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Vater mit drei Mädchen am Esstisch

Re­geln am Fa­mi­li­en­tisch


So wer­den die Mahl­zei­ten für El­tern und Kin­der an­ge­nehm


Das Ess­ver­hal­ten ei­nes Kin­des wird weit we­ni­ger an­er­zo­gen als durch Nach­ah­mung er­wor­ben, die El­tern sind also das wich­tigs­te Vor­bild. Aus­ser­dem ist es sinn­voll, ein paar Re­geln fest­zu­le­gen, die am Fa­mi­li­en­tisch für alle Fa­mi­li­en­mit­glie­der glei­cher­mas­sen gel­ten.

Stokke

Ge­mein­sam an ei­nem Tisch

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  • Ge­mein­sa­me Mahl­zei­ten sind wich­tig zur Kon­takt­pfle­ge und be­deu­ten Zu­wen­dung für das Kind. Spiel­sa­chen, Fern­se­her, Han­dy und Zei­tung ge­hö­ren des­halb nicht an den Tisch.

  • Die El­tern sol­len das An­ge­bot der Spei­sen be­stim­men und dar­auf ach­ten, dass es viel­fäl­tig und aus­ge­wo­gen ist.

  • Auch die Es­sens­zei­ten soll­ten von den El­tern fest­ge­legt wer­den. Klein­kin­der ha­ben noch kein aus­ge­reif­tes Vor­stel­lungs­ver­mö­gen und Zeit­ge­fühl und sind dar­um über­for­dert da­mit, die Zei­ten für das Es­sen selbst zu wäh­len.

  • Das Kind wählt, was und wie viel es vom An­ge­bo­te­nen isst. Be­reits Säug­lin­ge wis­sen selbst am bes­ten, wie viel sie brau­chen. Es gibt Kin­der, die nur halb so viel wie Gleich­alt­ri­ge es­sen. So­lan­ge ein Kind ge­sund und ak­tiv ist, be­steht kein Grund zur Sor­ge.

  • Zwin­gen Sie das Kind nie, den Tel­ler leer zu es­sen, denn Macht­kämp­fe ver­der­ben die Freu­de am Es­sen. Zeigt das Kind kei­nen Hun­ger oder isst es be­son­ders viel, ist dies we­der ein Grund zum Ta­deln noch zum Lo­ben. Das Kind soll nicht den El­tern zu­lie­be, son­dern sei­nem Be­dürf­nis ent­spre­chend es­sen.

  • Ge­lobt wer­den kann das Kind je­doch für sei­ne Be­mü­hun­gen, selb­stän­dig zu es­sen.

  • Der Kin­der­ge­schmack ist lau­nisch, er wird von Vor­lie­ben und Ab­nei­gun­gen ge­prägt. Da­mit die Kin­der die Nah­rungs­ver­wei­ge­rung nicht als Macht­mit­tel (mehr Zu­wen­dung er­hal­ten und ei­ge­nen Wil­len durch­set­zen) ein­set­zen, ist es wich­tig, dass kei­ne Al­ter­na­ti­ven an­ge­bo­ten wer­den. Also kein se­pa­ra­tes Ko­chen, Guetz­li, oder eine dop­pel­te Por­ti­on Des­sert.

  • Für Klein­kin­der tabu sind grund­sätz­lich Al­ko­hol und kof­fe­in­hal­ti­ge Ge­trän­ke wie Kaf­fee und Cola.  

  • Spielt das Kind mit dem Es­sen oder wirft es zu Bo­den, soll­ten Sie das Es­sen nach ei­ner Mah­nung ab­räu­men. Es be­kommt erst bei der nächs­ten Mahl­zeit wie­der et­was.

  • Die El­tern dür­fen das Ab­wei­sen von Es­sen nicht als per­sön­li­che Ab­leh­nung an­se­hen. Ko­chen Sie für sich selbst.

  • Pla­nen sie das „Ge­schmier“ ein und er­mun­tern sie Ihr Kind, mit den Fin­gern zu es­sen, es macht da­bei wich­ti­ge Er­fah­run­gen. Ver­hal­ten Sie sich bei den Mahl­zei­ten ru­hig und po­si­tiv, auch wenn es Ih­nen manch­mal schwer­fällt. Der Hu­mor darf nicht feh­len!

  • Neh­men sie sich re­gel­mäs­sig Zeit, mit Ihrem Part­ner al­lei­ne ein Es­sen zu ge­nies­sen, viel­leicht an ei­nem schön ge­deck­ten Tisch mit Ker­zen­licht.

FAQHäu­fi­ge Fra­gen zum The­ma

Nein, si­cher nicht! Schon die ganz Klei­nen ha­ben ein gut funk­tio­nie­ren­des Sys­tem der Selbst­re­gu­lie­rung. Das ge­still­te Baby wen­det sich von der Mut­ter­brust ab, wenn es satt ist, das ge­füt­ter­te Kind ver­wei­gert sich dem vol­len Löf­fel, das Klein­kind schiebt den Tel­ler weg. Das Kind mit …
Ba­by­nah­rung (Bei­kost) soll­te bis zum ers­ten Ge­burts­tag mög­lichst gar nicht oder nur we­nig ge­sal­zen sein. Das gilt auch für die meis­ten an­de­ren Ge­wür­ze, zu­min­dest die schär­fe­ren. Wenn mög­lich ko­chen Sie also die Spei­sen ohne Salz­zu­ga­be und die an­de­ren Fa­mi­li­en­mit­glie­der wür­zen erst auf ih­rem …
Letzte Aktualisierung: 22.12.2020, swissmom Team
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