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Ich habe Krampf­adern an den Scham­lip­pen. Was be­deu­tet das für die Ge­burt?

In den letz­ten Schwan­ger­schafts­wo­chen drückt der Kopf des Ba­bys auf die Be­cken­ve­nen. Das ve­nö­se Blut wird ge­staut, was wie­der­um zu Krampf­adern im Schei­den­be­reich (Vul­va­va­ri­zen) führt. Die Haut ist ge­reizt und juckt, ein dump­fer Schmerz oder Schwe­re­ge­fühl kann auf­tre­ten. Meist bil­den sich die­se Krampf­adern 3-4 Wo­chen nach der Ge­burt wie­der voll­stän­dig zu­rück.

Bei der Ge­burt wird man we­gen der Blu­tungs­ge­fahr aus den Krampf­adern dar­auf ach­ten müs­sen, dass ein even­tu­ell not­wen­di­ger Damm­schnitt an den ge­stau­ten Ve­nen vor­bei ge­führt wird. Kommt es den­noch zu Blu­tun­gen, sind sie aber in der Re­gel gut zu un­ter­bin­den. Ein Kai­ser­schnitt ist aus die­sem Grund je­den­falls nor­ma­ler­wei­se nicht nö­tig. Wenn Sie eine Was­ser­ge­burt an­stre­ben, darf das Was­ser nicht wär­mer als 34°C sein.

Letzte Aktualisierung: 23.06.2020, BH
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