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                              In­sek­ten­sti­che

                              Stich am Arm
                              ©
                              GettyImages

                              Der Stich ei­nes In­sekts ak­ti­viert das Im­mun­sys­tem und löst da­mit eine Ab­wehr­re­ak­ti­on aus. Da­bei setzt der Kör­per Hist­amin frei, was zu Quad­deln und Rö­tun­gen auf der Haut füh­ren kann und da­für sorgt, dass es rund um die Ein­stich­stel­le juckt. Wäh­rend Mü­cken­sti­che "nur" Juck­reiz ver­ur­sa­chen, schmer­zen Wes­pen-, Bie­nen- und Hor­nis­sen­sti­che häu­fig.

                              Mü­cken­sti­che


                              Für Krank­hei­ten, die durch In­sek­ten­sti­che über­tra­gen wer­den, sind haupt­säch­lich Mü­cken ver­ant­wort­lich. Al­ler­dings gilt dies über­wie­gend für die Tro­pen, in Eu­ro­pa wer­den in der Re­gel kei­ne Krank­hei­ten durch Mü­cke über­tra­gen. Die Sti­che von Mü­cken (Stech­mü­cken, Schna­ken, Mos­ki­tos) sind also in un­se­ren Brei­ten­gra­den nicht ge­fähr­lich.

                              Der Juck­reiz kann aber ge­ra­de für Kin­der sehr läs­tig sein. Da­ge­gen hilft ein küh­len­der Um­schlag oder ein spe­zi­el­les Gel. Wenn mög­lich nicht auf­krat­zen,  weil sich dann Bak­te­ri­en an­sie­deln kön­nen und eine In­fek­ti­on ent­steht. Um dies zu ver­hin­dern, kön­nen Sie bei fri­schen Mü­cken­sti­chen ein Pflas­ter auf­kle­ben. 

                              Bie­nen, Wes­pen und Hor­nis­sen


                              Bie­nen ste­chen ei­gent­lich nur, wenn sie sich an­ge­grif­fen füh­len und ver­lie­ren beim Ste­chen im Ge­gen­satz zu Wes­pen ih­ren Sta­chel. Nach ei­nem Stich muss die­ser des­halb erst ent­fernt wer­den, denn am Sta­chel hängt die Gift­bla­se, wel­che das Gift auch nach dem Stich in die Haut ab­gibt. Am bes­ten ent­fer­nen Sie den Sta­chel mit ei­ner Bank­kar­te: Strei­chen Sie den Sta­chel in Ge­gen­rich­tung des Sti­ches her­aus. Ver­wen­den Sie bes­ser kei­ne Pin­zet­te, denn da­mit be­steht die Ge­fahr, die Gift­bla­se aus­zu­drü­cken.

                              Nach dem Ent­fer­nen des Sta­chels soll­ten Sie die Stel­le so­fort mit ei­nem Eis­wür­fel, Kühl­kis­sen oder kal­tem Was­ser küh­len. Ein wirk­sa­mes Haus­mit­tel: Rei­ben Sie mit ei­ner an­ge­schnit­te­nen Zwie­bel eine Wei­le über die Ein­stich­stel­le. Ge­gen den Juck­reiz hel­fen auch Gels, Sal­ben und Tink­tu­ren mit juck­reiz­stil­len­der Wir­kung. Es­sig­saure Ton­er­de oder Ar­nik­agel be­ru­hi­gen die Haut auf na­tür­li­che Wei­se.

                              Ent­wi­ckelt sich Stun­den oder Tage nach dem Stich ein ro­ter Strich von der Ein­stich­stel­le her, kann dies auf eine Ent­zün­dung oder Blut­ver­gif­tung hin­wei­sen. Dann soll­ten Sie Ihre Kin­der­ärz­tin auf­su­che. Zu In­fek­tio­nen kommt es vor al­lem nach Brem­sen­sti­chen oder wenn sich das Kind mit un­sau­be­ren Hän­den kratzt.

                              Not­fäl­le bei In­sek­ten­sti­chen


                              Auf die Sti­che von Bie­nen, Wes­pen und Hor­nis­sen kön­nen Kin­der  über­emp­find­lich mit ei­ner In­sek­ten­all­er­gie re­agie­ren. In­ner­halb von Mi­nu­ten kann sich auch wei­ter vom Ein­stich ent­fernt ein Aus­schlag mit Juck­reiz und Schwel­lung der Au­gen­li­der ent­wi­ckeln. Aus­ser­dem kann es zu ei­ner Schock­re­ak­ti­on mit Fie­ber, Blut­druck­ab­fall, Übel­keit, Schwin­del, Atem­not und Be­wusst­lo­sig­keit kom­men. In die­sem Fall muss so­fort der Ret­tungs­dienst alar­miert wer­den.

                              Ist eine All­er­gie ge­gen In­sek­ten­gift be­kannt, muss das Kind im­mer ein Not­fall­set mit ver­schie­de­nen Me­di­ka­men­ten bei sich tra­gen.  

                              Bie­nen-, Wes­pen oder Hor­nis­sen­sti­che im Kopf- und Hals­be­reich sind be­son­ders ge­fähr­lich. Die Schwel­lung kann schlimms­ten­falls zur le­bens­be­droh­li­chen Be­hin­de­rung der At­mung füh­ren. In sol­chen Fäl­len soll­te eben­falls so­fort ein Ret­tungs­dienst ver­stän­digt wer­den. Wur­de ein In­sekt ver­schluckt, zum Bei­spiel mit ei­nem Stück Obst­ku­chen oder mit ei­nem Schluck süs­sem Ge­tränk, soll­te der Ober­kör­per des Kin­des hoch­ge­la­gert wer­den. Ist das Kind bei Be­wusst­sein, kann es Eis lut­schen, um die Schwel­lung zu re­du­zie­ren.

                              Letzte Aktualisierung: 24.02.2022, BH

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