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                              Mädchen bekommte eine Spritze
                              ©
                              GettyImages

                              Hirn­haut- und Kehl­kopf­ent­zün­dung durch Ha­emo­phi­lus in­flu­en­zae Typ b


                              Die Ha­emo­phi­lus-in­flu­en­zae-Bak­te­ri­en Typ b (Hib) be­sie­deln den Na­sen-Ra­chen-Raum vor al­lem der Säug­lin­ge und Klein­kin­der. Wenn die­se Bak­te­ri­en ins Blut ge­lan­gen, be­vor das Kind Ab­wehr­stof­fe ge­bil­det hat (in der Re­gel vor dem fünf­ten Le­bens­jahr), kön­nen sie schwe­re Krank­heits­er­schei­nun­gen her­vor­ru­fen.

                              Bei Ba­bys im 2. Le­bens­halb­jahr kommt es vor al­lem zu ei­ner schwe­ren Hirn­haut­ent­zün­dung (Me­nin­gi­tis), bei 2-4jäh­ri­gen Kin­dern eher zu Kehl­kopf­de­ckel­schwel­lun­gen (Epi­glot­ti­tis) mit Ge­fahr der Er­sti­ckung. Das kann blei­ben­de Schä­den ver­ur­sa­chen und mehr­wö­chi­ge Spi­tal­auf­ent­hal­te nö­tig ma­chen. Die Hib-Me­nin­gi­tis ist die häu­figs­te Ur­sa­che von er­wor­be­nen geis­ti­gen und kör­per­li­chen Be­hin­de­run­gen.

                              Glück­li­cher­wei­se gibt es heu­te ei­nen sehr wirk­sa­men Impf­stoff, so­dass die Krank­heit in der Schweiz sel­ten ge­wor­den ist. Vor Ein­füh­rung der Imp­fung 1990 wa­ren je­des Jahr ge­gen 200 Kin­der von der In­fek­ti­on be­trof­fen. Die Imp­fung er­folgt mit 2, 4, 6 Mo­na­ten und zu­letzt op­ti­mal mit 15-18 Mo­na­ten.

                              Letzte Aktualisierung: 06.11.2019, BH
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