall die An­lei­tun­gen auf der Pa­ckungs­bei­la­ge und er­hö­hen Sie die Do­sie­rung nie auf ei­ge­ne Faust. Die Wir­kung setzt etwa nach ei­ner Stun­de ein und hat die ma­xi­ma­le Stär­ke nach drei Stun­den er­reicht. Frü­hes­tens nach vier bis sechs Stun­den darf die nächs­te Do­sis ge­ge­ben wer­den. Ein ähn­lich zu­ver­läs­si­ger Wirk­stoff wie Par­acet­amol ist Ibu­pro­fen. Die­se Sub­stanz be­las­tet je­doch den Ma­gen et­was mehr. 

                              Ace­tyl­sa­li­cyl­säu­re (z.B. in As­pi­rin) soll­ten Kin­der aber auf kei­nen Fall neh­men: Bei Vi­rus­er­kran­kun­gen be­steht die Ge­fahr ei­nes sog. Reye-Syn­droms mit Hirn­haut­ent­zün­dung und Le­ber­ver­sa­gen.

                              Ex­per­ten­tipp:


                              Letzte Aktualisierung: 14.01.2020, BH
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