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                              Mutter mit ihrem Frühgeborenen auf der Brust
                              ©
                              GettyImages

                              Kän­gu­ru-Me­tho­de


                              Die Kän­gu­ru-Me­tho­de (Kän­gu­ru­hen) ist eine Form von di­rek­tem Kör­per­kon­takt und stammt ur­sprüng­lich aus Bo­go­ta, Ko­lum­bi­en. Zwei Kin­der­ärz­te such­ten dort aus Man­gel an Brut­käs­ten eine an­de­re Wär­me­quel­le für die Früh­chen oder Kin­der mit Start­schwie­rig­kei­ten und ent­wi­ckel­ten so die­se Me­tho­de. Die Müt­ter oder El­tern durf­ten ihre Kin­der in auf­rech­ter Po­si­ti­on Haut auf Haut auf den nack­ten Ober­kör­per le­gen.

                              Nach der Ein­füh­rung die­ser Me­tho­de ver­bes­ser­te sich der Zu­stand die­ser Kin­der merk­lich und bil­de­te so für die Früh­chen oder kran­ken Neu­ge­bo­re­ne die ers­te Brust­er­fah­rung. Bald wur­de der in­ten­si­ve Haut­kon­takt welt­weit von den meis­ten In­ten­siv- und Neo­na­to­lo­gie­sta­tio­nen über­nom­men, um so die Be­treu­ung von Neu­ge­bo­re­nen mit Start­schwie­rig­kei­ten zu op­ti­mie­ren.

                              Die Kän­gu­ruh-Me­tho­de kann je nach Si­tua­ti­on auf der Ab­tei­lung und dem Ge­sund­heits­zu­stand des Säug­lings täg­lich für eine oder meh­re­re Stun­den an­ge­wandt wer­den. Das Baby wird nackt, nur mit ei­ner Win­del be­klei­det, auf den eben­falls frei ge­mach­ten Ober­kör­per der Mut­ter oder des Va­ters ge­legt und mit ei­ner De­cke dann zu­ge­deckt. Das klei­ne oder kran­ke Kind kann ganz nahe bei sei­nen El­tern sein.

                              Für Sie als El­tern auf der In­ten­siv­sta­ti­on be­deu­tet das: Sie ha­ben die Ge­wiss­heit, dass Sie Ih­rem Kind eine ganz wich­ti­ge Hil­fe ge­ben und nicht nutz­los in­mit­ten der Tech­nik und Hek­tik sind. Es spürt Ih­ren Herz­schlag und riecht Ihre Haut. Die­se Kän­gu­ru-Zeit ist so­mit ein ganz spe­zi­el­ler und sehr in­ti­mer Mo­ment für Sie und Ihr Kind.

                              Trotz vie­ler Tech­nik rund­um wer­den Be­mü­hun­gen an­ge­stellt, dass Sie be­quem sit­zen. Ein Pa­ra­vent hilft für mehr Pri­vat­sphä­re und mit Hil­fe ei­nes Spie­gels kön­nen Sie das Ge­sicht­lein Ih­res Kin­des bes­ser se­hen. Die Be­zie­hung zwi­schen El­tern und Kind kann so wei­ter wach­sen und sich ver­tie­fen.

                              kurz&bündigkurz&bündig
                              5/2/2019
                              Frühgeborenes im Inkubator

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                              Letzte Aktualisierung: 08.11.2019, BH

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