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                              Klei­ne Weh­weh­chen von Kin­dern

                              So rich­tig wohl­auf sind Klein­kin­der nur ab und zu, manch­mal löst ein klei­nes Übel das nächs­te ab.

                              Kleiner Junge hört mit Stethoskop sein Kuscheltier ab
                              ©
                              GettyImages

                              Da Kin­der ihr Im­mun­sys­tem erst auf­bau­en müs­sen, in­dem sie mit Vi­ren, Bak­te­ri­en und an­de­ren Er­re­gern in Kon­takt kom­men, sind sie häu­fi­ger krank. Aus­ser­dem spie­len sie in der Kita oder im Kin­der­gar­ten eng mit an­de­ren Kin­dern, da­mit ste­cken sie sich rasch mit di­ver­sen Kei­men an. Die­se Krank­hei­ten oder Weh­weh­chen sind meist harm­los und ein­fach zu be­han­deln.

                              Er­käl­tungs­krank­hei­ten


                              Er­käl­tungs­krank­hei­ten wer­den durch Vi­ren ver­ur­sacht und ru­fen vor al­lem Sym­pto­me in der Nase, am Ra­chen und an den Atem­we­gen her­vor. Wun­dern Sie sich nicht, wenn Ihr Kind sehr häu­fig er­käl­tet ist, denn eine Er­käl­tung pro Mo­nat ist für ein Klein­kind nor­mal. Da Er­käl­tungs­krank­hei­ten haupt­säch­lich über Tröpf­chen­in­fek­tio­nen über­tra­gen wer­den, sind sie auch so an­ste­ckend. 

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              In der Re­gel sind  ver­grös­ser­te Lymph­kno­ten ein Zei­chen für ein ge­sun­des Ab­wehr- und Im­mun­sys­tem als für eine Krank­heit. Denn Lymph­kno­ten sind im gan­zen Kör­per ver­teil­te Fil­ter­sta­tio­nen, in de­nen sich ver­schie­de­ne weis­se Blut­kör­per­chen be­fin­den, die dort mit ein­ge­drun­ge­nen Vi­ren und Bak­te­ri­en in …

                              Ma­gen­darm-Er­kran­kun­gen


                              Ne­ben den Er­käl­tungs­krank­hei­ten sind die Ma­gen­darm-In­fek­tio­nen die häu­figs­ten leich­ten Er­kran­kun­gen von Kin­dern. Al­ler­dings blei­ben sie nur harm­los, so­lan­ge der Flüs­sig­keits- und Elek­tro­lyt­ver­lust durch Durch­fall oder Er­bre­chen nicht zu gross ist. Ba­bys und Klein­kin­der kön­nen sehr schnell de­hy­drie­ren!

                              Schmer­zen


                              Ge­ra­de bei Ba­bys oder Klein­kin­der, die noch nicht spre­chen kön­nen, ist es nicht ein­fach zu er­ken­nen, wenn ih­nen et­was weh tut. Meist hö­ren die El­tern aber, dass das Wei­nen ein an­de­res ist und mer­ken dem Kind an, dass es sich un­wohl fühlt. 

                              Aku­te Schmer­zen bei Kin­dern sind am ehes­ten auf­grund ei­nes Stur­zes, ei­ner In­fek­ti­ons­krank­heit wie zum Bei­spiel Mit­tel­ohr­ent­zün­dung oder ei­ner Imp­fung. Es gibt aber im­mer wie­der Mo­men­te, in de­nen Kin­der über Schmer­zen kla­gen, wel­che auf den ers­ten Blick nicht zu­ge­ord­net wer­den kön­nen.

                              Schmer­zen bei Kin­dern be­han­deln


                              Par­acet­amol und Ibu­pro­fen sind zwei bei Kin­dern be­währ­te Wirk­stof­fe ge­gen Schmer­zen. Sie sind auch kind­ge­recht in ver­schie­de­nen Dar­rei­chungs­for­men wie Zäpf­chen, (Schmelz-)Ta­blet­ten oder Saft er­hält­lich.

                              Wenn Sie sich da­für ent­schei­den, die Schmer­zen Ih­res Kin­des mit Me­di­ka­men­ten zu be­han­deln, tun Sie dies nie ohne Rück­spra­che mit Ih­rer Kin­der­ärz­tin! Ge­ra­de die Do­sie­rung ist näm­lich nicht ein­fach, denn nicht nur das Al­ter ist ent­schei­dend, son­dern viel­mehr das Kör­per­ge­wicht.

                              Au­gen und Nase


                              Die Bin­de­haut des Au­ges ist eine Art dün­ne und durch­sich­ti­ge Schleim­haut, die gut durch­blu­tet und sehr emp­find­lich ist. Sie über­zieht die In­nen­sei­ten der Au­gen­li­der und ver­bin­det die­se mit dem Aug­ap­fel. Die Bin­de­haut ist also die ers­te Schicht des Au­ges und liegt so­mit an vor­ders­ter Front. Da­durch ist sie auch sämt­li­chen Schad­stof­fen und Er­re­gern un­mit­tel­bar aus­ge­setzt.

                              Die Schleim­haut der Nase be­sitzt ein Ge­flecht aus vie­len klei­nen und ganz fei­nen Blut­ge­fäs­sen. Wenn ei­ni­ge da­von reis­sen – zum Bei­spiel bei ei­nem Stoss an die Nase oder beim Schnäu­zen – be­ginnt es zu blu­ten. Die­se Blu­tung sieht aber be­un­ru­hi­gen­der aus, als sie ist.

                              Aph­ten, War­zen und Fuss­pilz


                              Der Mund wird von ei­ner Schleim­haut aus­ge­klei­det. Aph­ten sind klei­ne, schmerz­haf­te Ent­zün­dungs­her­de der obers­ten Schleim­haut­schicht. Sie tre­ten an der In­nen­sei­te der Wan­gen und Lip­pen oder auch seit­lich an der Zun­ge auf.

                              War­zen sind gut­ar­ti­ge Wu­che­run­gen der Haut, die in den meis­ten Fäl­len durch Hu­ma­ne-Pa­pil­lom-Vi­ren (HPV) her­vor­ge­ru­fen wer­den. Die­se Vi­ren ge­lan­gen über klei­ne Ver­let­zun­gen in die Haut­zel­len, denn Vi­ren brau­chen im­mer eine Wirts-Zel­le, an der sie sich "fest­hal­ten" kön­nen. In die­ser Haut­zel­le löst das Vi­rus dann ein un­kon­trol­lier­tes Wachs­tum aus, wel­ches wir als War­ze wahr­neh­men.

                              FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

                              Die lin­sen­gros­sen klei­nen Bläs­chen an der Mund­schleim­haut (In­nen­sei­te der Wan­gen und Lip­pen oder an der Zun­ge) ver­wan­deln sich nach ei­ni­gen Ta­gen in rote Ge­schwü­re, in de­ren Zen­trum ein grau­gel­ber Be­lag sitzt. Sie kön­nen dann sehr schmerz­haft sein. Vor al­lem säu­re­hal­ti­ges Es­sen lässt die klei­ne …

                              Pil­ze lie­ben es warm und feucht, das gilt auch für den läs­ti­gen Fuss­pilz. Fuss­pilz ist an­ste­ckend, da die obers­ten Haut­schup­pen ab­fal­len und lie­gen blei­ben. Über­all, wo Men­schen bar­fuss ge­hen, ist also Vor­sicht ge­bo­ten. 

                              Be­ach­ten Sie, dass Pilz­er­re­ger erst ab 60°C ab­ge­tö­tet wer­den. Wa­schen Sie also spe­zi­ell die So­cken im­mer min­des­tens bei 60°C.

                              In­sek­ten­sti­che, Ze­cken­sti­che, Läu­se und Co.


                              Bei ei­nem In­sek­ten­stich re­agiert der Kör­per mit ei­ner Ab­wehr­re­ak­ti­on auf das frem­de Ei­weiss aus dem Gift oder dem Spei­chel­se­kret des In­sekts. Das Im­mun­sys­tem re­agiert, in­dem es Hist­amin aus­schüt­tet, wo­durch sich die Ge­fäs­se er­wei­tern und der der Stich sich rö­tet, an­schwillt und zu ju­cken be­ginnt.

                              Der Stich ei­ner Ze­cke löst die­se Re­ak­ti­on nicht aus und schmerzt auch nicht, dar­um be­merkt man ihn häu­fig erst sehr spät. Al­ler­dings kön­nen Ze­cken durch ih­ren Spei­chel Krank­hei­ten wie Bor­re­lio­se oder FSME über­tra­gen.

                              Läu­se sind Pa­ra­si­ten und dar­um im­mer auf ei­nen Wirt an­ge­wie­sen, von dem sie sich er­näh­ren kön­nen. Kopf­läu­se le­ben in den Haa­ren  und le­gen dort ihre Eier ab, wel­che üb­ri­gens so gut haf­ten, dass sie nur mit Was­ser nicht aus­ge­spült wer­den kön­nen. Eben­falls zu den Pa­ra­si­ten ge­hö­ren Wan­zen, Wür­mer oder Krätz­mil­ben.

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                              Tes­ten Sie Ihr Wis­sen:  Was wis­sen Sie über Hus­ten, In­sek­ten­sti­che, War­zen und Co.

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                              Letzte Aktualisierung: 10.02.2022, KM

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                              9/8/2022
                              Babyhand greift nach diversen Medikamenten auf dem Tisch

                              Me­di­ka­men­ten­ver­gif­tung

                              Ver­gif­tun­gen durch Me­di­ka­men­te bei Kin­dern ma­chen ei­nen Gross­teil der An­fra­gen in Gift­in­for­ma­ti­ons­zen­tren aus. …

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