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                              Kinderhände mit Tabletten

                              Schmerz­mit­tel für Kin­der


                              In Deutsch­land ver­säu­men Kin­der jähr­lich etwa eine Mil­li­on Schul­ta­ge we­gen Kopf­schmer­zen. "Es gibt gut ver­träg­li­che Schmerz­mit­tel für Kin­der. Lei­der wer­den re­zept­freie Schmerz­mit­tel in der Wer­bung oft ver­harm­lost und als 'spe­zi­ell für  Kin­der‘ an­ge­prie­sen. Eine Dau­er­an­wen­dung von Schmerz­mit­teln kann aber auch bei Kin­dern Kopf­schmer­zen aus­lö­sen", sag­te Pro­fes­sor Dr. Bo­ris Zer­ni­kow beim Phar­ma­con 2014 in Da­vos, ei­nem in­ter­na­tio­na­len Fort­bil­dungs­kon­gress der Bun­des­apo­the­ker­kam­mer. Der Kin­der­arzt ist Chef­arzt der Ves­ti­schen Kin­der- und Ju­gend­kli­nik Dat­teln der Uni­ver­si­tät Wit­ten/Her­de­cke. Grund­sätz­lich gilt, dass Schmerz­mit­tel ohne ärzt­li­chen Rat nicht län­ger als drei Tage hin­ter­ein­an­der und nicht häu­fi­ger als zehn­mal pro Mo­nat ein­ge­nom­men wer­den soll­ten.

                              Re­zept­freie Schmerz­mit­tel mit Par­acet­amol oder Ibu­pro­fen wer­den bei Kin­dern oft ein­ge­setzt. Bei­de Arz­nei­stof­fe ha­ben Vor- und Nach­tei­le. Par­acet­amol ist gut ver­träg­lich und auch für die ers­ten Le­bens­mo­na­te zu­ge­las­sen. Es gibt ver­schie­de­ne Dar­rei­chungs­for­men wie Ta­blet­ten, Sup­po­si­to­ri­en oder Säf­te. Par­acet­amol wirkt aber nur schwach schmerz­hem­mend. Da es leicht zu ge­fähr­li­chen Über­do­sie­run­gen kommt, darf die ge­wichts­ab­hän­gi­ge Ta­ges­höchst­do­sis nicht über­schrit­ten wer­den. Zer­ni­kow: "Par­acet­amol ist in vie­len Kom­bi­prä­pa­ra­ten ent­hal­ten. Wer sei­nem Kind meh­re­re re­zept­freie Me­di­ka­men­te gibt, etwa ge­gen eine Er­käl­tung, soll­te mit dem Apo­the­ker über die Ge­samt­do­sis an Par­acet­amol spre­chen." Ibu­pro­fen wirkt stär­ker und län­ger schmerz­hem­mend als Par­acet­amol. Ge­fähr­li­che Über­do­sie­run­gen sind nicht be­kannt. Ibu­pro­fen ist erst für Kin­der ab dem 6. Le­bens­mo­nat zu­ge­las­sen.

                              Etwa 7 bis 10 Pro­zent al­ler 7- bis 15-Jäh­ri­gen lei­den un­ter Mi­grä­ne. Ibu­pro­fen ist Mit­tel der Wahl und soll­te mög­lichst früh ge­ge­ben wer­den. Die Do­sis rich­tet sich nach dem Kör­per­ge­wicht des Kin­des, ma­xi­mal dür­fen 600 Mil­li­gramm pro Tag ein­ge­nom­men wer­den. Zu­sätz­lich kön­nen Arz­nei­stof­fe aus der Grup­pe der Trip­ta­ne bei Mi­grä­ne­at­ta­cken hel­fen. Sie lin­dern die Be­gleit­sym­pto­me wie Übel­keit und Er­bre­chen. Laut Zer­ni­kow sind Na­sen­sprays mit dem Wirk­stoff Su­matrip­tan der­zeit Mit­tel der Wahl für Kin­der ab 12 Jah­ren. "Die Hand­ha­bung des Na­sen­sprays un­ter­schei­det sich von der ei­nes Schnup­fen­sprays. El­tern und Ju­gend­li­che soll­ten sich die kor­rek­te An­wen­dung in der Apo­the­ke de­mons­trie­ren las­sen", rät Zer­ni­kow.

                              Quel­le: Bun­des­ver­ei­ni­gung Deut­scher Apo­the­ker­ver­bän­de

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                              11/8/2018
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                              Letzte Aktualisierung: 17.05.2021, BH
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