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Mein Kind weint beim Ab­schied. Darf ich trotz­dem ge­hen?

Wenn ein Kind beim Ab­schied in der Spiel­grup­pe, dem Kin­der­gar­ten oder der Ta­ges­mut­ter weint ist es ganz wich­tig, dass Sie als El­tern trotz­dem ge­hen. Das Kind be­fin­det sich in ei­nem Um­feld, wel­ches ihm viel­leicht noch fremd ist, und es ist um­ge­ben von Men­schen, zu de­nen es erst Ver­trau­en auf­bau­en muss. Das kann es nur ler­nen, wenn Sie ihm dazu auch die Ge­le­gen­heit bie­ten. Ihr Kind muss er­fah­ren, dass Sie es nach ei­ner ge­wis­sen Zeit wie­der ab­ho­len und dass auf Sie Ver­lass ist. Ver­ab­schie­den Sie sich lie­be­voll aber un­miss­ver­ständ­lich von Ih­rem Kind, zö­gern Sie nicht, son­dern ge­hen Sie auch wirk­lich, an­sons­ten wirkt Ihr Ver­hal­ten auf Ihr Kind ver­un­si­chernd.

Fra­gen Sie bei Ih­rer Rück­kehr die Be­treu­ungs­per­son, wie lan­ge Ihr Kind ge­weint hat. Die meis­ten Kin­der be­ru­hi­gen sich sehr schnell. Bis zu zehn Mi­nu­ten wei­nen be­deu­tet zu­wei­len, dass das Kind nicht wirk­lich in Nö­ten ist, son­dern sich noch eine Ex­tra­por­ti­on Zu­wen­dung holt. Wenn Ihr Kind gut und lie­be­voll be­treut wird, wird es von Tag zu Tag we­ni­ger lang wei­nen.

Letzte Aktualisierung: 03.03.2020, JL
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