Anzeige
  • Kinderwunsch
    • Schwangerschaft
      • Geburt
        • Wochenbett
          • Baby
            • Kind

              • Stillen
                • Krankheiten
                  • Familie
                    • Frau
                      • Erziehung
                        • Vater werden
                          • Gesund Leben
                            • Arbeit, Recht und Finanzen

                              Hydrocephalus, Wasserkopf

                              Was­ser­kopf (Hy­dro­ce­pha­lus)


                              Ver­schluss­stö­run­gen des Neural­rohrs wie z.B. ein of­fe­ner Rü­cken ha­ben nicht sel­ten auch Aus­wir­kun­gen auf die Zir­ku­la­ti­on des Hirn­was­sers (Li­quor ce­re­bro­s­pi­na­lis) zwi­schen Ge­hirn und Rü­cken­mark. Aus­stül­pun­gen des Rü­cken­marks kön­nen u.a. das Klein­hirn nach un­ten zie­hen. Das führt zu ei­ner Ab­fluss­be­hin­de­rung und Rück­stau der Ge­hirn­flüs­sig­keit. So ent­steht ver­mehrt Druck auf das Hirn­ge­we­be, das sich bei den be­trof­fe­nen Kin­dern nicht aus­rei­chend ent­wi­ckeln kann. Aus­ser­dem nimmt der Kopf­um­fang durch die Flüs­sig­keits­an­samm­lung zu - was aber im Ver­gleich zum Druck auf das Ge­hirn das klei­ne­re Übel ist.

                              Ob bzw. wie stark der Hy­dro­ze­pha­lus zu ei­ner geis­ti­gen Be­hin­de­rung führt, ist ab­hän­gig da­von, wel­che Hirn­fehl­bil­dun­gen evtl. zu­sätz­lich vor­lie­gen und wie früh der Druck auf das Hirn­ge­we­be ge­nom­men wer­den kann. Als The­ra­pie der Wahl wird heu­te eine Ope­ra­ti­on durch­ge­führt, die den Ab­fluss der ge­stau­ten Hirn­flüs­sig­keit in den Bauch­raum er­mög­licht (Sh­unt-Ope­ra­ti­on). Das Schlauch-Ven­til-Sys­tem wird re­gel­mäs­sig kon­trol­liert und ent­spre­chend dem Al­ter des Kin­des und sei­nem Wachs­tum an­ge­passt.

                              Letzte Aktualisierung: 05.03.2021, BH
                              Anzeige
                              Anzeige