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                              Kirschkernkissen
                              ©
                              iStock

                              Das Kirsch­kern­kis­sen


                              Ein wohl­tu­en­des Wär­me­kis­sen für Ihr Baby


                              Im Bauch der Mama war es für Ihr Kind stets an­ge­nehm warm und be­hag­lich. Auch nach der Ge­burt ist das  Be­dürf­nis nach Wär­me und Ge­bor­gen­heit gross und ganz nahe bei den El­tern füh­len sich Ba­bys am wohls­ten. Um Ih­rem Kind et­was Wär­me zu ge­ben, auch wenn Sie es nicht im­mer bei sich tra­gen, eig­net sich ein Kirsch­kern­kis­sen sehr gut.

                              Kirsch- so­wie auch Trau­ben­ker­ne kön­nen tro­cke­ne Wär­me über län­ge­re Zeit spei­chern und gleich­mäs­sig wie­der ab­ge­ben. Die­se Ei­gen­schaft ist also ide­al, um zum Bei­spiel das Bett­chen des Ba­bys vor­zu­wär­men oder in der käl­te­ren Jah­res­zeit im Kin­der­wa­gen Wär­me zu spen­den.

                              Sehr gute Diens­te er­weist ein Kirsch­kern­kis­sen Ih­rem Baby bei Bauch­schmer­zen. Vie­le Neu­ge­bo­re­ne lei­den in den ers­ten Le­bens­wo­chen un­ter Ko­li­ken. Da­bei wei­nen sie vor al­lem abends ver­mehrt und las­sen sich kaum be­ru­hi­gen. Ver­su­chen Sie, Ihr Baby bäuch­lings auf ein er­wärm­tes Kirsch­kern­kis­sen zu le­gen oder le­gen Sie ihm die­ses auf den Bauch, wäh­rend Sie Ihr Kind im Arm hal­ten. Die Wär­me hilft, Krämp­fe zu lö­sen und wirkt aus­ser­dem trös­tend.

                              Kirsch­kern­kis­sen gibt es in di­ver­sen For­men und De­signs und vie­le sind auf den ers­ten Blick nicht von Plüsch­tie­ren zu un­ter­schei­den. Viel­leicht sucht sich Ihr Kind das Kirsch­kern­kis­sen auf­grund der ku­sche­li­gen Wär­me als Lieb­lings­kus­chel­tier aus, wel­ches es durch die ge­sam­te Kind­heit be­glei­tet.

                              Die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur


                              Sei­en Sie am An­fang zu­rück­hal­tend und er­wär­men Sie das Kis­sen lie­ber et­was zu we­nig. Ha­ben sich die Kirsch­ker­ne erst ein­mal auf­ge­heizt, dau­ert das Ab­küh­len eine Wei­le. Weil Kirsch­ker­ne auch nach dem ak­ti­ven Er­wär­men noch ei­ni­ge Zeit be­nö­ti­gen, um die gan­ze Wär­me zu ent­fal­ten, hal­ten Sie das Kis­sen nach dem Er­wär­men wäh­rend etwa zwei Mi­nu­ten in den Hän­den. Wenn Sie dies pro­blem­los ohne Be­schwer­den tun kön­nen, hat es die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur für Ihr Kind. Was Sie als Er­wach­se­ner als sehr warm emp­fin­den, ist für Ihr Baby zu heiss.

                              Das Kirsch­kern­kis­sen kön­nen Sie auf drei ver­schie­de­ne Ar­ten er­wär­men:

                              • Im Back­ofen bei 150 Grad wäh­rend 10 Mi­nu­ten

                              • In der Mi­kro­wel­le bei 600 Watt für eine Mi­nu­te

                              • Auf ei­nem Ra­dia­tor oder Ka­chel­ofen

                              Nicht nur Kirsch­ker­ne


                              Auch an­de­re Fül­lun­gen wie zum Bei­spiel Trau­ben­ker­ne, Din­kel, Hir­se oder Lein­sa­men ei­ge­nen sich als Wär­me­kis­sen. Kirsch- und Trau­ben­ker­ne spei­chern vor­al­lem die tro­cke­ne Wär­me. Trau­ben­ker­ne ha­ben die sel­ben Ei­gen­schaf­ten wie Kirsch­ker­ne, wer­den aber durch ihre ge­rin­ge­re Grös­se als an­schmieg­sa­mer emp­fun­den und kön­nen durch den er­höh­ten Öl­an­teil die Wär­me et­was län­ger spei­chern.

                              Kör­ner­kis­sen sind durch die fei­ne­re Struk­tur wei­cher und an­schmieg­sa­mer, die Kis­sen ver­lie­ren da­durch aber auch schnel­ler die Form und die vie­len klei­nen Scha­len ver­ur­sa­chen ein Knis­tern. Wär­me­kis­sen mit Körner­fül­lung be­sit­zen ei­nen hö­he­ren Feuch­tig­keits­an­teil, da­durch ist es mög­lich, dass sie mit der Zeit un­an­ge­nehm rie­chen.

                              Üb­ri­gens: Kirsch­ker­ne spei­chern auch Käl­te sehr gut und kön­nen dar­um nach ein paar Stun­den im Tief­küh­ler auch als Cool­pack be­nutzt wer­den.

                              Bett­fla­sche oder Kirsch­kern­kis­sen?


                              Ge­gen­über der Bett­fla­sche hat das Kirsch­kern­kis­sen den ent­schei­den­den Vor­teil, dass nichts aus­lau­fen kann. Die Ge­fahr, dass sich das Baby durch eine un­dich­te Bett­fla­sche ver­letzt, be­steht nicht.

                              Rei­ni­gung


                              Ach­ten Sie beim Kauf ei­nes Kirsch­kern­kis­sens dar­auf, dass es über ei­nen ab­nehm- und wasch­ba­ren Be­zug ver­fügt.

                              Das Kirsch­kern­kis­sen sel­ber kön­nen Sie von Hand und ohne Wasch­mit­tel wa­schen. Wich­tig da­bei ist, dass Sie es da­nach wäh­rend min­des­tens 24 Stun­den an ei­nem war­men Ort trock­nen las­sen. Al­ter­na­tiv kön­nen Sie das Kis­sen über meh­re­re Stun­den an die Son­ne le­gen, denn vie­le Kei­me wer­den durch UV-Stra­hung un­schäd­lich ge­macht.

                              Im Zwei­fels­fall er­neu­ern Sie die Kirsch­ker­ne, we­gen der nach­las­sen­den Wir­kung der Wär­me­spei­che­rung ist dies so­wie­so alle zwei Jah­re sinn­voll.

                              Do It Yours­elf Kirsch­kern­kis­sen


                              Ein Kirsch­kern­kis­sen kön­nen Sie mit et­was Ge­schick sel­ber ma­chen, im In­ter­net fin­den Sie zahl­rei­che An­lei­tun­gen dazu. Wich­tig da­bei ist, dass die Kirsch­ker­ne ein­wand­frei ge­rei­nigt sind.

                              Letzte Aktualisierung: 09.03.2020, KM
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