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                              Orale Zugabe mit Hilfe einer Spritze

                              Vit­amin K


                              Vit­amin K ist ein sehr wich­ti­ges Vit­amin, denn es un­ter­stützt die Blut­ge­rin­nung. Bei Neu­ge­bo­re­nen liegt nicht sel­ten eine Vit­amin-K-Un­ter­ver­sor­gung vor, weil sie über die Pla­zen­ta nur ge­rin­ge Men­gen von der Mut­ter mit­be­kom­men, v.a. wenn die Mut­ter be­stimm­te Me­di­ka­men­te (ge­gen Epi­lep­sie, zur Blut­ver­dün­nung, An­ti­bio­ti­ka) ein­ge­nom­men hat.

                              Auch in der Mut­ter­milch ist sehr we­nig Vit­amin K, in künst­li­cher Säug­lings­nah­rung ca. zwan­zig­mal mehr. Dies kann in der ers­ten Le­bens­wo­che zu ei­ner ver­stärk­ten Blu­tungs­nei­gung bei ge­still­ten Ba­bys füh­ren. Nach ei­ni­gen Ta­gen ha­ben aber auch ge­still­te Säug­lin­ge meist ei­nen Blut­spie­gel auf­ge­baut, der für eine nor­ma­le Blut­ge­rin­nung aus­reicht.

                              Nor­ma­ler­wei­se han­delt es sich hier­bei um schwa­che und so­mit harm­lo­se Blu­tun­gen, sie kön­nen in Ein­zel­fäl­len aber auch be­droh­li­che­re Aus­mas­se an­neh­men, v.a. wenn sie im Ge­hirn pas­sie­ren. Um die­sem Ri­si­ko vor­zu­beu­gen, wird nach der Ge­burt eine ora­le Vit­amin-K-Gabe (in Form von Trop­fen) emp­foh­len und nach Zu­stim­mung der El­tern durch­ge­führt, in man­chen Kli­ni­ken nach 2 Ta­gen bis ei­ner Wo­che eine wei­te­re. Ge­still­ten Ba­bys wird manch­mal nach ei­ni­gen Wo­chen eine drit­te Vit­amin-K-Gabe ver­ab­reicht. Die ora­le Gabe als Trop­fen scheint im Ver­gleich zur In­jek­ti­on we­ni­ger gut zu wir­ken, des­halb wird bei be­son­de­ren Vor­komm­nis­sen Vit­amin K in den Po­mus­kel in­ji­ziert. Dazu rech­net man den Kai­ser­schnitt, eine va­gi­nal-ope­ra­ti­ve Ge­burt mit Saug­glo­cke oder Zan­ge und eine Früh­ge­burt.

                              Hat die Mut­ter in der Schwan­ger­schaft be­stimm­te Me­di­ka­men­te (s.o.) ein­neh­men müs­sen, wird ihre Be­hand­lung mit Vit­amin K in den letz­ten 2-4 Wo­chen emp­foh­len. 

                              Vor etwa 10 Jah­ren wur­den Be­fürch­tun­gen laut, Vit­amin K könn­te das Krebs­ri­si­ko bei Kin­dern leicht er­hö­hen. Dies konn­te in der Zwi­schen­zeit je­doch in zahl­rei­chen Un­ter­su­chun­gen klar wi­der­legt wer­den. Der Bei­trag von Vit­amin K zur Ver­mei­dung ernst­haf­ter Blu­tun­gen in den ers­ten Le­bens­wo­chen hin­ge­gen ist un­um­strit­ten.

                              Letzte Aktualisierung: 04.11.2019, BH

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