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                              schlafendes Kind mit Fiebermesser

                              Was tun, wenn Ihr Baby Fie­ber hat?


                              Eine er­höh­te Kör­per­tem­pe­ra­tur ist bei Ba­bys nicht sel­ten. Ein­grei­fen müs­sen Sie als El­tern aber nur dann, wenn sie auf über 38.5°C an­steigt, wenn also Fie­ber be­steht. Dann muss eine Über­hit­zung ver­hin­dert wer­den. Zie­hen Sie Ih­rem Baby dün­ne­re Klei­dung an oder las­sen Sie es nur in der Win­del lie­gen.

                              Sor­gen Sie da­für, dass es aus­rei­chend Flüs­sig­keit (Tee) auf­nimmt, da­mit die durch Schwit­zen ver­lo­re­ne Flüs­sig­keit er­setzt wird. An sehr war­men Ta­gen kann auch eine Kli­ma­an­la­ge oder ein Ven­ti­la­tor ein­ge­setzt wer­den, da­mit sich das Zim­mer nicht zu stark auf­heizt. Das Kind darf aber nicht un­mit­tel­bar in der Zug­luft lie­gen. Sie kön­nen Ihr Baby auch et­was ab­küh­len, in­dem Sie mit ei­nem nas­sen Schwamm oder Hand­tuch sanft über sei­ne Haut strei­chen und da­bei den Teil des Kör­pers, den Sie ge­ra­de nicht be­han­deln, leicht mit ei­nem tro­cke­nen Hand­tuch oder ei­ner dün­nen De­cke zu­de­cken. Das Was­ser soll­te lau­warm sein, heis­ses oder kal­tes Was­ser ist nicht ge­eig­net. Auch Wa­den­wi­ckel sind sehr wir­kungs­voll, um Fie­ber zu sen­ken.

                              Das be­währ­tes­te fie­ber­sen­ken­de Me­di­ka­ment ist Par­acet­amol, das als Zäpf­chen oder Saft ge­ge­ben wer­den kann. Fra­gen Sie Ih­ren Arzt, Ihre Ärz­tin, ab wel­cher Fie­ber­hö­he Sie das Me­di­ka­ment ver­ab­rei­chen sol­len. Be­fol­gen Sie in je­dem Fall die An­lei­tun­gen auf der Pa­ckungs­bei­la­ge und er­hö­hen Sie die Do­sie­rung nie auf ei­ge­ne Faust. Die Wir­kung setzt etwa nach ei­ner Stun­de ein und hat die ma­xi­ma­le Stär­ke nach drei Stun­den er­reicht. Frü­hes­tens nach vier bis sechs Stun­den darf die nächs­te Do­sis ge­ge­ben wer­den. Ein ähn­lich zu­ver­läs­si­ger Wirk­stoff ist Ibu­pro­fen. Die­se Sub­stanz be­las­tet je­doch den Ma­gen et­was mehr und soll­te Ba­bys un­ter sechs Mo­na­ten nicht ge­ge­ben wer­den.

                              Ace­tyl­sa­li­cyl­säu­re (z.B. in As­pi­rin) soll­ten Kin­der aber auf kei­nen Fall ein­neh­men: Bei Vi­rus­er­kran­kun­gen be­steht die Ge­fahr ei­nes sog. Reye-Syn­droms mit Hirn­haut­ent­zün­dung und Le­ber­ver­sa­gen.

                              Letzte Aktualisierung: 06.11.2019, BH / MBM

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